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Gastland der EuroMold 2011 ist Südkorea

24.05.2011
Bedeutende Wirtschaftsnation Asiens – Konzerne im Rhein-Main Gebiet

Südkorea ist das Gastland der EuroMold 2011, Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung, 29. November – 02. Dezember 2011 Messegelände Frankfurt am Main. Damit widmet sich die EuroMold einem aufstrebenden Land, das inzwischen als asiatische Industrienation eine bedeutende Rolle spielt.

Auf der EuroMold 2011 werden sich neben koreanischen Unternehmen auch staatliche koreanische Forschungseinrichtungen und relevante Fachverbände präsentieren. Zusätzliche Möglichkeiten für Kooperationen werden auf dem eintägigen FORUM KOREA gezeigt.

Durch gute Wirtschaftskontakte sowohl in Südostasien als auch weltweit hat sich Südkorea zu einer führenden Wirtschaftsnation in Asien entwickelt. Ein wichtiger Absatzmarkt für Südkorea ist Europa. Koreanische Unternehmen beschäftigen in Deutschland etwa 3000 Mitarbeiter, große Konzerne haben sich mit Niederlassungen vor allem im Rhein-Main Gebiet angesiedelt. Damit bildet die Region das Zentrum der koreanischen Wirtschaft in Europa.

Korea ist für Deutschland der drittwichtigste Handelspartner in Asien und rangiert nach China und Japan noch deutlich vor Indien. Südkorea zählt mit einem BIP pro Kopf von 17.175 USD (2009) zu den entwickelten Industrieländern und kann auch auf einem hohen Niveau weiterhin beeindruckende Wachstumszahlen vorweisen: 2010 stieg das BIP um 6,1 Prozent, für 2011 und 2012 wird mit einem weiteren Wachstum von jeweils etwa 4,5 Prozent gerechnet. (Quellen: Germany Trade & Invest, Bank of Korea.)

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor Südkoreas ist neben der Elektro- und Schwerindustrie auch der Automobilsektor. Im vergangenen Jahr legten die Exporte in diesem Bereich deutlich zu. Aber auch für deutsche Automobilhersteller ist Südkorea als Absatzmarkt interessant, besonders hochklassige Modelle Made in Germany treffen in Korea auf eine hohe Nachfrage.

Ein wichtiger Meilenstein in der Beziehung zwischen Südkorea und Europa ist das Freihandelsabkommen, das am 1. Juli 2011 vorläufig in Kraft tritt. Die Beziehungen zur EU, die bereits jetzt schon nach China der zweitwichtigste Handelspartner Südkoreas ist, werden dadurch sicherlich noch weiter verstärkt. Für einen Großteil der Exportgüter aus der EU nach Südkorea entfällt durch das Freihandelsabkommen der Zoll. Davon sollten vor allem der deutsche Maschinen- und Anlagenbau und weitere Industriebereiche profitieren.

Thomas Masuch | DEMAT GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euromold.com
http://www.demat.com

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