Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer LBF präsentiert neueste Prüftechnik bei der „Automotive Testing Expo“ in Stuttgart

10.06.2009
Institut setzt auf individuell angepasste Prüfmethoden

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF führt bei der diesjährigen „Automotive Testing Expo“ an Stand 1956 in Halle 1 modernste Prüftechnik vor.

Europas führende Fachmesse zum Thema Automobiltests, Prüfung, Erprobung und Qualitätstechnik findet vom 16. bis 18. Juni in der Neuen Messe Stuttgart statt. Mehr zur 11. Fachmesse unter www.testing-expo.com. Neue Technologien versprechen steigende Qualität bei kürzeren Versuchszeiten. Das Fraunhofer LBF unter der Leitung von Prof. Holger Hanselka entwickelt individuelle Methoden und Lösungen für alle Sicherheitsbauteile: Analyse, Simulation und Bewertung – vom Werkstoff zum System. Weitere Informationen unter www.lbf.fraunhofer.de.

Neben Standardprüftechnik präsentiert das Fraunhofer LBF in Stuttgart individuell angepasste Testmethoden wie zum Beispiel spezielle Prüftechnik für die Sicherheit und Zuverlässigkeit von konventionellen, Elektro- und Hybridfahrzeugen sowie zur Charakterisierung und Prüfung von Elastomerkomponenten. Die Elektromobilität stellt neue Anforderungen an die Prüftechnik. Derzeit wird am Institut ein spezieller 25-Kanal-Gesamtfahrzeugprüfstand errichtet, der sowohl für die Prüfung elektrischer als auch konventioneller Konzepte ausgelegt ist. Der vollkinematische Rad-Straßensimulator W/ALT (Wheel Accelerated Life Testing) bildet einen weiteren Schwerpunkt des Messeauftritts. Mit W/ALT läutete das renommierte Institut unlängst eine Revolution in der Radprüftechnik ein: Vier lastgesteuerte Freiheitsgrade simulieren hochkomplexe Betriebsbedingungen und bilden die Realität noch besser ab als bisher. Vorgestellt werden weiterhin Last- und Beanspruchungsanalysen mittels Fahrbetriebsmessungen und die Software LBF®.DAP zur Daten- und Betriebsfestigkeitsanalyse sowie zur Versuchszeitverkürzung.

Dank der neuen Technologien verkürzen sich die Entwicklungszeiten deutlich. Gleichzeitig steigen Produktlebensdauer und Gebrauchswert. Haftungsrisiken werden minimiert und die Betriebssicherheit erhöht. Dabei hält sich das Fraunhofer LBF an internationale Standards und nutzt innovative Methoden. Das Institut bietet alle Leistungen aus einer Hand, von der Entwicklung geeigneter Prüfkonzepte über numerische und experimentelle Simulationen bis hin zum fertigen Prüfstand zur Beurteilung komplexer Systeme.

Täglich mehrfach halten Forscher vom Fraunhofer LBF kurze Fachvorträge am Stand und laden zur Diskussion ein. Videoanimationen und Präsentationen ergänzen das Angebot. Themen sind unter anderem die Elektromobilität, die neue LBF®.DAP-Version sowie die Elastomer-Erprobung. Mitaussteller am Stand ist die Institutsausgründung „Stress & Strength GmbH“, die im Mai 2000 gegründet wurde und Spezialsoftware entwickelt und vermarktet.

Eine Besonderheit auf der Messe sind Segway Personal Transporter, die am Stand des Fraunhofer LBF zur Probefahrt bereitstehen. Auch diese speziellen Vertreter des Bereichs Elektromobilität werden in Darmstadt untersucht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Kunststoffräder, die sich etwa bei Fahrten über Bordsteinkanten oder beim Aufziehen von neuen Reifen deformieren können.

Über das Fraunhofer LBF

Mit ganzheitlicher Kompetenz in Betriebsfestigkeit, Adaptronik und Systemzuverlässigkeit entwickelt, bewertet und realisiert das Fraunhofer LBF unter Leitung von Professor Holger Hanselka gemeinsam mit dem assoziierten Fachgebiet Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik SzM an der TU Darmstadt im Team von rund 290 Mitarbeitern maßgeschneiderte Lösungen für alle Sicherheitsbauteile – vom Werkstoff bis zum System, von der Idee bis zum Produkt. Kooperationen mit namhaften Partnern zeigen die besondere Nähe zur Industrie. Automobil- und Nutzfahrzeugbau, Schienenverkehrstechnik, Schiffbau, Maschinen- und Anlagenbau, Luftfahrt, Energietechnik und andere Branchen nutzen die ausgewiesene Expertise und modernste Technologie auf mehr als 17 000 Quadratmeter Labor- und Versuchsfläche.

Pressekontakt:
Anke Zeidler-Finsel, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, anke.zeidler-finsel@lbf.fraunhofer.de

Telefon: +49 6151 705-268, Fax: +49 6151 705-214

Ansprechpartner Presseservice:
Peter Steinchen, PR-Agentur Dr. Klaus Heidler Solar
Consulting, Solar Info Center, D-79072 Freiburg,
Tel. +49 761 38 09 68-27, Fax. +49 761 38 09 68-11,
steinchen@solar-consulting.de, www.solar-consulting.de

Peter Steinchen | Solar Consulting
Weitere Informationen:
http://www.solar-consulting.de
http://www.lbf.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht ZMP 2017 – Latenzzeitmesseinrichtung für moderne elektronische Zähler
27.04.2017 | Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

nachricht Fraunhofer HHI mit neuesten VR-Technologien auf der NAB in Las Vegas
24.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kaltwasserkorallen: Versauerung schadet, Wärme hilft

27.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt bleibt im Aufwind

27.04.2017 | Wirtschaft Finanzen

Wurmmittel für Weidetiere können die Keimung von Pflanzensamen beeinflussen

27.04.2017 | Agrar- Forstwissenschaften