Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hochschule mit Oktokopter auf der Floriade

12.04.2012
INTERREG-Projekt “SMART INSPECTORS” wird am 16. April in Venlo vorgestellt
Nordrhein-Westfalen auf der Floriade in Venlo: Vom 16. bis 22. April wird sich das Bundesland auf der nur alle zehn Jahre stattfindenden Welt-Garten-Ausstellung in den Niederlanden präsentieren. Mit dabei ist auch die Hochschule Rhein-Waal, die am Montag, 16. April, beim Tag „Grenzen überschreiten“ ihr Forschungsprojekt „Smart Inspectors“ vorstellen wird. Um 11.15 Uhr gibt es auf der Pavillonbühne eine Flugdemonstration mit einem Oktokopter.

Neben Mitgliedern der Euregio Rhein-Waal ist am Montag, 16. April, auch NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren in Venlo zu Gast, um den „Flug des Oktokopters“ live mitzuerleben. Der Oktokopter ist eine GPS-gesteuerte Drohne, die in Zukunft auch per Smartphone gesteuert werden kann. Dieses Gerät ist mit Spezialkameras ausgerüstet, um Landwirte und Gartenbauer bei der teilflächenspezifischen Bewirtschaftung ihrer Felder zu unterstützen.

Flug des Oktokopters entlang des Rheins.
Foto: Beate Becker

Was muss wann, wo, wie gemacht werden? Das in der Euregio Rhein-Waal angesiedelte Forschungsprojekt hat zum Ziel, die gesamte Prozesskette von Infrarot(IR)-Spezialkameras und Radar über Fluggeräte und Datenfernübertragung bis zur wissenschaftlichen Auswertung und Ergebnisdarstellung für den Endkunden zu entwickeln. Zwei von insgesamt fünf Themenbereichen auf der Floriade beschäftigen sich mit „Natur und Industrie“ sowie „Innovation“.

„SMART INSPECTORS deckt genau diese Themen ab. Die besten Voraussetzungen, um Smart Inspectors einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Rolf Becker, der das Projekt an der Hochschule federführend begleitet.

SMART INSPECTORS wird im Rahmen des europäischen Programms INTERREG IV A „Deutschland-Nederland“ gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 3,16 Millionen Euro. Der Beitrag der Europäischen Union liegt bei 1,42 Millionen Euro. Das Land NRW, die niederländische Provinz Gelderland und das niederländische Wirtschaftsministerium beteiligen sich zusammen mit weiteren 762.000 Euro. Der Rest wird von den Projektpartnern finanziert.

DAS PROJEKT SMART INSPECTORS
Der Lead Partner Hochschule Rhein-Waal ist mit zahlreichen Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern am Vorhaben beteiligt. Zusammen mit Kollegen der Wageningen University and Research Centre (Fernerkundung), des Landwirtschaftszentrums Haus Riswick, der Firmen sceme.de GmbH (Sensoren), IMST GmbH (Radar) und BLGG Research (landwirtschaftliche Forschung und Beratung) entwickeln sie neue Verfahren und Anwendungen in der Infrarot- und Radar-Fernerkundung.

INTERREG IV A
INTERREG IV A ist ein Programm der Europäischen Union zur Unterstützung von grenzüberschreitenden Projekten. Die Euregio Rhein-Waal führt INTERREG IV A in ihrem Arbeitsgebiet aus und betreut die Projektpartner von der Ideenentwicklung bis zum Projektabschluss. INTERREG IV A zielt auf die Entwicklung der europäischen Grenzregionen ab. Unterstützt werden Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Innovation, nachhaltige regionale Entwicklung sowie Gesellschaft und Integration. Zu diesem Zweck stellt die Euregio Rhein-Waal bis zum Jahr 2013 EU-Fördermittel in Höhe von 34 Millionen Euro zur Verfügung.

Christin Hasken | idw
Weitere Informationen:
http://www.hochschule-rhein-waal.de/

Weitere Berichte zu: Floriade INTERREG III B Infrarot Oktokopter Radar Venlo Welt-Garten-Ausstellung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Neue Prozesstechnik ermöglicht Produktivitätssteigerung mit dem Laser
18.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue 3D-Kamera revolutioniert Einzelhandel
18.05.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie