Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ideen für Ingenieure und Lösungen im Leichtbau

11.09.2014

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA beschäftigt sich auch in diesem Jahr mit Themen, die zu den Schwerpunkten der AMB, der Internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung, passen

Die Stuttgarter Wissenschaftler geben im Rahmen der Messe Einblicke in den Entwick-lungs- und Anwendungsstand von Industrie 4.0 in der Produktion in Deutschland und setzen sich mit den Herausforderungen der Werkzeughersteller und Maschi-nenbauer bei der Bearbeitung von Verbundstoffen wie Carbon auseinander.


Präzisionswerkzeug für die spanende Bearbeitung von Verbundwerkstoffen

Quelle: Fraunhofer IPA


Forschungsprojekt »Engineering Apps for advanced Manufacturing Engineering (Apps4aME)«

Quelle: Fraunhofer IPA

Michael Lickefett, Geschäftsfeldleiter Maschinen- und Anlagenbau des Fraunhofer IPA, weiß: »Wenn wir Industrie 4.0 sichtbar machen wollen, brauchen wir konkrete und nachvollziehbare Beispiele aus der Praxis. Nur so bleibt der Mode-Begriff trennscharf und messbar und wird nicht verwässert.«

Daher betrachtet das Fraunhofer IPA es als seine Aufgabe, den Unternehmen Anwendungs- und Lösungsbeispiele an die Hand zu geben, mit denen sie sich identifizieren können.

Neben dem Readiness Check, der Potenzialanalyse und dem siebenstufigen Einführungs-prozess, die das Fraunhofer IPA als Dienstleistungen anbietet, geht Lickefett im Rahmen seines Vortrags auf dem »Forum Industrie 4.0« auf aktuell laufenden Forschungsprojekte wie »Engineering Apps for advanced Manufacturing Engineering (Apps4aME)« ein.

Dieses Projekt zielt darauf ab, eApps für Routenplanungsoptimierungen und Temperaturpla-nungen und -analysen in der Lebensmittelindustrie zu entwickeln. Der allgemeingültige Ansatz lässt sich schnell auf andere industrielle Anwendungsfelder adaptieren und ist somit für die gesamte Ingenieurszunft interessant und relevant.

Vortrag von Michael Lickefett, Fraunhofer IPA
Forum Industrie 4.0 auf der AMB I 16.9.2014, Beginn: 14.20 Uhr
Region Stuttgart Lounge I Eingangsbereich Ost der Messe Stuttgart

Präzisionswerkzeuge für die Bearbeitung von Verbundwerkstoffen

»Leichtbau ist Trend und die Branchen Automobilbau, Luftfahrt und Maschinenbau sind ohne Verbundwerkstoffe nicht mehr denkbar«, fasst Dr. Marco Schneider, Abteilungsleiter Leichtbautechnologien am Fraunhofer IPA, sein Kompetenzfeld in einem Satz zusammen. In seinem Vortrag im Rahmen eines Unternehmerfrühstücks wird Schneider die aktuellen Anforderungen an »Präzisionswerkzeuge für die spanende Bearbeitung von Verbund-werkstoffen« beleuchten.

Enorme Chancen für Leichtbauwerkstoffe sieht Schneider – über die bekannten Einsatz-bereiche Flugzeug und Automobil hinaus – in vielen anderen Branchen. »In den Unter-nehmen muss aber das notwendige Wissen und die maschinelle Ausstattung geschaffen werden, was entsprechende Investitionen voraussetzt.« Doch dieses Geld ist laut Schneider sinnvoll investiert: »Richtig eingesetzt, könnten Verbundwerkstoffe Keimzelle für neue Herstellmethoden anderer Produkte sein und so Produkt- und Produktionsinnovation vorantreiben«.

Vortrag von Marco Schneider, Fraunhofer IPA
Unternehmerfrühstück auf der AMB I 18.9.2014, Beginn: 9.30 Uhr
Region Stuttgart Lounge I Eingangsbereich Ost der Messe Stuttgart

Pressekommunikation
Jörg-Dieter Walz | Telefon +49 711 970-1667 | presse@ipa.fraunhofer.de
Fred Nemitz | Telefon +49 711 970-1611 | fred.nemitz@ipa.fraunhofer.de

Hinweis Forschungsprojekt »Engineering Apps for advanced Manufacturing Engineering (Apps4aME)«: This project has received funding from the European Union’s Seventh Framework Programme for research, technological development and demonstration under grant agreement no 314156.

Weitere Informationen:

http://www.ipa.fraunhofer.de

Jörg Walz | Fraunhofer-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Zukunft Personal: Workforce Management – Richtig aufgestellt für die voranschreitende Digitalisierung
25.07.2017 | GFOS mbH Gesellschaft für Organisationsberatung und Softwareentwicklung mbH

nachricht EMAG auf der EMO: Elektrische Antriebssysteme und die „Smart Factory“ stehen im Fokus
05.07.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops