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forsa-Umfrage zur Ambiente: Konsumbremse ist gelöst - 90 Prozent der Deutschen sind bereit mehr Geld für Qualität auszugeben

08.02.2011
Design, Nachhaltigkeit und Sozialverträglichkeit treibende Kaufkriterien

Für viele Deutsche darf es wieder ein bisschen mehr sein: Mehr Qualität, Design und Nachhaltigkeit. Und sie sind bereit, dafür auch mehr zu bezahlen. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der Messe Frankfurt.

Demnach sind 90 Prozent der Deutschen bereit, für Qualität und hochwertige Produkte wieder mehr Geld auszugeben. Vier von zehn Deutschen würden sogar deutlich mehr ausgeben. "Die Aussteller der Ambiente bestätigen uns, dass die Verbraucher aktuell ihre Zurückhaltung aufgeben und vermehrt hochwertige Produkte kaufen", unterstreicht Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt, die Umfrageergebnisse. "Das zeigt uns: Die Konsumbremse ist gelöst."

In der Umfrage hat sich die Produktgestaltung neben der Qualität als entscheidendes Verkaufsargument herausgestellt: So achten 88 Prozent der Deutschen beim Kauf einzelner Produkte auf gutes Design. Zudem gaben 87 Prozent der Befragten an, dass Konsumgüter durch besonderes Design zu einem großen Erfolg werden können.

Eine ansprechende Formgebung und Qualität reichen heute jedoch längst nicht mehr aus, um Kunden vom Kauf zu überzeugen. Güter müssen auch nachhaltig produziert sein. So achten 60 Prozent der Deutschen heute mehr darauf, ob die gekauften Produkte ökologisch und sozialverträglich produziert worden sind. 70 Prozent der Befragten würden für ein Produkt sogar mehr bezahlen, wenn es besonders ressourcenschonend hergestellt wurde. "Diese Zahlen zeigen das gestiegene Bewusstsein der Menschen für nachhaltig produzierte Güter", sagt Detlef Braun. "Wer dieses veränderte Kundenbedürfnis ignoriert, wird in Zukunft Schwierigkeiten haben, selbst qualitativ hochwertige Produkte zu verkaufen."

Wenn am 11. Februar die bedeutendste Konsumgütermesse der Welt startet, zeigt sich, mit welchen Konzepten die Firmen auf die veränderten Wünsche der Kunden reagieren. Dabei hat sich die Ambiente längst zu einem Spiegel der Konjunkturlaune entwickelt. Die positive Grundstimmung innerhalb der gesamten Konsumgüterbranche bestätigt auch die Wirtschaftsprognose der Bundesregierung. Danach erwartet Bundeswirtschaftsminister Brüderle im Jahresdurchschnitt 2011 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 2,3 Prozent. Dieser Aufschwung wird auch die Konsumgüterbranche stärken.

Die Ambiente findet vom am 11. bis 15. Februar in Frankfurt am Main statt. Zur weltweit wichtigsten Konsumgütermesse erwartet die Messe Frankfurt in diesem Jahr 4.383 Aussteller aus 86 Ländern und über 133.000 Besucher.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt

Die Messe Frankfurt ist mit rund 450* Millionen Euro Umsatz und weltweit über 1.770 Mitarbeitern das größte deutsche Messeunternehmen. Der Konzern besitzt ein globales Netz aus 28 Tochtergesellschaften, fünf Niederlassungen und 52 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 150 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 30 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen "made by Messe Frankfurt" statt. Im Jahr 2010 organisierte die Messe Frankfurt 88 Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.

Auf den 578.000 Quadratmetern Grundfläche der Messe Frankfurt stehen derzeit zehn Hallen und ein angeschlossenes Kongresszentrum. Das Unternehmen befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com

* vorläufige Zahlen (2010)

Philipp Ferger | Messe Frankfurt
Weitere Informationen:
http://www.messefrankfurt.com
http://www.ambiente.messefrankfurt.com

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