Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gut aufgestellt: die französische Elektronikbranche auf der Electronica

04.09.2014

16 französische Unternehmen stellen auf der Fachmesse in München vom 11. bis 14. November ihre Neuheiten vor 

Die Messe Electronica ist auf Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik spezialisiert und gilt als das Top-Branchenevent auch für französische Unternehmen. Die französische Elektronikindustrie beschäftigt fast 160 000 Menschen und erwirtschaftet 15 Milliarden EUR mit einem Exportanteil von 50 Prozent.

Die Zulieferer, die in Frankreich produzieren, positionieren sich insbesondere auf den Märkten Embedded Systems und Industrieelektronik (Schwerpunkte hier: Automobilindustrie, Luftfahrt, Wehrtechnik, Schienenverkehr).

Die beiden Segmente stellen 75 Prozent der französischen Elektronikproduktion dar. In die Automobilindustrie (37 Prozent), Industrie und Medizin (33 Prozent) sowie bei Verteidigung und Sicherheit (29 Prozent) hat Europa darüber hinaus den größten Anteil an der weltweiten Elektronikfertigung. Frankreich ist in diesen Bereichen auch stark vertreten, denen auch im nächsten Jahr weiteres Wachstum prognostiziert wird. 

Die französische Elektronikindustrie hat mehrere Pluspunkte: Marktführer auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette (Betreiber, Systemintegratoren, Zulieferer), wettbewerbsfähige Lieferanten sowie eine Zulieferbranche, die sich durch eine Vielzahl dynamischer Mittelständler auszeichnet.

In Frankreich zeigt sich eine zunehmende Spezialisierung auf Embedded Systems für Industriezweige mit Wachstumspotenzial (Luftfahrt, Sicherheit und Verteidigung, Industrie, Medizintechnik). Darüber hinaus vermarkten französische Unternehmen Technologien und Services, die im Zentrum gesellschaftlicher Herausforderungen der Zukunft stehen: Mobilität in der Zukunft, Online-Gesundheitsfürsorge, Breitbandnetz oder sicherer Datenaustausch. 

Laut dem Dachverband Acsiel, stieg der Umsatz von Halbleitern zwischen 2012 und 2013 um 12,3 Prozent. Das ist vor allem auf den Verkauf von Chipkarten zurückzuführen. Deren Absatz nahm vor allem im Direktverkauf an Erstausrüster und in folgenden Branchen zu: Automotive-Anwendungen (25,8 Prozent), Chipkarten (22,5 Prozent) sowie im industriellen und militärischen Luft-und Raumfahrt-Sektor (21,6 Prozent). Die ersten beiden Märkte waren auch die stärksten Wachstumsmotoren mit einem jeweiligen Umsatz von 6,9 Prozent und 20,2 Prozent des Verkaufs. 

In Zusammenarbeit mit vier Verbänden und Kompetenzzentren - GFIE, ACSIEL, Minalogic und SNESE – konnte Ubifrance, die Französische Agentur für Außenhandel, 16 französische Unternehmen für die Messeteilnahme gewinnen. Die Aussteller verteilen sich auf drei Hallen: 

Halle A6 - Embedded Systems, Entwicklungswerkzeuge - Software, Entwicklungswerkzeuge - Hardware, Peripheriesysteme, fertige Systemlösungen:

Alpwise, ReFLEX CES, Systemplus

Halle A2 – PCB und EMS, Zubehör zu Leiterplatten:

ABChimie, Cibel, CIF, Cirly, Cofidur EMS, GTID Group, Linxens, MCScreen, ElectroniqueS

Halle B5 – Elektronische Komponenten: passive Bauelemente, Kondensatoren, Polymer-Bauelemente:

Eton, Precogs, Proto-electronics.com, TCT

Weitere Informationen erhalten Sie im Ausstellerverzeichnis: http://www.ubifrance.com/medias/document/french-pavilion-electronica_29_8_2014_35_3.pdf

Kontakt Deutschland:

Französisches Generalkonsulat

Wirtschafts- und Handelsabteilung - Ubifrance

Violaine Terreaux, Fachreferentin Elektronik

Martin-Luther-Platz 26

40212 Düsseldorf

Tel: 0211 30041-405

Fax: 0211 30041-177

E-Mail: violaine.terreaux@ubifrance.fr

Webseite : www.ubifrance.com/de

Pressekontakt:

FIZIT – Das deutsche Pressebüro von Ubifrance


Französisches Generalkonsulat

Wirtschafts- und Handelsabteilung - Ubifrance

Sarah Struk, Projektleiterin

Martin-Luther-Platz 26

40212 Düsseldorf


Tel.: +49 211 30041-350


Fax: +49 211 30041-116


E-Mail: sarah.struk@ubifrance.fr  

Webseite: www.ubifrance.com/de

Sarah STRUK | UBIFRANCE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie