Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Heraeus auf den Industriemessen ACHEMA und GIFA

12.06.2015

Smart Standards und Full-Service-Recycling für Platinlaborgeräte – neues Sensorsystem ermittelt noch schneller Stahlzusammensetzung

Der Technologiekonzern Heraeus zeigt Mitte Juni auf zwei wichtigen Industriemessen Neues aus seinem umfangreichen Produktportfolio. Auf der diesjährigen ACHEMA – der Leitmesse der Prozessindustrie in Frankfurt am Main (15. bis 19. Juni) – dreht sich bei Heraeus vieles um das Edelmetall Platin und ein Full-Service-Recycling für Platinlaborgeräte.


QuiK-Lab - eine absolute Neuheit zur schnelleren Analyse von Stahlschmelzen. Das Sensor-System ermittelt blitzschnell unter anderem die Schmelztemperatur und den Sauerstoffgehalt im flüssigen Stahl. (Quelle: Heraeus)


Einfach, schneller, beständiger: Smart Standards von Heraeus. (Quelle: Heraeus)

Auf der internationalen Gießereifachmesse GIFA in Düsseldorf (16. bis 20. Juni) stellt Heraeus mit QuiK-Lab eine absolute Neuheit zur schnelleren Analyse von Stahlschmelzen vor. Das Sensor-System ermittelt blitzschnell unter anderem die Schmelztemperatur und den Sauerstoffgehalt im flüssigen Stahl.

ACHEMA: Full-Service-Recycling für Laborgeräte aus Platin

Laborgeräte aus Platin und Platinlegierungen werden weltweit in industriell und wissenschaftlich geführten Laboratorien für chemisch-physikalische Untersuchungen eingesetzt. Heraeus hat für seine Platinlaborprodukte so genannte Smart Standards eingeführt. Heutzutage fällt der Anwender für Platinlaborgeräte seine Entscheidungen aufgrund einer Vielzahl von Anforderungen. Dies sind unter anderem eine hohe Qualität, ein guter Service, eine fachkundige technische Unterstützung und schnelle Lieferung. Zudem profitieren Anwender vom Full-Service-Recycling – ganz gleich ob sie vorab Produkte bei Heraeus erworben haben oder nicht.

Heraeus stellt nicht nur abgestimmte Platinprodukte zur Verfügung, sondern in diesem Zusammenhang auch seinen Edelmetallkreislauf in den Mittelpunkt. „Das zurückgegebene Edelmetall bereiten wir entsprechend auf und führen bei Bedarf ein kostenfreies Gewichtskonto. Unser komplettes und abgestimmtes Materialmanagement sorgt für wettbewerbsfähige Konditionen. Somit kann der Anwender unter anderem mit festen Preisen kalkulieren, da An- und Verkaufsdifferenzen entfallen“, erläutert Stefan Lang, Stefan Lang, Head of Sales Europe and Middle East Africa bei Heraeus Performance Products, die Vorteile der Smart Standards.

Heraeus auf der ACHEMA: Halle 4.1, Stand G7.

GIFA: Schnellere Analyse direkt in der Stahlschmelze


Auf der GIFA stellt Heraeus eine marktreife Neuheit für die Stahlindustrie zur schnelleren Analyse von Stahlschmelzen vor. Das System besteht aus einem High-End-Spektrometer mit automatischer Kalibrierung (QuiK-Lab) und einem Sensorsystem. Der Sensor ermöglicht die sofortige Probenpräparation und ermittelt blitzschnell neben der Schmelztemperatur auch den Sauerstoff-, Mangan-, Phosphor- und Schwefel-Gehalt des geschmolzenen Metalls. Der entscheidende Vorteil der Heraeus Innovation ist der große Zeitgewinn in der chemischen Analyse - eine bis dahin große Herausforderung bei der Stahlproduktion. QuiK-Lab lässt sich direkt in der Produktion einsetzen, die Proben müssen nicht mehr zeitaufwändig präpariert werden, zum Beispiel durch Schleifen oder Drehen. Dies beschleunigt und erhöht die Stahlproduktion, da die Hersteller nicht mehr auf die Messergebnisse aus dem Labor warten müssen. Gleichzeitig wird der Herstellungsprozess verbessert, weil wichtige Informationen über die Stahlzusammensetzung unmittelbar zur Verfügung stehen.

Heraeus auf der GIFA: Halle 10, Stand C22.


Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein 1851 gegründetes und heute weltweit führendes Familienunternehmen. Mit fachlicher Kompetenz, Innovationsorientierung, operativer Exzellenz und unternehmerischer Führung streben wir danach, unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern. Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit indem wir Material-Kompetenz mit Technologie Know-how verbinden. Unsere Ideen richten sich auf Themen wie Umwelt, Energie, Gesundheit, Mobilität und industrielle Anwendungen. Unser Portfolio reicht von Komponenten bis zu abgestimmten Materialsystemen. Sie finden Verwendung in vielfältigen Industrien, darunter Stahl, Elektronik, Chemie, Automotive und Telekommunikation. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 3,4 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 12,2 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.600 Mitarbeitern in mehr als 100 Standorten in 38 Ländern hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Dr. Jörg Wetterau
Corporate Communications & Marketing Services
Leiter Technologiekommunikation & Fachpresse
Heraeus Holding GmbH
Tel. +49 (0) 6181.35-5706
Fax +49(0) 6181.35-4242
E-mail : joerg.wetterau@heraeus.com

www.heraeus.com

Dr. Jörg Wetterau | Heraeus Holding GmbH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen