Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Embedded World 2013: Sicher vernetzt

12.02.2013
Das Fraunhofer IESE präsentiert sich vom 26.-28.02.2013 auf der Embedded World in Nürnberg auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft in Halle 5, Stand 228 mit neuen Konzepten zur Verbesserung der Sicherheit von eingebetteten Systemen am Beispiel von „Smart Farming“.

Die Integration eingebetteter Systeme in die IT-Infrastruktur birgt neben einem großen Potenzial für neue Funktionen und Dienste auch neue Risiken – insbesondere hinsichtlich der Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Um solche „Embedded Systems“ gegenüber der Umwelt weiterhin adäquat sichern zu können, erarbeitet das Fraunhofer IESE neue Konzepte und Verfahren, welche diesen zunehmend vernetzten Systemen sichere Architekturen bieten.

Ein konkretes Beispiel findet sich in der Agrartechnik, die aufgrund der stetig wachsenden Weltbevölkerung und der damit implizierten Knappheit an Land von effizienten und produktiven Innovationen abhängig ist. Software ist der Innovationstreiber in der Agrartechnik der Zukunft. Die globale Vernetzung von Maschinen und Arbeitsgeräten untereinander („Cyber-Physical Systems“) und zusätzlich die Integration von Maschinen und Sensorik in agartechnische Geschäftsprozesse führt zu so genannten „Smart Ecosystems“. In einem solchen Ecosystem werden innovative und hochwertige Dienste durch die Vernetzung von Einzelsystemen möglich - was einem Einzelsystem alleine nicht gelingen würde.

Am Beispiel „Smart Farming“ demonstriert das Fraunhofer IESE die Funktionalität eines solchen „Smart Ecosystems“. Besucher können hautnah erleben, wie durch innovative Methoden des Software Engineering das Zusammenspiel von Maschinen sicher und zuverlässig abläuft.

„Show Cases“ – also software-intensive Anwendungsszenarien – machen die Rolle der Software sichtbar und stellen Arbeitsprodukte des Software Engineering visuell und erlebbar dar. Dabei werden moderne Endgeräte wie Smartphones, Tablets etc. eingesetzt, um ein für den Anwender optimales Bedienerlebnis zu erreichen. So wird beispielsweise gezeigt, wie ein maßstabgetreues Traktoren-Modell mit Anhänger per Tablet PC gesteuert werden kann (Tractor-Implement Automation). Die funktionale Sicherheit (Safety) steht dabei im Fokus der Darstellung.

Zum Ende des Jahres soll „Smart Farming“ in den neu eingerichteten „Living Labs“ des Fraunhofer IESE in Kaiserslautern ausgestellt und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Das Team des Fraunhofer IESE freut sich darauf, Ihnen die systemübergreifende Zusammenarbeit in „Smart Ecosytems“ sowie die dahinterstehenden softwaretechnischen Abläufe, Konzepte und Technologien zu präsentieren.
Gerne können Sie unter http://www.iese.fraunhofer.de/embedded2013
einen persönlichen Gesprächstermin vereinbaren und eine kostenlose Eintrittskarte bestellen.

Ansprechpartnerin Fraunhofer IESE:
Nicole Spanier-Baro
Leiterin PR/Marketing
Telefon +49 (631) 6800 1002
Fax: +49 (631) 6800-9-1002
nicole.spanier-baro@iese.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Fraunhofer-Platz 1
67663 Kaiserslautern

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklungsmethoden. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Informationssysteme, Gesundheitswesen und Medizintechnik bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Die Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit ist das Institut der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer trägt das Fraunhofer IESE seit über 15 Jahren maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagiert es sich gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Fraunhofer IESE ist eines von 60 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten sie die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Martin Koch | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.iese.fraunhofer.de/embedded2013

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie