Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DuPont zeigt neue Technologien zur Effizienzsteigerung in der Produktion

20.07.2011
Fakuma 2011 – Friedrichshafen, 18. bis 22. Oktober
DuPont – Halle B4, Stand B4-4201; online unter
http://fakuma.plastics.dupont.com

Zur Fakuma 2011 zeigt DuPont auf seinem Stand B4-4201 in Halle B4, wie der Einsatz werkstoffwissenschaftlicher Erkenntnisse und die Entwicklung kosteneffizienter Verarbeitungstechnologien helfen können, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu reduzieren und die Menschen und ihre Umwelt zu schützen. Dabei wird DuPont zwei technologische Entwicklungen herausstellen – die innovative IMHP-Technologie (IMHP = In-Mold Hold Pressure), die darauf ausgelegt ist, die Zykluszeiten beim Spritzgießen zu verkürzen und dadurch die Produktivität zu steigern, sowie eine der ersten kommerziellen Anwendungen der lizenzierten 2K-Spritzgießtechnologie zur kosteneffizienten Herstellung dauerhafter Kunststoff-Elastomer-Verbindungen. Darüber hinaus präsentiert DuPont neue Möglichkeiten, seine umfangreiche Reihe biobasierter Hochleistungskunststoffe für nachhaltige Innovation einzusetzen. Neue Entwicklungen für die Kabel- und Leitungsindustrie, die Lebensmittel-Industrie und die Medizintechnik sowie für weitere Branchen werden den Messeauftritt des Unternehmens abrunden.


Foto: Mit freundlicher Genehmigung der DANA Corporation
Ein Highlight des Fakuma-Messeauftritts von DuPont in Halle B4, Stand B4-4201, wird eine der ersten kommerziellen Anwendungen der lizenzierten 2K-Spritzgießtechnologie sein, bei der Elastomerdichtungen aus Vamac® AEM (in blau) dauerhaft mit Strukturteilen aus Zytel® PA66 (schwarz) verbunden werden.

Die innovative IMHP-Technologie von DuPont:
Mehr Produktivität durch kürzere Zykluszeiten
Mit der neuen IMHP-Technologie verfolgt DuPont das Ziel, kürzere Zykluszeiten und dadurch Effizienzsteigerungen beim Spritzgießen zu erreichen, indem das Werkzeug den Nachdruck während der Dosierphase aufrechterhält. Versuche im European Technical Center von DuPont in Meyrin/Schweiz zeigen, dass diese neue Technologie – bei gleichzeitigem Erhalt optimaler mechanischer Eigenschaften und höchster Maßhaltigkeit – Zykluszeitverkürzungen um bis zu 30 Prozent ermöglichen kann. Dabei ist die Anwendung der IMHP-Technologie auf teilkristalline Kunststoffe beschränkt, die einen gleichbleibend hohen Nachdruck erfordern. Die höchste Effizienz resultiert beim Spritzgießen dickwandiger, in hoher Stückzahl hergestellter Teile, bei denen das Dosiervolumen mehr als 50 Prozent des Schneckenvolumens beansprucht.
2K-Technologie:
Direktes Anspritzen von Elastomerdichtungen an Thermoplastteile
DuPont ist der weltweit einzige Lizenznehmer für die Anwendung einer speziellen 2K-Spritzgießtechnologie zur Verarbeitung von Polyamid 6 und 66. Dieses Verfahren ermöglicht den Wegfall bestimmter Verfahrensschritte bei der Herstellung von Zweikomponenten-Bauteilen aus Elastomeren, wie DuPont™ Vamac® Ethylenacrylat-Kautschuk (AEM) oder DuPont™ Viton® Fluorkautschuk (FKM), und DuPont™ Zytel® Polyamiden. Eine erste kommerzielle Anwendung im Automobilbereich ist die integrierte Dichtung eines Elektronik-Steckverbinders, den die Dana Corporation herstellt. Dabei wird – nach Aussage der Kooperationspartner weltweit erstmals – eine Dichtung aus Vamac® AEM ohne den vorherigen Einsatz eines Primers auf einen Träger aus Zytel® aufgespritzt und dabei dauerhaft mit diesem verbunden. Diese Kombination bietet eine langzeitige Hitze- und Ölbeständigkeit und verhindert Leckagen.

