Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Federbein-Anschlagpuffer aus DuPont™ Hytrel® kommt auf Europas Straßen

21.06.2013
DuPont Performance Polymers auf der K 2013:
"Welcome to the Global Collaboratory™"
Düsseldorf, Deutschland, 16.-23. Oktober - Halle 6/Stand C43
Online unter k2013.plastics.dupont.com
Neue Komponente des Federungssystems überzeugt mit verbesserten Eigenschaften bei geringeren Kosten

Der Fiat Punto wird mit einem neuen integrierten Federbein-Anschlagpuffersystem ausgerüstet, bei dem verschiedene bisher erforderliche Komponenten in einem einzigen Bauteil aus dem thermoplastischen Elastomer Hytrel® von DuPont zusammengeführt sind. Diese neue Konstruktion ermöglicht zudem verbesserte Eigenschaften und eine erhöhte Kosteneffizienz.

Das neue Anschlagpuffersystem ist das Ergebnis eines gemeinschaftlichen Entwicklungsprojektes von DuPont, Fiat, Insit und Ossberger. Auf neuartige Weise verbessert es die Fahrdynamik und den Fahrkomfort. DuPont präsentiert dieses Teil während der K2013, die vom 16. bis zum 23. Oktober in Düsseldorf stattfindet, auf Stand C43 in Halle 06.

Als Teil des Feder-Dämpfer-Systems dienen Anschlagpuffer als Sekundärfedern, die mit einer stark progressiven Kennlinie Stöße abfangen, wenn das Feder-Dämpfer-System, beispielsweise bei harten Stößen, das Ende des primären Federwegs erreicht. Damit dienen sie auch zur Verbesserung des NVH-Verhaltens (Noise, Vibration and Harshness – als Geräusch hörbare oder als Vibration spürbare Schwingungen). Darüber hinaus bietet das neue Anschlagpuffersystem eine zusätzliche Federfunktion zur Verbesserung des Fahrzeugverhaltens beim Überfahren von kleineren Unebenheiten auf der Straßenoberfläche, beim Befahren von Kopfsteinpflaster, während schneller Richtungswechsel oder bei abrupten Bremsmanövern.

Die Verwendung eines Thermoplasten anstelle von Polyurethanschaum (PUR) oder Gummi ermöglicht ein hohes elastische Rückstellvermögen sowie eine sehr gute Ermüdungsbeständigkeit und Haltbarkeit. Zudem resultieren nur geringe Änderungen der Steifigkeit über einen breiten Temperaturbereich. Die so genannten Saturation Cups aus Metall oder verstärktem Polyamid, die die horizontale Ausdehnung herkömmlicher Pufferelemente unter Last verhindern, sind nicht erforderlich. Ebenso entfallen zusätzliche Polyacetal- oder Gummiringe, die üblicherweise eingesetzt werden, um die Energieaufnahme zu steigern. Ein Staubschutz lässt sich direkt in die Konstruktion integrieren.

Dazu Patrick Cazuc, Automotive Director Europe bei DuPont Performance Polymers: „Der Werkstoff spielt bei der Konstruktion von Bauteilen eine wichtige Rolle. Die besten Ergebnisse entstehen, wenn Konstruktion, Werkstoff und Verarbeitung optimal aufeinander abgestimmt sind.“

DuPont hat Hytrel® hinsichtlich verbesserter mechanischer Eigenschaften modifiziert und dabei eine hohe Verformbarkeit, ein sehr gutes Rückstellvermögen, ein gutes Gleichgewicht zwischen Steifigkeit und Tieftemperatureigenschaften sowie eine hohe thermische Beständigkeit erreicht. Das Material bietet eine sehr gute thermische Stabilität und damit gleichmäßige, sehr gute Verarbeitungseigenschaften. Dabei eignet es sich sehr gut für das Blasformen auf einer von Ossberger hergestellten Maschine, die eine sehr genaue Steuerung des Wanddickenprofils ermöglicht. Dadurch lassen sich sowohl die Energieaufnahme als auch das Deformationsverhalten und Druck optimieren.

DuPont verwendet die nichtlineare Finite-Elemente-Analyse (FEA) sowie die Expert System Software zur Entwicklung von Konstruktionen, die die individuellen Anforderungen der OEMs hinsichtlich der Kraft-Verformungskurve erfüllen. Diese Software kann plastische Deformationen, große Verformungen, nichtlineares Werkstoffverhalten und Verarbeitungsgrenzen modellieren, um das optimale Dickenprofil zu erreichen.

In seinem European Technical Centre verfügt DuPont über Einrichtungen für das Rapid Prototyping sowie diverse Labor-Prüfsysteme. CERAM, ein unabhängiges französisches Automobil-Testzentrum, kann mit Systemerprobungen auf der Teststrecke helfen, das Verhalten des jeweiligen Anschlagpuffers zu optimieren.

Straßenerprobung

Der Anschlagpuffer ist von professionellen Testfahrern bewertet worden. Einige von ihnen haben einen höheren Fahrkomfort und ein verbessertes Lenkungsfeedback sowie eine Verringerung des Wankwinkels der Vorderachse festgestellt. Darüber hinaus haben diverse OEMs die neue Konstruktion auf einer Vielzahl von Fahrzeugen über zehntausende von Kilometern ohne Handlingprobleme getestet. Dabei hat sich gezeigt, dass sich die neue Konstruktion ähnlich wie PUR verhält, wobei jedoch die Bauteilschädigung geringer ausfällt. So zeigte der Anschlagpuffer aus Hytrel® nach 3000 km Fahrt über Kopfsteinpflaster unter 3 % bleibende Deformation, was deutlich unter dem Branchenlimit von 10 % liegt.

DuPont bietet der weltweiten Automobilindustrie über 100 Werkstoffe und Produktfamilien. Über sein globales anwendungstechnisches Netzwerk arbeitet DuPont Automotive zusammen mit Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette an der Entwicklung neuer Produkte, Werkstoffe, Bauteile und Systeme, die dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern und die Menschen und die Umwelt zu schützen.

DuPont Performance Polymers entwickelt zusammen mit Kunden weltweit Produkte, Bauteile und Systeme, die zu einer verminderten Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie zum Schutz der Menschen und der Umwelt beitragen. In über 40 weltweit verteilten Produktions-, Entwicklungs- und Forschungszentren nutzt DuPont Performance Polymers das branchenweit breiteste Portfolio an Kunststoffen, Elastomeren, biobasierten Kunststoffen, Filamenten sowie Hochleistungsteilen und -halbzeugen zur Bereitstellung kosteneffizienter Lösungen für Kunden in der Luft- und Raumfahrt-, der Automobil-, Konsumgüter-, Elektro- und Elektronik- und der Sportartikelindustrie sowie dem Maschinenbau und anderen Branchen.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt. Weitere Informationen zu DuPont und Inclusive Innovation unter www.dupont.com.
Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Produktnamen mit der Kennzeichnung ® und ™ sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

PP-EU-2013-08

Kontakt:
Rémi Daneyrole
Tel.: +41 (0)22 717 54 19
Fax: +41 (0)22 580 22 45
remi.daneyrole@dupont.com

Rémi Daneyrole | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht EMAG auf der EMO: Elektrische Antriebssysteme und die „Smart Factory“ stehen im Fokus
05.07.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Biophotonische Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 2017
26.06.2017 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten