Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer SCAI auf der ISC 2010: High Performance Computing für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen

28.05.2010
High Performance Computing für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen gehört zu den Kernkompetenzen des Fraunhofer SCAI. Das Institut optimiert selbst entwickelte und OpenSource-Algorithmen für den Einsatz auf verschiedenen Hardware-Architekturen.

„elasticLM“, eine neu entwickelte Anwendung, steuert das Management von Software-Lizenzen auf Cluster-, Grid- und Cloud-Infrastrukturen.

SANKT AUGUSTIN. Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI entwickelt marktführende industrielle Anwendungen wie die Multiphysics-Software MpCCI, die Software SAMG zur Lösung linearer Gleichungssysteme mit Millionen Unbekannten, und die Software zur Verschnittoptimierung AutoNester. Vom Institut entwickelte Anwendungen, Inhouse-Codes industrieller Kunden als auch OpenSource-Anwendungen werden auf verschiedene Hardware-Architekturen portiert. Ein Schwerpunkt hierbei ist die Unterstützung von Grafikkarten.

Zu den weiteren Angeboten des Instituts gehört das Ausführen vergleichender Benchmarks führender industrieller Simulationscodes (zum Beispiel LSDYNA, FLUENT, Abaqus, Turbomole) auf seinen Hochleistungs-Rechenclustern mit Windows HPC und Linux. Das Institut unterstützt die Optimierung von Codes unter Einsatz einer Vielzahl von Parallelisierung-Strategien in beiden Welten.

Die neu entwickelte Software „elasticLM“ bietet mehr Flexibilität und reduzierte Kosten im Management von Software-Lizenzen auf Cluster-, Grid- und Cloud-Infrastrukturen. Die Nutzer, Software-Anbieter und Application Service Provider, profitieren dabei von maximaler Flexibilität. Ganz neue Geschäftsmodelle werden somit möglich.

„elasticLM“ basiert auf offenen Standards und lässt sich leicht in bestehende Infrastrukturen einbinden. Neue und bestehende Lizenz-Modelle können so problemlos nebeneinander genutzt werden. Forscher am Fraunhofer SCAI haben die Lösung zum Lizenz-Management im Projekt „SmartLM“ entwickelt, das von der Europäischen Kommission gefördert wird. Pilotanwender sind Unternehmen wie LMS, Ansys und Intes, die Software auf dem Gebiet des Computer Aided Engineerings (CAE) anbieten.

Am Stand des Fraunhofer SCAI präsentiert sich auch die scapos AG, die die Software-Lizenzen des Fraunhofer SCAI vertreibt.

Die International Supercomputing Conference (ISC) findet vom
31. Mai bis 2. Juni 2010 im CCH-Congress Center Hamburg statt. Sie finden das Fraunhofer-Institut SCAI in der Ausstellungshalle auf Stand 154.

Michael Krapp | Fraunhofer
Weitere Informationen:
http://www.scai.fraunhofer.de
http://www.scapos.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise