Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HUSUM WindEnergy 2014 findet statt

13.10.2011
Husum nimmt den Wettbewerb mit Hamburg auf

Die HUSUM WindEnergy 2014 findet statt. Damit begegnet die Messe Husum & Congress anderslautender Berichterstattung, die weltgrößte Leitmesse der Windindustrie wechsele 2014 nach Hamburg.

Die Vorgehensweise des VDMA Power Systems, der als einer von mehreren Verbänden nur einen Bruchteil der Branche repräsentiert, wird in Husum als unnötige Verunsicherung der Windenergie-Branche gewertet. Auch äußert Husum Kritik am Anforderungskatalog, den der VDMA bei seiner Standort-Analyse zugrunde legt. Ein konkretes Kooperationsangebot des VDMA und der Messe Hamburg und Congress GmbH liegt der Messegesellschaft nicht vor. Für die HUSUM WindEnergy 2014 sieht die Messe ein Wachstumspotenzial von rund 30%.

Peter Becker, Geschäftsführer der Messe Husum & Congress zeigt sich durch das Vorpreschen des VDMA irritiert: "Der VDMA hat sich als Sprachrohr der gesamten Windenergiebranche dargestellt. Dem müssen wir deutlich widersprechen. Auch gab es keinen öffentlichen Wettbewerb, den Hamburg gegen Husum gewonnen hätte. Wir haben von zahlreichen Ausstellern große Rückendeckung erhalten und können bereits heute mit über 450 Anmeldungen für 2014 aufwarten. Die HUSUM WindEnergy 2014 findet in Husum statt. Die Branche braucht nicht mehr Veranstaltungen in Deutschland, sondern wenige aber starke Messen mit einem klarem Profil."

Kritik an der Standortanalyse des VDMA

Becker kritisiert vor allem den an die Standortanalyse angelegten Anforderungskatalog, der ausschließlich infrastrukturelle Aspekte in den Vordergrund stellte. "In dem Anforderungskatalog des VDMA fehlten die Ziele der Aussteller, die mit einer Messeteilnahme verfolgt werden. Die wichtigsten Ziele der Unternehmen auf einer Messe sind die Kundengewinnung und Kundenbindung sowie die Zahl der Vertragsabschlüsse mit knapp 70%. In diesen Bereichen ist Husum dank seiner besonderen Atmosphäre exzellent. Wenn lediglich die Infrastruktur für den Erfolg einer Messe wichtig sind, warum ist Hamburg dann 2002, 2004, 2006 mit der damaligen Windmesse gescheitert?" Zugleich begegnet Becker auch dem pauschalen Vorwurf, die Hotelbettenkapazität im Umkreis der Messe sei unzureichend. "Im Umkreis von einer halben Stunde Autofahrt stehen Gästen und Ausstellern 16.000 Hotelbetten und 30.000 Privatunterkünfte zur Verfügung. Im morgendlichen Berufsverkehr in Hamburg benötigt man auch schnell über eine Stunde, um von A nach B zu kommen - aber es wird einfach anders wahrgenommen."

2014: 25jähirges Jubiläum HUSUM WindEnergy

Für die Messe Husum & Congress steht fest, dass die kommende HUSUM WindEnergy 2012 an die wachsenden Erfolge der letzten Jahre anknüpfen wird. Erwartet werden rund 40.000 Besucher und 1.200 Aussteller auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern. Becker kündigt für das kommende Jahr Verbesserungen wie den Ausbau von weiteren Parkplätzen und Zufahrtsstraßen an. Ein Hotelbuchungssystem wird auch wenige Tage vor der Messe noch offene Kapazitäten aufzeigen und der Shuttle-Service wird optimiert. Auch setzt man noch stärker auf den Standortvorteil, der größte Wind-Erlebnispark Deutschlands zu sein.

Im Umkreis der Messe stehen rund 2.600 Anlagen, die in der Praxis zu besichtigen sind. "Wir können mit Gegenwind umgehen und nehmen den Wettbewerb mit Hamburg wieder auf. Wir werden in 2014 unser 25jähriges Jubiläum feiern - natürlich in Husum!", versichert Peter Becker.

Pressekontakt:
lottmann pr
Tel. 040 43271927
Andrea Lottmann
kontakt@lottmann-pr.de

Andrea Lottmann | lottmann pr
Weitere Informationen:
http://www.husumwindenergy.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie