Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EURO ID-Messe wird interaktiv

29.03.2010
6. Internationale Fachmesse und Wissensforum für automatische Identifikation - EURO ID 2010, 4. -6. Mai 2010, EXPO XXI, Köln
  • Vorstellung der RFID-Lösung "alexa" von SALT Solutions für Filialprozesse bei Gerry Weber
  • 5. European AutoID-Award mit hochrangigen Nominierungen
  • Drei neue Module fürs Networking auf der Messe

Die Kölner Fachmesse EURO ID 2010 (4.-6. Mai 2010, Köln, EXPO XXI) ist nach wie vor die einzige branchenübergreifende europäische AutoID-Messe und damit eine wichtige Plattform für den AutoID-Markt. Um den Austausch zwischen Fachbesuchern und Ausstellern zu verstärken, gibt es neben dem Tracking und Tracing Theatre, wo Ablaufprozesse mit AutoID-Produkten vorgeführt werden und dem Userforum drei neue Interaktions-Module: Aussteller und Messebesucher können sich aktiv am "News Service" beteiligen, indem sie kurz ihre Anwendungen, Projekte und Erfahrungen zum Thema automatische Identifikation beschreiben. Diese erscheinen auf der EURO ID 2010-Website www.euro-id-messe.de und werden den rund 50 Medienpartnern zur Verfügung gestellt.

Die Messe als Forum zum Networken

Das Modul "Business Matching" ermöglicht es Besuchern und Ausstellern, im Vorfeld der Messe Termine zu koordinieren. Dabei steht die Vermittlung von potenziellen Geschäftspartnern und Kontakten im Vordergrund. Der Veranstalter übernimmt die unverbindliche Terminabsprache mit AutoID-Experten. Es reicht eine Mitteilung über Interessen und Schwerpunkte. Infos dazu gibt es auf der Webseite. www.euro-id-messe.de/neu. Auch über die XING-Gruppe findet bereits ein reger Austausch zwischen Ausstellern, Teilnehmern und dem Veranstalter statt. Die Teilnahme an der XING-Gruppe steht allen Auto-ID-Interessierten offen: www.xing.com/net/euroid. Getwittert wird ebenfalls unter: www.twitter.com/messeEUROID.

Spannende Themen, interessante Aussteller Das Spektrum der Messe EURO ID 2010 umfasst die optischen Identifikationstechniken (Barcode, 2D-Code, 3D-Code), die elektronischen Identifikationstechniken wie RFID, Sensorik und GPS sowie Softwaresysteme (Middleware, ERP-Anbindung). Außerdem werden benachbarte Technologien wie zum Beispiel IT-Security und Telematik positioniert, aber auch Serviceangebote, Training und Consulting rund um die automatische Identifikation. Auch die Ausstellerliste kann sich sehen lassen, so sind zum Beispiel SAP Deutschland, Psion Teklogix, NXP Semiconductors und RFIDSEC APS aus Dänemark sowie die Gerry Weber-Partner SALT Solutions und Nordic ID auf der Messe mit Produktneuheiten vertreten.

Die ständig aktualisierte Liste ist ebenfalls im Internet abrufbar:
www.euro-id-messe.de/aussteller

RFID bei Gerry Weber

Der vertikale Modehersteller Gerry Weber wird ab April 2010 RFID zur Warensteuerung unternehmensweit ab Produktion bis in alle konzerneigenen Houses of Gerry Weber einsetzen. Bei den Filialprozessen vertraut Gerry Weber auf eine Lösung von SALT Solutions. Der IT-Spezialist erweiterte dafür sein Warenwirtschaftssystem alexa um RFID für alle Filialprozesse und stellt diese Lösung auf der EURO ID 2010 im Livebetrieb vor.

Bereits im Pilotbetrieb zeigten sich deutliche Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Barcode. "RFID bringt Handelsfilialen in Schwung:
Bis um den Faktor 20 schnellere Scans sorgen für eine bessere Warenverfügbarkeit auf der Fläche und auch für mehr Umsatz, da mehr Zeit für Verkaufsgespräche bleibt", erklärt Reinhard Gäbler, Projektleiter RFID bei SALT Solutions, und meint weiter: "100-Prozent-Erfassung der Lieferungen und permanent mögliche Zwischeninventuren sorgen für hohe Bestandstransparenz und Lieferantenkontrolle." Im User Forum wird Reinhard Gäbler über RFID für Filialprozesse sprechen und die Verbesserung der Warensteuerung mit RFID vorstellen. Auch Dr. David Frink, Vorstand für Produktion, Logistik und IT (Gerry Weber International) wird im User-Forum einen Beitrag halten. Sein Thema lautet: RFID bei Gerry Weber: von der Produktion über die Lieferkette bis in den Laden.

5. European AutoID-Award
Auch in diesem Jahr können sich Unternehmen für den "European AutoID-Award" bewerben, der 2010 bereits zum fünften Mal verliehen wird. Bewerbungen sind in den Kategorien "RFID", "Barcode" sowie "Innovatives Unternehmen" möglich. Auch dieses Mal können Unternehmen für eine Auszeichnung nominiert werden. Die Award-Verleihung erfolgt im Rahmen der EURO ID Messe 2010. Veranstalter der Messe ist die IBC Informa Business Communication GmbH (vormals: IBC EUROFORUM GmbH (Informa Group), als Träger fungiert der Industrieverband für Automatische Identifikation (AutoID), Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation AIM e. V.

Claudia Büttner | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.euro-id-messe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Die Chancen der Digitalisierung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement: vitaliberty auf der Zukunft Personal 2017
19.09.2017 | vitaliberty GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften