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eHealth auf der MEDICA: Neueste Lösungen von FZI, KIT und Spin-Offs

07.11.2012
Auf der internationalen Medizinfachmesse MEDICA 2012 nächste Woche in Düsseldorf (14. – 17.11.) präsentieren das FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe und Partnerinstitute des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit den Firmen movisens GmbH und nubedian GmbH in Halle 15, Stand A03, Servicekonzepte, Dienstleistungen und Produkte zu eHealth und Ambient Assisted Living (AAL), die mit neuesten Erkenntnissen aus der wissenschaftlichen Forschung entwickelt wurden

Unter den Begriffen eHealth und Ambient Assisted Living (AAL) fassen Fachleute aus Medizin und Gesundheitswesen Produkte, Dienstleistungen und Servicekonzepte zusammen, die mit Hilfe moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) neue Formen der Gesundheitsfürsorge möglich machen.

Ärzte können durch eHealth-Produkte zum Beispiel den Gesundheitszustand chronisch kranker Patienten überwachen, obwohl sich diese frei in ihrem gewohnten Lebensumfeld bewegen. Krankenhäuser und Pflegeorganisationen werden durch eHealth-Konzepte und Gesundheitsmanagement-Software bei der Organisation ihrer Dienstleistungen unterstützt. Patienten und Pflegeempfängern bringt die neue Technik Selbstständigkeit und Bewegungsfreiheit bei voller Versorgungssicherheit.

Auf der internationalen Medizinfachmesse MEDICA 2012, die kommende Woche von Mittwoch, 14.11., bis Samstag, 17.11., in Düsseldorf stattfindet, präsentieren das FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe und Forschungspartner vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit den aus ihren Forschungsgruppen ausgegründeten Firmen movisens GmbH und nubedian GmbH, Servicekonzepte, Dienstleistungen und Produkte zu eHealth, Ambient Assisted Living (AAL) und für das Versorgungsmanagement, die auf Basis neuester Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Forschung entwickelt wurden.

Am Gemeinschaftsstand in Halle 15, Stand A03, können sich Interessenten die innovativen Lösungen erläutern und vorführen lassen. Vorgestellt werden Organisationslösungen für die mobile Gesundheitsfürsorge sowie Produkte und Servicekonzepte für eine technik- und dienstleistungsunterstützte Lebensführung. Hierzu gehören beispielsweise verschiedene innovative Sensor- und Softwarekonzepte, die sowohl in der telemedizinischen Betreuung von Patienten eingesetzt werden können als auch für den ambienten Einsatz in altersgerechten Umgebungen geeignet sind.

Außerdem werden intelligente Softwarelösungen für die Unterstützung von Koordinations-, Beratungs-, Aufnahme- und Überleitungstätigkeiten in Einrichtungen des Gesundheitswesens präsentiert. Im Einzelnen zeigen die Wissenschaftler und die jungen Unternehmen auf der MEDICA 2012 Entwicklungen und Lösungen zu folgenden Bereichen:

• Ambient Assisted Living (AAL): Servicekonzepte, Organisationsmodelle und Technologien, die dazu geeignet sind, Dienstleister aus den Bereichen ärztlicher Betreuung, Versorgung und Pflege zu unterstützen und zu vernetzen, sowie Patienten ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

• Biosignalverarbeitung und Tools: Ein breites Spektrum an Werkzeugen und Algorithmen zur Biosignalverarbeitung vereinfacht die Auswertung von Vitalsignalen, ob bei Multiparameter-Analysen oder mobilen Monitoring-Anwendungen für den Einsatz in der Telemedizin.

• E-Health: Mit der Cloud-basierten Software CareKH der nubedian GmbH, stehen Entlassungs- und Überleitungsmanagement im Fokus, Patientenverwaltung und Verweildauerkontrolle werden optimal unterstützt. Die Softwarelösung wird bereits in zahlreichen Projekten des FZI wie z. B. dem Projekt Inspire zur Schlaganfallnachsorge eingesetzt und evaluiert.

• Innovative Sensorik: Ein weiterer Schwerpunkt ist die belastungsfreie, kontinuierliche Überwachung des Gesundheitszustands von Menschen, die sich frei ihn ihrem gewohnten Lebensumfeld bewegen. Auf der MEDICA werden z.B. Sensoren und Produkte gezeigt, mit denen EKG-Werte, Aktivität und Energieumsatz mobil aufgezeichnet werden können. Die movisens GmbH hat hieraus ein System zur Erfassung der individuellen Stressbelastung entwickelt.

• Planung und Durchführung von Studien: Das FZI Forschungszentrum Informatik unterstützt mit seinen modernen technischen Geräten sowie innovativen Softwarelösungen Auftraggeber bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Studien im Bereich der medizinischen, psychologischen und pharmazeutischen Forschung.

Weitere Informationen: movisens GmbH, Karlsruhe http://www.movisens.com/
nubedian GmbH, Karlsruhe http://www.nubedian.de/
Für das FZI:
FZI Forschungszentrum Informatik
Haid-und-Neu-Str. 10-14, 76131 Karlsruhe
Ansprechpartnerin: Johanna Barsch, FZI Corporate Communications and Media
Telefon: +49 721 9654-904
E-Mail: barsch@fzi.de
Internet: http://www.fzi.de
Über das FZI Forschungszentrum Informatik
Das FZI ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH), jetzt Karlsruher Institut für Technologie (KIT), in der Rechtsform einer gemeinnützigen Stiftung bürgerlichen Rechts. Es hat die Aufgabe, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie aus Informatik, Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verfügbar zu machen. In Kooperationsprojekten und in direktem Auftrag entwickelt das FZI für seine Partner Konzepte für betriebliche Organisationsaufgaben sowie Software- und Systemlösungen und setzt diese in innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse um. Wissenschaftliche Exzellenz und Interdisziplinarität sind in der Organisation verankert: Für den Technologietransfer engagieren sich zur Zeit am FZI 19 Professoren des KIT, darunter eine Professorin und ein Professor, der in Tübingen lehrt. Sie erforschen in verschiedenen Disziplinen Informatik und ihre Anwendungen. Das FZI ist Innovationspartner des KIT, das aus dem Zusammenschluss der Universität Karlsruhe (TH) mit dem Forschungszentrum Karlsruhe (FZK) entstanden ist.

Im FZI House of Living Labs ermöglicht das FZI Wissenschaftlern und Partnern aus der Wirtschaft und Gesellschaft, sich über Anwendungsbereiche hinweg auszutauschen und integrative Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnologie interdisziplinär zu entwickeln.

Vera Münch | idw
Weitere Informationen:
http://www.fzi.de

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