Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Get flexible – get lighter – get smarter – Innovative Materialien für Zukunftsprodukte

20.04.2015

Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC aus Würzburg stellt auf der IDTechEx in Berlin vom 28. bis 29. April 2015 neue, multifunktionale Materialien vor, mit denen sich innovative Anwendungen und Produkte realisieren lassen. Arbeitsschwerpunkte sind Barrierematerialien, gedruckte Elektronik, elektrochrome Folien sowie Smart Materials. Sie bedienen die Trends in Industrie und Design zu immer flexibleren, leichteren und intelligenteren Produkten. Das Fraunhofer ISC ist am Stand F17 im Convention Center und Hotel Estrel zu finden.

Präsentiert werden beispielsweise innovative Verkapselungsfolien, die das Fraunhofer ISC zusammen mit dem Fraunhofer IVV entwickelt hat. Die kostengünstig im Rolle-zu-Rolle-Verfahren herzustellenden Hochbarrierefolien ermöglichen innovative Anwendungen zum Beispiel für flexible Fotovoltaik.


Mit kostengünstigen und ressourcenschonenden Rolle-zu-Rolle-Verfahren lassen sich Hochbarrierefolien herstellen, mit denen anorganische Solarzellen flexibel verkapselt werden.

Foto: K. Dobberke für Fraunhofer ISC; Hersteller Solarzelle: BELECTRIC Trading GmbH


Sensorik mit haptischer Rückmeldung auf Basis "intelligenter" Materialien.

Foto: K. Dobberke für Fraunhofer ISC

Am 29. April stellt Dr. Sabine Amberg-Schwab auf dem IDTechEx-Kongress »Printed Electronics Europe 2015« in ihrem Vortrag »Barrier films for technical applications« die aktuellen Entwicklungen und Einsatzbereiche vor.

Im Bereich der Elektronik entwickelt das Fraunhofer ISC seit Jahren erfolgreich temperaturstabile und flexible Gate-Dielektrika, Zwischenlagendielektrika und Dünnfilmverkapselungsmaterialien auf Basis anorganisch-organischer Hybridpolymere (ORMOCER®e) für die gedruckte sowie flexible Elektronik.

Zudem werden druckbare metalloxidische Halbleiter und elektrisch leitfähige Oxide (TCO) für eine transparente, flexible Elektronik konzipiert. Eine Verwendungsmöglichkeit besteht beispielsweise im Bereich der flexiblen Displays. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich das Fraunhofer ISC auch mit neuen, druckbaren Touch-Sensoren und Benutzeroberflächen.

Elektrochrome Folien aus dem Fraunhofer ISC bieten Perspektiven für neue Anwendungen, so zum Beispiel in der intelligenten Verschattung für Flugzeugkabinenfenster. In der Entwicklung befinden sich aktuell sowohl eine breitere Farbpalette als auch ein größerer Transmissionsbereich.

Gezeigt werden außerdem neuartige Sensoren auf Basis von Elastomermaterialien sowie piezoelektrische Dünnschichtsensoren für ein breites Anwendungsspektrum in Consumer-, Automobil- und Industrieanwendungen. Ergänzt wird dies durch innovative Aktorik mit magnetisch aktivierbaren Elastomeren. Insbesondere eröffnen sich für Designer neue Möglichkeiten zur Umsetzung von berührungslosen, »unsichtbaren« Schaltern.

Auf den Punkt gebracht: »Get flexible – get lighter – get smarter« wird durch die vielfältigen Materialentwicklungen des Fraunhofer ISC ermöglicht. Unter dem Motto »Material solutions inside and on top« schafft das Fraunhofer ISC Flexibilität bei Entwicklungsprozessen und intelligente Lösungen für Industriepartner.

Weitere Informationen:

http://www.isc.fraunhofer.de

Marie-Luise Righi | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise