Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

EMAG auf der EMO: Elektrische Antriebssysteme und die „Smart Factory“ stehen im Fokus

05.07.2017

Elektromobilität und Industrie 4.0 – diese wichtigen industriellen Megatrends unserer Zeit prägen den Messestand der EMAG Gruppe auf der diesjährigen EMO in Hannover vom 18. bis 23. September. Die Maschinenbauer demonstrieren dabei ihre Rolle als „Möglichmacher“ für den technologischen Wandel:

Bereits heute verfügen sie über Komplettlösungen, mit denen sich zentrale Bauteile von elektrischen Antriebssystemen effizient produzieren lassen. Beispielhaft dafür sehen die Messegäste mehrere High-Performance-Maschinen im Einsatz – darunter Weltneuheiten aus den Bereichen Drehbearbeitung, Laserschweißen/Fügen und Verzahnen.


Das Ziel von EMAGs Industrie 4.0 Produkten ist eine ganzheitlich steuerbare, vorhersagbare und überwachte Produktion.


In den neuen VL-Maschinen für die Bearbeitung von Futterteilen sorgen kraftvolle, wassergekühlte Motorspindeln bis zu 32,4 kW Leistung (bei 40% ED) für eine hohe Produktivität.


Die Weltneuheit ELC 160 HP ist die ideale Lösung mit der ständig wechselnde Lose bei der Produktion von Getriebebauteilen effizient verarbeitet werden kann.


VLC 50 TWIN verfügt über zwei Hauptspindeln in einem Arbeitsraum, mit denen zwei identische Werkstücke (bis 75 mm Durchmesser) simultan bearbeitet werden.


Mit dem modularen Mehrspindeldrehautomaten VL 3 DUO erweitert EMAG die Produktpalette der überaus erfolgreichen VL-Baureihe um eine zweispindlige Maschinenlösung für die hochproduktive Fertigung von Futterteilen mit einem Durchmesser bis zu 150 mm.

Gleichzeitig treibt die Gruppe die Digitalisierung ihrer Produktionstechnologie für die Etablierung von intelligenten Fabriken massiv voran. Deshalb gibt es auf der EMO einen eigenen Bereich, in dem Kunden zentrale Industrie-4.0-Lösungen testen können. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der einheitlichen „Usability“ der Software. Die Steuerung, Überwachung und Analyse der Produktion wird so noch einfacher.

Das Ziel ist eine ganzheitlich steuerbare, vorhersagbare und überwachte Produktion – so könnte man die Botschaft des Industrie-4.0-Auftritts von EMAG auf der EMO umreißen. Die Produktionsdaten der Maschinen bieten dabei viele Möglichkeiten, um zentrale Prozesse mithilfe von passgenauen Software-Tools zu perfektionieren:

Mit „MultiMachineMonitor“ ist es zum Beispiel möglich, verschiedene Maschinen von zentraler Stelle aus per Tablet oder PC zu kontrollieren und ihre Produktion zu perfektionieren. Die Software „EC Data“ garantiert, dass der Herstellungsprozess eines Werkstücks jederzeit zurückzuverfolgen ist. Und „MachineStatus“ bietet eine detaillierte Analyse der Maschine und der Werkzeuge im Einsatz.

„Wir zeigen auf der EMO noch weitere Lösungen und machen deutlich, wie wirkungsmächtig diese Ansätze im Zusammenspiel sind“, erklärt Rainer Seitz, Leiter Softwareentwicklung & IoT bei EMAG. „Auf der anderen Seite legen wir sehr viel Wert darauf, diese Tools zu vereinheitlichen. Der Kunde soll die Module schnell erfassen und verstehen können. Die Usability wird so deutlich einfacher. Genau dieses Thema ist ein Schwerpunkt unserer Präsentation.“

E-Revolution in der Produktion vorantreiben

Der zweite EMO-Schwerpunkt weist auf ähnliche Weise in die industrielle Zukunft, denn mit EMAG Lösungen lassen sich zahlreiche Bauteile für Hybrid- oder rein elektrische Antriebssysteme effizient produzieren – von Rotoren über komplexe Differentiale bis hin zu neuartigen Getriebewellen. Der Prozess reicht jeweils vom Rohteil bis zur abschließenden Feinbearbeitung.

Das riesige Technologiespektrum der Gruppe macht dies letztlich möglich – und genau diese Bandbreite wird mit den Maschinen, die EMAG auf der Messe zeigt, auch deutlich: So ist die weiterentwickelte doppelspindelige Vertikaldrehmaschine VL 3 DUO eine hochproduktive Lösung für Getriebe- und Motorenkomponenten bis 150 Millimeter Durchmesser.

Sie benötigt nur eine minimale Aufstellungsfläche von 24,5 Quadratmetern – und das inklusive Automationssystem (TrackMotion), Späneförderer und Teilespeicher. Für eine steigende Produktivität sorgen zwei vollständig voneinander entkoppelte Arbeitsräume mit kraftvollen, wassergekühlten Motorspindeln bis zu 32,4 kW Leistung (bei 40% ED) und 12-Fach Werkzeugrevolvern.

Das dazugehörige TrackMotion Automationsystem garantiert nicht nur den schnellen Teiletransport zwischen diesen Arbeitsräumen, sondern wendet auch die Teile zwischen OP 10 und OP 20. Das Ergebnis ist ein Ablauf mit minimalen Taktzeiten. Die Stückkosten sinken massiv ab. Gleichzeitig sorgen direkte Wegmesssysteme und Rollenumlaufführungen in allen Linearachsen für Präzision und somit gleichbleibende Bauteilqualitäten.

Ähnlich interessant ist die Weltpremiere der Drehmaschine VLC 50 TWIN für Getriebekomponenten bis 75 Millimeter Durchmesser. Sie verfügt über zwei Hauptspindeln in einem Arbeitsraum, mit denen zwei identische Werkstücke simultan bearbeitet werden. Auf diese Weise steigen die Ausbringungsmengen massiv an und die Stückkosten sinken ab. Durchmesser und Länge der beiden Bauteile lassen sich mithilfe der beiden Spindeln unabhängig voneinander korrigieren.

Außerdem verfügt die Maschine ebenso über direkte Wegmesssysteme und Rollenumlaufführungen. Darüber hinaus setzt EMAG in der X-Achse einen innovativen Linearmotor ein. Dynamik, Wiederhol- und Dauergenauigkeit steigen so deutlich an.

„Außerdem ist für uns wichtig, dass die VLC 50 TWIN mithilfe des TrackMotion Systems zum Beispiel mit EMAG Wälzfräs- oder Entgrat-Maschinen einfach verkettet werden kann“, erklärt Björn Svatek, Sales & Marketing Director Modular Solutions bei EMAG. „So entstehen effiziente Multi-Technologie-Fertigungslinien beispielsweise für die Komplettbearbeitung von Zahnrädern mit niedrigen Nebenzeiten und hoher Prozesssicherheit.“

Neue Flexibilität beim Fügen und Laserschweißen

Eine weitere Weltneuheit ist die Produktionslösung ELC 160 HP. Sie kommt speziell bei der Verarbeitung von Schaltrad und Kupplungskörper zum Einsatz und verbindet mehrere Prozessschritte zu einem perfekt getakteten System: Fügen (Aufpressen) des Kupplungskörpers, induktives Vorwärmen (falls werkstofftechnisch erforderlich) und Verbinden der Einzelteile per Laserstrahl.

Die Taktzeit beträgt zum Teil weniger als 10 Sekunden, weil die Prozesse parallel an vier Stationen ablaufen. Dazu kommt: Die ELC 160 HP ermöglicht ein automatisches Umrüsten der Vorrichtungen für unterschiedliche Gangstufen. So lässt sich der komplette Rädersatz eines Getriebes vollkommen rüstfrei im One-Piece-Flow produzieren.

„Zum Beispiel für die Hersteller von Doppelkupplungs-Getrieben oder Hybrid-Systemen ist diese Technologie hochinteressant, denn die wachsende Zahl von Getriebestufen verlangt nach neuen Lösungen, mit denen ständig wechselnde Lose effizient verarbeitet werden“, erklärt Dr. Andreas Mootz, Geschäftsführer von EMAG Automation. „Genau das bieten wir mit der ELC 160 HP an.“

Insgesamt zeigt EMAG in Halle 17, Stand C31 die ganze Bandbreite seines technologischen Ansatzes: Es entstehen ausnahmslos hochproduktive und flexible Produktionslösungen, die sich bei Bedarf einfach zu Fertigungslinien zusammenfügen lassen und dabei nur wenig Platz beanspruchen. Die Etablierung von neuen Produktionslösungen – zum Beispiel für die wachsende Zahl von elektrischen Antriebssystemen – ist somit massiv vereinfacht.

Ansprechpartner Presse und Veröffentlichung

Markus Isgro
EMAG GmbH & Co.KG
Austraße 24
D-73084 Salach
Fon: +49(0)7162/17-4658
Fax: +49(0)7162/17-199
e-mail:misgro@emag.com

www.emag.com

Markus Isgro | EMAG GmbH & Co. KG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht SYSTEMS INTEGRATION 2018 in der Schweiz thematisiert Bausteine für die industrielle Digitalisierung
20.11.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht IHP präsentiert sich auf der productronica 2017
17.11.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Anwender-Workshops „Laserbearbeitung von Faserverbundwerkstoffen“

20.11.2017 | Seminare Workshops

Hand aufs Herz - was wissen wir über herzgesunde Lebensmittel?

20.11.2017 | Unternehmensmeldung

Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

20.11.2017 | Materialwissenschaften