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Gebündelte Bildverarbeitungs-Kompetenz

01.10.2008
Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM präsentieren zur Messe Vision in Stuttgart, 4. bis 6. November 2008, in Halle 6, Stand D 56 gemeinsam ihre Bildverarbeitungskompetenzen.

Das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF und das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM präsentieren zur Messe Vision in Stuttgart, 4. bis 6. November 2008, in Halle 6, Stand D 56 gemeinsam ihre Bildverarbeitungskompetenzen.

Das Fraunhofer IFF stellt mit der 3-D-Messtechnologie OptoInspect 3D ein System zur prozessintegrierten optischen 3-D-Geometrieprüfung vor, mit dem eine 100-Prozent-Prüfung und eine lückenlose Dokumentation der Produktqualität ermöglicht werden. OptoInspect 3D-Systeme arbeiten von der 3-D-Digitalisierung über die Messdatenauswertung bis hin zur geometrischen Merkmalsextraktion vollautomatisch. Anwendungsbeispiele sind die geometrische Qualitätsprüfung von KfZ- oder Eisenbahn-Rädern, Abgaskonvertern, profilierten Materialien oder die maschinenintegrierte Biegewinkelmessung.

Außerdem zeigt das Fraunhofer IFF die Möglichkeiten der optischen Messtechnik für die Unterstützung und Qualitätskontrolle industrieller Montageprozesse. Die Zielstellung derartiger Lösungen besteht darin, für komplexe, variantenreiche und manuell ausgeführte Montagearbeiten einerseits Möglichkeiten einer Bedienerunterstützung und andererseits eine Qualitätskontrolle des Montageergebnisses zu schaffen.

Das Fraunhofer ITWM präsentiert das Online-Oberflächeninspektionssystem zur Qualitätssicherung MASC. Mit verschiedenen Software-Tools können durch MASC mittels digitaler Bildverarbeitung Materialfehler detektiert und klassifiziert bzw. Farbnuancen erkannt werden, denn bei vielen Produkten aus dem Bereich der verarbeitenden Industrie (z. B. Metall, Kunststoff, Holz, Leder, Vlies) spielen visuelle Eindrücke bei der Beurteilung der Qualität eine entscheidende Rolle. Durch den modularen Aufbau des MASC-Systems können kundenspezifische Lösungen in relativ kurzer Zeit entwickelt werden.

Vorgestellt wird das Inspektionssystem MASC-Leather zur Qualitätskontrolle von gegerbtem Leder. Die automatisierte Prüfung von Leder wird durch den Umstand erschwert, dass jedes Lederstück als Naturprodukt ein Unikat ist. Fehler wie Kratzer, Insektenbisse, Warzen und Ekzeme gelten als qualitätsmindernd und müssen in jeder individuellen Ausprägung zuverlässig von anderen leder-typischen Unregelmäßigkeiten unterschieden werden.

Beide Institute sind Mitglied in der Fraunhofer-Allianz Vision, einem Zusammenschluss von Fraunhofer-Instituten zu den Themen Bildverarbeitung, optische Inspektion und 3-D-Messtechnik, Röntgenmesstechnik und zerstörungsfreie Prüfung. Darüber hinaus arbeitet das Fraunhofer ITWM gemeinsam mit dem Fraunhofer IFF an Lösungen, die Verfahren der Oberflächeninspektion und der 3-D-Vermessung in einem System kombinieren; bislang wird in vielen Branchen die Qualität eines Produkts auf zweierlei Weise bewertet: durch eine Geometrievermessung nach der genauen Vorgabe der Soll-Abmessungen und durch den Einsatz von Inspektionssystemen zur Kontrolle der Oberflächenqualität. Vor allem Automobil-, Haushaltswaren- und Kosmetikindustrie können durch kürzere Prüfzeiten und niedrigere Investitionskosten von diesen neuen Lösungen profitieren.

Wichtige Daten:
Messe: VISION 2008
Datum: 4. - 6. November 2008
Ort: Neues Messegelände Stuttgart
Stand: Halle 6, D56
Fachliche Anfragen:
Fraunhofer IFF
Dipl.-Ing. Ralf Warnemünde
Telefon +49 391 4090-225
ralf.warnemuende@iff.fraunhofer.de
Fraunhofer ITWM
Dipl.-Math. Mark Maasland
Telefon +49 631 31600-4445
mark.maasland@itwm.fraunhofer.de
Pressekontakt:
Fraunhofer-Allianz Vision
Regina Fischer M. A.
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen
Telefon +49 9131 776-530
Fax +49 9131 776-599
vision@fraunhofer.de

Regina Fischer | idw
Weitere Informationen:
http://www.vision.fraunhofer.de
http://www.vision.fraunhofer.de/de/4/events/113.html
http://www.vision.fraunhofer.de/de/5/presse/233.html

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