Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fahrzeugsoftware: dynamisch-sicher-effizient

17.01.2011
embedded world 2011, Halle 11, Stand 203

Die Fraunhofer ESK zeigt auf der Nürnberger embedded world energieeffiziente Vernetzungs- und Softwaretechnologie für Fahrzeuge. Im Mittelpunkt steht das Elektroauto, für das die Wissenschaftler an einer neuartigen Bordnetzarchitektur forschen. Diese nutzt fahrzeugübergreifende Informationen wie sie aus der Car-to-X-Kommunikation gewonnen werden.

Bei Elektrofahrzeugen wird es besonders deutlich: Je mehr Energie die Funktionen im Fahrzeug brauchen, desto kürzer fährt man mit einer Batterieladung. Deswegen entwickelt die Fraunhofer- Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK ein Datenbordnetz, bei dem die Energieeffizienz und die funktionale Sicherheit im Vordergrund stehen. Ein spezielles Energiemanagement für Body-, Komfort- und Infotainment-Elektronik schont

den knappen Energievorrat des Elektroautos.

Das Datenbordnetz nutzt auch Car-to-X-Informationen aus der Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Umwelt. Sensoren im Fahrzeug geben positionsgenaue und aktuelle Warnmeldungen an die Infrastruktur, z.B. die Ampel, und andere Fahrzeuge. Bei dem auf der Messe vorgestellten Unfall-Szenario sendet das betroffene Fahrzeug eine Warnung an alle Empfänger in Reichweite. Diese entscheiden aufgrund der GPS-Daten des Fahrzeugs, ob sie betroffen sind und reagieren darauf.

Effiziente Fahr- und Betriebsstrategien können berechnet werden, wenn diese Daten mit weiteren, Staumeldungen oder Informationen aus dem Internet, kombiniert werden. Dazu muss allerdings die Fahrzeugsoftware dynamischer und offener werden, ohne bei der Sicherheit Kompromisse zu machen. Mit den dynamischen Konzepten der Fraunhofer ESK wird nicht nur die Fehlertoleranz erhöht, sondern es können auch Consumer Devices nahtlos ins Fahrzeug integriert werden. Die Simulation am Messestand zeigt ein nahtlos integriertes Mobiltelefon, über das das Fahrzeug auf die Kontakte in sozialen Netzwerken zugreifen kann. Diese und weitere Informationen helfen dem Fahrer,

sicher, komfortabel und effizient ans Ziel zu kommen.

Die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK

Die Fraunhofer ESK verfügt über Expertise für weite Bereiche der IuK,
von Übertragungstechnik über Protokolle und Systeme bis zu intelligenten
Anwendungen. Ihre Kompetenzfelder Adaptive Communication
Systems, Software Methodology und Mobile Solutions bündeln das
Know-how, das in den Geschäftsfeldern Automotive und Industrial
Communication sowie in der Gruppe Communication Solutions zum
Einsatz kommt.
Kontakt:
Susanne Baumer
Corporate Communication
Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK
Hansastraße 32 / 80686 München
Telefon: +49 (89)54 70 88-353
Fax: 49 (89)54 70 88-220
Mobil: +49 (151) 12160404
E-Mail: susanne.baumer@esk.fraunhofer.de

Susanne Baumer | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.esk.fraunhofer.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Starker Auftritt von dormakaba auf der Messe Security Essen 2016
11.10.2016 | Kaba GmbH

nachricht Solarkollektoren aus Ultrahochleistungsbeton verbinden Energieeffizienz und Ästhetik
16.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Im Focus: How gut bacteria can make us ill

HZI researchers decipher infection mechanisms of Yersinia and immune responses of the host

Yersiniae cause severe intestinal infections. Studies using Yersinia pseudotuberculosis as a model organism aim to elucidate the infection mechanisms of these...

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der erste Blick auf ein einzelnes Protein

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das menschliche Hirn wächst länger und funktionsspezifischer als gedacht

18.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zur Sicherheit: Rettungsautos unterbrechen Radio

18.01.2017 | Verkehr Logistik