Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hermetische Hochfrequenz-Gehäuse von SCHOTT für Anwendungen bis zu 80 GHz

06.10.2014

Speziell auf Kundenanforderung zugeschnittene Hochleistungsgehäuse mit HTCC- Durchführungen sowie Microwave-Packages mit optimierten HF-Konnektoren

Der internationale Technologiekonzern SCHOTT mit seinem Geschäftsbereich Electronic Packaging, Experte für Glas-Metall- und Keramik-Metall-Verbindungen, bietet verschiedene Gehäuselösungen für Hochfrequenz(HF)-Anwendungen an. Die HF-Durchführungen auf Basis von HTCC-Multilagenkeramik sind dabei besonders kompakt und ermöglichen eine extrem miniaturisierte Aufbau- und Verbindungstechnik für bis zu 40 GHz Bandbreite.


Für die optimale Einkopplung von HF-Signalen bietet SCHOTT die kundenspezifische Geometrie-Anpassung von SMA-, SMP- und SMPM-Konnektoren und ermöglicht so Hochfrequenzgehäuse für Anwendungen bis zu 80 GHz Bandbreite. Bild: SCHOTT


Dank innovativer Designs verfügen Hochfrequenzgehäuse mit HTCC-Durchführungen von SCHOTT über hervorragende Eigenschaften in Bezug auf Einfügedämpfung, Reflexionsverluste und Übersprechen. Bild: SCHOTT

SCHOTT bietet zudem Mikroelektronikgehäuse mit kundenspezifisch geometrie-optimierten SMA-, SMP- und SMPM-Konnektoren, die  in Spezialfällen, je nach Design, sogar für HF-Anwendungen bis zu 80 GHz geeignet sind. Diese Komponenten kommen in der Radartechnologie, Satellitenkommunikation, Raumfahrt und Weltraumforschung zum Einsatz. SCHOTT stellt sein Produktportfolio an Gehäusen und Durchführungen auf der European Microwave Week in Rom vom 7. bis 9. Oktober aus (Stand 196).

Sensible elektronische Komponenten benötigen vor allem im HF-Bereich zuverlässigen Schutz. Die zunehmende Miniaturisierung bringt weitere Herausforderungen an das Design der Bauteile mit sich. Der Einsatz von HTCC-(High Temperature Cofired Ceramics)-Multilagenkeramik-Durchführungen ermöglicht genau dies: die äußerst kompakte und gleichzeitig leistungsfähige Anbindung einer hohen Anzahl von elektrischen Durchführungen hin zu einer hermetisch abgedichteten Einheit. 

„In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickeln und produzieren wir HTCC-Durchführungen, die dank innovativer Designs hervorragende HF-Eigenschaften in Bezug auf Einfügedämpfung, Reflexionsverluste und Übersprechen aufweisen“, erklärt Dr. Thomas Zetterer, Entwicklungsingenieur bei SCHOTT Electronic Packaging. Je nach Design ist dies für eine Bandbreite von bis zu 40 GHz, realisierbar.

Die in vielen Anwendungen der Luft-und Raumfahrt notwendige Wärmeleitfähigkeit der HF-Gehäuse kann durch eine optimale Kombination von Materialien und Geometrien erreicht werden. HF-HTCC-Durchführungen von SCHOTT entsprechen nicht nur den typischen Designregeln für HTCC-Keramiken, sondern sind auch in einem vertretbaren fertigungstechnischen Anforderungsregime realisierbar. 

Bei HF-Konnektoren, die zur Einkopplung von HF-Signalen in Hochleistungsgehäusen eingesetzt werden, können Standard-Steckverbinder die hohen Anforderungen oftmals nicht mehr erfüllen. Damit die Schnittstellen der Microwave Packages die geforderte HF-Performance erreichen, bietet SCHOTT hermetische Hochfrequenz- SMA-, SMP- und SMPM-Konnektoren mit Glas-Metall Technologie auch in modifizierten Geometrien an, die gemäß individueller Anforderungen genau angepasst werden können. Dabei liefert das Unternehmen seine Konnektoren immer inklusive Gehäuse, in die sie hermetisch eingelötet sind. „Durch die kundenspezifische Optimierung der HF-Konnektoren können wir hermetische Microwave Packages für Hochfrequenzanwendungen bis zu 80 GHz Bandbreite anbieten“, so Michael Tratzky, Leiter Vertrieb Opto-Electronics von SCHOTT Electronic Packaging. 

Mit 130 Jahren Spezialglas-Historie und mehr als 70 Jahren Erfahrung in der Herstellung von hermetischen Gehäusen und Durchführungen verfügt SCHOTT über das entsprechende Know-how, um Komponenten für Hochfrequenzanwendungen herzustellen. 

Weitere Informationen finden Sie hier: www.schott.com/epackaging

SCHOTT AG   

Dr. Haike Frank

Public Relations Manager   

hone:  +49 (0)6131 - 66 4088

haike.frank@schott.com

www.schott.com

ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern mit 130 Jahren Erfahrung auf den Gebieten Spezialglas, Spezialwerkstoffe und Spitzentechnologien. Mit vielen seiner Produkte ist SCHOTT welt-weit führend. Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik und Transportation. Das Unternehmen hat den Anspruch, mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen zum Erfolg seiner Kunden beizutragen und SCHOTT zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu machen. SCHOTT bekennt sich zum nachhaltigen Wirtschaften und setzt sich für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt ein. In 35 Ländern ist der SCHOTT Konzern mit Produktions- und Vertriebsstätten kundennah vertreten. 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Weltumsatz von 1,84 Milliarden Euro. Die SCHOTT AG mit Hauptsitz in Mainz ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland

Phone: +49 (0)6131/66-2411 - info.pr@schott.com - www.schott.com

Dr. Haike Frank | SCHOTT AG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI mit neuesten VR-Technologien auf der NAB in Las Vegas
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht Fraunhofer IDMT auf der Prolight + Sound 2017: Objektbasierte Tonmischung wird noch einfacher!
03.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie