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Flexible Lösungen für die Krankenhaus-IT

09.04.2013
- Analyse der IT-Infrastruktur mit IT-Management-Check
- Erlöse ermitteln mithilfe des Beratungspakets KaPITO-DRG
- Neuer PEPP-Arbeitsplatz für Krankenhausinformationssystem medico

Auf der conhIT 2013 in Berlin stellt Siemens Healthcare seine Beratungspakete für Krankenhäuser vor, darunter erstmals den IT-Management-Check. Ein weiterer Schwerpunkt auf der Leitmesse für Gesundheits-IT ist der neue Arbeitsplatz für das Krankenhausinformationssystem (KIS) medico zur Abrechnung "Pauschalierender Entgelte in Psychiatrie und Psychosomatik" (PEPP).


Der in Deutschland eingeführte IT-Management-Check ist eines von mehreren Beratungspaketen, die Kunden helfen sollen, Ressourcen klinikweit effizient einzusetzen. Siemens-Experten analysieren dabei acht Handlungsfelder, wie zum Beispiel Datensicherheit, Risikomanagement oder die IT-Strategie im Krankenhaus. Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst und in einem IT-Management-Index (im Bild) dargestellt. Dieser zeigt IT- und Klinikleitung auf einen Blick, in welchen Bereichen das Krankenhaus gut aufgestellt ist und wo Handlungsbedarf besteht.

Siemens zeigt damit effizienzsteigernde Lösungen, die Kliniken dabei unterstützen, flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren. Solche Angebote auszubauen, ist ein Ziel der Siemens-Healthcare-Initiative Agenda 2013.

"Krankenhäuser sehen sich steigendem Kostendruck, hoher Arbeitsdichte und knappen Personalressourcen gegenüber", sagt Arne Westphal, Leiter Health Services Deutschland bei Siemens Healthcare. "Um die komplexer werdenden Aufgaben zu bewältigen, brauchen Kliniken keine isolierten IT-Komponenten, sondern Lösungen, die die gesamten Prozesse im Krankenhaus berücksichtigen können." Der nun in Deutschland eingeführte IT-Management-Check ist eines von mehreren Beratungspaketen, die Kunden helfen sollen, Ressourcen klinikweit effizient einzusetzen. Siemens-Experten analysieren dabei acht Handlungsfelder, wie zum Beispiel Datensicherheit, Risikomanagement oder die IT-Strategie im Krankenhaus. Die Ergebnisse werden in einem Bericht zusammengefasst und in einem IT-Management-Index dargestellt. Dieser zeigt IT- und Klinikleitung auf einen Blick, in welchen Bereichen das Krankenhaus gut aufgestellt ist und wo Handlungsbedarf besteht. Auch Verbesserungsvorschläge gehören zum IT-Management-Check. So können beispielsweise regelmäßige Schwachstellen-analysen und Funktionsprüfungen helfen, die Klinik-IT weiter zu professionalisieren.

Ziel des Beratungspakets KaPITO (Kennzahlenadaptierte Prozess- und IT-Optimierung) ist es, Arbeitsabläufe und deren Abbildung in der IT aufeinander abzustimmen. Das neue Modul KaPITO-DRG (Diagnosis Related Groups, deutsch: diagnosebezogene Fallgruppen) ermöglicht es, die DRG-Kodierung und dadurch auch die Erlöse zu optimieren. Mit dem Klassifikationssystem DRG werden Krankenhausfälle anhand von Informationen wie demografische Daten, Diagnosen oder Behandlungen verschiedenen Fallgruppen zugeordnet, nach denen wiederum die Abrechnung erfolgt. Diese Zuordnung oder Kodierung bedeutet einen erheblichen Aufwand für das medizinische Personal. Zudem besteht die Gefahr, dass die Kodierung den tatsächlichen Behandlungsumfang nicht optimal abbildet und dem Krankenhaus dadurch Erlöse verloren gehen. Hier setzt die Dienstleistung KaPITO an: Siemens-Spezialisten analysieren die DRG-Kodierung mithilfe des Softwaretools MetaKIS. Dieses macht die Umsetzung der Kodierrichtlinien einfacher, indem sich beispielsweise Fälle vor Rechnungsstellung überprüfen lassen. Darüber hinaus können Fälle noch während des Klinikbesuchs des Patienten betrachtet werden. Das gibt dem Krankenhaus die Möglichkeit, den Aufenthalt besser zu planen, sodass die Verweildauer aus medizinischen Gesichtspunkten so kurz wie möglich und so lang wie nötig ist. Die KaPITO-Analyse bietet damit einen Überblick über das Kodierverhalten sowie die Erlössituation im Krankenhaus und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf.

Mit Blick auf die Abrechnung ihrer Leistungen stellt auch die Einführung des neuen pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen Kliniken vor neue Herausforderungen. Mit dem Jahr 2013 hat in Deutschland die zweijährige Optionsphase für die Abrechnung nach diesem System begonnen. Kliniken, die bereits Erfahrungen damit sammeln möchten, können ab sofort den auf der conhIT präsentierten PEPP-Arbeitsplatz für das Krankenhausinformationssystem medico nutzen. Er beinhaltet die erforderlichen Funktionen für den Einsatz des neuen Entgeltsystems und unterstützt beim Abrechnungsprozess, angefangen bei der Prüfung der Daten über die Ermittlung der Entgelte bis hin zur Abrechnung.

"Agenda 2013" ist die im November 2011 eingeführte weltweite Initiative des Siemens-Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die bis Ende 2013 umgesetzt werden.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2012 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,8 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/healthcare

Die hier genannten Produkte/Funktionen sind für den deutschen Markt entwickelt worden. Für Informationen über ähnliche Produkte/Funktionen in einem anderen Land kontaktieren Sie bitte die Siemens-Organisation vor Ort.

Reference Number: HCX201304016d

Ansprechpartner
Frau Stefanie Schiller
Sektor Healthcare
Siemens AG
Henkestr. 127
91052 Erlangen
Tel: +49 (9131) 84-7803
Schiller.Stefanie@siemens.com

Stefanie Schiller | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.twitter.com/SiemensHealthIT
http://www.twitter.com/siemens_press

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