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FtK 2010: Nachhaltige Technologien und Prozesse für Werkzeuge der Produktion

10.06.2010
Aktuelle Trends der Fertigungstechnik auf dem FtK am 29. und 30. September 2010 / Fertigungstechnisches Kolloquium –Jetzt anmelden: Frühbucherrabat endet am 02.07.2010

Die Universität Stuttgart mit ihren Partnerinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft ist der europaweit stärkste Forschungsstandort für Fertigungstechnik.

Am 29. und 30. September 2010 stellen sie bei ihrem wissenschaftlichen Kolloquium neueste Trends und Ergebnisse auf der AMB vor. Das „Fertigungstechnische Kolloquium Stuttgart“ (FtK) hat sich in seiner über 40jährigen Geschichte zu einer der wichtigsten Diskussionsplattformen für Wissenschaftler und Anwender entwickelt. Das Programm ist nun online: www.ftk2010.de)

Was kann die Forschung zur Reduktion des Energieverbrauchs in Maschinenhallen beitragen? Wie funktioniert eigentlich "Ecomation", die ökonomische und gleichzeitig ökologische Auto-matisierung? Wie können Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus durch den Ausbau ihres Dienstleistungsangebots Vorteile für den Wettbewerb auf internationalen Märkten erlangen? Warum kann eine flexible und konfigurationsfähige Automatisierung, ergänzt durch kognitive Elemente aus der Informationstechnik, die Wandlungsfähigkeit von Fertigungsanlagen beherrschen? Wie nutzen Innovationen in der Produktion das Potential neuer Werkstoffe, Bauweisen und Verfahren in der Fertigung? Welche Rolle spielen funktionelle Oberflächen von Schichtverbundwerkstoffen heute in der Produktentwicklung? Diese und viele weitere Fragen werden auf dem FtK der Stuttgarter Fertigungstechnischen Institute behandelt. Unter dem thematischen Dach „Nachhaltige Technologien und Prozesse für Werkzeuge der Produktion“ sind folgende Halbtags-Schwerpunkte gesetzt:

• Industrielle Steuerungstechnik
• Energiesparpotenziale in der spanenden Fertigung
• Neue Entwicklungen in modernen umformtechnischen Prozessen
• Robotik, Handhabungstechnik
• Neue Werkstoffe und Verfahren in der Produktion
• Dienstleistungen im Maschinen- und Anlagenbau
• Integration von Wissen in Produktionssysteme
Spitze auf dem Weltmarkt
„Unsere Region ist der Welt wichtigster Maschinenlieferant. Jede zweite Werkzeugmaschine Deutschlands kommt aus Baden-Württemberg und mit unserer Forschung tragen wir durch stetige Innovationen dazu bei, dass bereits heute 50 Prozent der Wertschöpfung und jeder dritte Arbeitsplatz in der Region aus diesem Bereich kommt“, so Professor Uwe Heisel, Vorsitzender der Gesellschaft für Fertigungstechnik. Die eigenfinanzierte Gesellschaft besteht aus sechs Instituten der Universität Stuttgart und zwei Partnerinstituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Seit 1967 tragen diese Forschungseinrichtungen, gemeinsam mit ihren Projektpartnern aus der Industrie, neueste Trends und Innovationen einer interessierten Öffentlichkeit aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vor und diskutieren ihre Forschungsergebnisse. Das FtK 2010 bietet den Teilnehmern zwei Tage lang etwa 40 hochkarätige Vorträge von Experten aus Forschung und Praxis sowie eine Ausstellung mit Präsentationen zu aktuellen Forschungsprojekten und Laborführungen.
Einzigartige Forschung in attraktivem wirtschaftlichen Umfeld
Mit über 700 Wissenschaftlern ist Stuttgart der stärkste produktionstechnische Forschungsstandort Europas. Die Region ist für diese Forschungseinrichtungen ein äußerst attraktives wirtschaftliches Umfeld. Hier gibt es einerseits eine Fülle von Firmen, die wegweisende industrielle Projekte an die Universität vergeben. Auf der anderen Seite bieten sich den zahlreichen Studierenden, die hier ihr Ingenieurstudium abschließen, beste Karrierechancen.
Stuttgarter Impulse
Das FtK findet bereits zum dritten Mal während der AMB auf der Messe in Stuttgart statt. „Diese Kooperation ist inhaltlich logisch, strategisch sinnvoll und hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend bewährt“, so Heisel. Die Besucherzahlen des Kolloquiums waren um ein Drittel gestiegen. Die politischen Plenarvorträge halten u.a. Dr. Manfred Wittenstein (Präsident des VDMA), Dr. Nicola Leibinger-Kammüller (Vorstand Trumpf GmbH).
Frühbucherrabatt
Für schnell entschlossene Kolloquiums-Teilnehmer bietet das FtK bis 2. Juli 2010 einen Frühbucherrabatt an.
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Ing. Uwe-Heisel, Tel.: +49 711 685-83860 Mail: heisel@ifw.uni-stuttgart.de

Presse: Dr. Birgit Spaeth: Tel.: +49 711 970-1810, Mail: bjs@iff.uni-stuttgart.de

Journalisten sind auf der FtK herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich an.
Anmeldung und Teilnahmeinformation: Rosemarie Fickel, Gesellschaft für Fertigungstechnik (GbR) Tel.: +49 711 685-84522, Mail: info@ftk2010.de

Birgit Spaeth | Fraunhofer
Weitere Informationen:
http://www.ftk2010.de

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Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

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