Neue Lösungen für mehr Nachhaltigkeit

Das bei DuPont verfügbare, branchenweit breiteste Portfolio an biobasierten Hochleistungsthermoplasten ermöglicht die Kommerzialisierung immer neuer Anwendungen, die zu einer Verminderung der Abhängigkeit von Erdöl und der Produktion von Treibhausgasen beitragen. Alle Produkte dieses Werkstoffportfolios – DuPont™ Sorona® EP Thermoplaste, DuPont™ Hytrel® RS thermoplastische Elastomere und die Familie der langkettigen DuPont™ Zytel® RS Polyamide – basieren zu mindestens 20 Prozent auf erneuerbaren Rohstoffen. Dabei bieten sie die gleichen oder sogar bessere Eigenschaften als die vollständig auf Erdöl basierenden Werkstoffe, die sie substituieren. DuPont arbeitet an der Ausweitung seines Portfolios biobasierter Werkstoffe auf weitere Familien technischer Kunststoffe.

Ein weiteres Ziel der Entwicklungstätigkeit von DuPont ist mehr Nachhaltigkeit durch Gewichtseinsparungen. Eine Grundlage dafür ist die Substitution von Metallteilen durch deutlich leichtere Komponenten aus Hochleistungskunststoffen, die zum Beispiel den rauen Umgebungsbedingungen im Kfz-Motorraum widerstehen. Eine solche Verringerung des Gewichts senkt direkt den Kraftststoffverbrauch, die Emission von Treibhausgasen und die Betreibskosten. Darüber hinaus kann die Optimierung des Gewichts, der Wanddicke und der Werkstoffkosten schon im Entwurfsstadium dazu führen, dass weniger Material verbraucht wird.

Abgestimmt auf die Anforderungen der Branche

Weitere Schwerpunkte von DuPont auf der Fakuma 2011 werden Kunststoff-Anwendungen sein, die für die speziellen Anforderungen der Kabel- und Leitungs-, der Lebensmittel-Industrie und der Medizintechnik maßgeschneidert sind. So bietet DuPont zum Beispiel mit DuPont™ ETPV ein halogenfrei flammgeschütztes thermoplastisches Hochleistungsvulkanisat für die Herstellung von Kabeln und Leitungen und mit Vamac® ein halogenfrei flammgeschütztes AEM für raucharme Kabelummantelungen und Isolierungen. Für Lebensmittel- und Medizintechnik-Anwendungen bietet DuPont eine umfangreiche Reihe an Werkstoffen, die vielfältige Vorschriften und Normen, beispielsweise für den Lebensmittelkontakt, erfüllen.

DuPont Performance Polymers entwickelt zusammen mit Kunden weltweit Produkte, Bauteile und Systeme, die zu einer verminderten Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie zum Schutz der Menschen und der Umwelt beitragen. In über 40 weltweit verteilten Produktions-, Entwicklungs- und Forschungszentren nutzt DuPont Performance Polymers das branchenweit breiteste Portfolio an Kunststoffen, Elastomeren, biobasierten Kunststoffen, Filamenten sowie Hochleistungsteilen und -halbzeugen zur Bereitstellung kosteneffizienter Lösungen für Kunden in der Luft- und Raumfahrt-, der Automobil-, Konsumgüter-, Elektro- und Elektronik- und der Sportartikelindustrie sowie dem Maschinenbau und anderen Branchen.

DuPont (www.dupont.com) ist ein Wissenschaftsunternehmen. 1802 gegründet, entwickelt DuPont auf Basis von Wissenschaft nachhaltige Lösungen, die das Leben der Menschen besser, sicherer und gesünder machen. Mit Geschäftsaktivitäten in über 90 Ländern und Regionen bietet das Unternehmen ein breites Spektrum innovativer Produkte und Dienstleistungen für Branchen wie Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Bauen und Wohnen, Kommunikation und Transport.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Produktnamen mit der Kennzeichnung ® sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

PP-EU-2011-16
Redaktioneller Kontakt:
Rémi Daneyrole
Tel.: +41 (0)22 717 54 19
Fax: +41 (0)22 580 22 45
Remi.daneyrole@dupont.com

Rémi Daneyrole | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com
http://fakuma.plastics.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen