Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fraunhofer IESE als Entscheidungshelfer auf der Embedded World

19.02.2015

Auch dieses Jahr präsentiert sich das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE bei der „embedded world 2015“ in Nürnberg vom 24. bis 26. Februar 2015 wieder auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft in Halle 4, Stand 550.

Jedes Jahr trifft sich die Embedded-Community auf der weltgrößten Fachmesse ihrer Art für alle, die sich mit Entwicklung, Einkauf und Anwendung von Embedded-Technologien in den Bereichen Hardware, Software, Tools und Dienstleistungen beschäftigen.

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE steht weltweit für empirisch untermauerte Methoden und Prozesse für die industrielle Software- und Systementwicklung. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und darauf aufbauend fortschrittliche Techniken und Werkzeuge bilden die Basis für hochintegrierte Hightech-Systemlösungen. In diesen wird die Software mehr und mehr zum wertschöpfenden Bestandteil.

Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die Zuverlässigkeit und die funktionale Sicherheit von eingebetteten Systemen („Embedded Systems“). Verborgen in fast jedem technischen Produkt übernehmen diese heute essenzielle Aufgaben, die unser tägliches Leben komfortabler und sicherer machen.

Um Kosten und Zeit zu sparen, ist es daher wichtig, Fehler im Systemdesign frühzeitig zu erkennen und ausschließen zu können. Die Systeme werden dabei stetig komplexer, sind stark vernetzt, werden zunehmend verteilt entwickelt und müssen außerdem zahlreichen, teils widersprüchlichen, funktionalen und nichtfunktionalen Anforderungen gleichzeitig gerecht werden.

Bisher gibt es kaum Werkzeuge, die die Auswirkungen von Entscheidungen in frühen Phasen der Softwareentwicklung vorhersagen können. Ein neues Testverfahren des Fraunhofer IESE verspricht hier Abhilfe. Statt auf Erfahrungen können Entscheidungen so auf fundierte Analysen und messbare Ergebnisse gestützt werden.

Das Fraunhofer Prognostics Center liefert, basierend auf virtuellen Prototypen, Fakten, die die Entscheidungsfindung gerade in frühen Phasen der Systementwicklung unterstützen. So kann zum Beispiel die Parallelisierung von bestehendem Code auf Multicore-Plattformen unterstützt werden oder Sicherheitskonzepte werden bereits validiert, bevor mit der Implementierung des Systems begonnen wird. Dies spart Zeit und Kosten, da Fehler und Fehlentscheidungen frühzeitig erkannt und behoben werden.

Das Verfahren kann von Kunden verschiedenster Branchen genutzt werden, beispielsweise aus dem Automotive-Bereich, der Medizintechnik und der Avionik. Dabei werden neu entwickelte Modellierungs-, Analyse- und Simulationstechniken genutzt. Das Team des Fraunhofer IESE freut sich darauf, Ihnen im Rahmen der „embedded world 2015“ zu präsentieren, wie das Prognostics Center Sie sowohl bei der Entwicklung neuer Systeme als auch bei der Weiterentwicklung einer bestehenden Softwarearchitektur und bei der Qualitätssicherung unterstützen kann.

Gerne können Sie unter http://www.iese.fraunhofer.de/embeddedworld2015 
einen persönlichen Gesprächstermin vereinbaren und eine kostenlose Eintrittskarte bestellen.


Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklungsmethoden. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Energiemanagement, Informationssysteme und Gesundheitswesen bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Die Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit ist das Institut der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Peter Liggesmeyer und Prof. Dieter Rombach trägt das Fraunhofer IESE seit nunmehr fast 20 Jahren maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagiert es sich gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Fraunhofer IESE ist eines von 66 Instituten und Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten sie die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.iese.fraunhofer.de/presse


Nicole Spanier-Baro

Leitung Unternehmenskommunikation und Technologiemarketing

Fraunhofer IESE
Fraunhofer-Platz 1, 67663 Kaiserslautern, Germany
Tel.: +49 (0) 631 / 6800-1002
Fax: +49 (0) 631 / 6800-91002
mailto:nicole.spanier-baro@iese.fraunhofer.de
http://www.iese.fraunhofer.de

Nicole Spanier-Baro | Fraunhofer IESE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Laser World of Photonics 2017: Abhörsicher kommunizieren mit verschränkten Photonen
22.06.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht EMO 2017: Smarte Lösungen für Produktionsoptimierung und Sägetechnologie
20.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften