Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DuPont ergänzt Werkstoffportfolio für Handhelds um biobasierten Kunststoff

25.06.2013
DuPont Performance Polymers auf der K 2013:
"Welcome to the Global Collaboratory™"
Düsseldorf, Deutschland, 16.-23. Oktober - Halle 6/Stand C43
Online unter k2013.plastics.dupont.com
„Neue technische Kunststoffe geben Konstrukteuren von Handhelds mehr Gestaltungsfreiheit für immer neue Designs und Haptiken sowie verbesserte Eigenschaften bei zugleich geringerer Belastung der Umwelt“, berichtet Mark Hazel, Handheld Segment Leader bei DuPont Performance Polymers.

Er nennt dabei speziell das Hochleistungspolyamid DuPont™ Zytel® RS HTN – ein auf nachwachsenden Rohstoffen basierender Kunststoff, dessen Wachstumsrate sich seit seiner Vorstellung vor vier Jahren vervierfacht hat. Die Kombination aus Steifigkeit, Festigkeit, Verzugsarmut und geringer Feuchtigkeitsaufnahme ermöglicht geringere Wanddicken für attraktive, leichte Konstruktionen mit sehr guten Gebrauchseigenschaften. Hergestellt auf der Basis von Sebazinsäure, ermöglicht das Material Umweltvorteile durch den Wechsel von erdölbasierten zu erneuerbaren Non-Food-Ressourcen.

Zu den wichtigsten Eigenschaften von Werkstoffen für portable Elektronikgeräte gehört die Funkfrequenzbeeinflussung (RFI). Wenn das Material Feuchtigkeit aufnimmt, verschlechtert sich dessen RFI-Charakteristik. Dies bedeutet, dass die Batterie die Antenne mit mehr Energie versorgen muss und sich ihre Lebensdauer infolge dessen verringert. Bei DuPont haben wir verbesserte Werkstoffe entwickelt, die weniger zur Aufnahme von Feuchtigkeit neigen.

Handhelds dominieren den Markt für elektronische Kleingeräte im Consumer-Segment, und auch in kommerziellen Anwendungen haben sie einen signifikanten Anteil. In diesem Bereich, zu dem auch Laptops, Ultrabooks, Spielekonsolen und mobile Messgeräte gehören, weisen besonders die Mobiltelefone immense Verkaufszahlen auf. Viele Berichte – auch wenn die Gesamtzahlen nicht übereinstimmen – gehen von über 370 Millionen verkauften Handhelds im ersten Quartal 2013 aus.

Das Design von Mobiltelefonen und auch anderen Handhelds hat sich in den letzten zehn Jahren signifikant verändert, wobei sowohl funktionale als auch ästhetische Merkmale im Zuge sich ändernder Trends und technologischer Entwicklungen kamen und gingen. Hazel erläutert die Design-Evolution des Mobiltelefons, die sich auch in der Entwicklung vieler anderer Geräte wie Spielekonsolen, Tablets und Laptops widerspiegelt: „Zu Beginn kombinierten viele Mobiltelefone einen steifen Kunststoffrahmen mit dekorativen und zuweilen auch abnehmbaren Ober- und Unterschalen. Diese Rahmen gaben dem Gerät seine Festigkeit, und zugleich stellten sie die Basis für die Montage der gesamten Elektronik. Mit fortschreitender Entwicklung hin zu größeren Displays und leistungsfähigerer Elektronik verlor das Rahmen-Konzept an Attraktivität, weil die Nutzer große Bildschirme ohne ausladende Gehäuse wollten. Viele OEMs gingen darum auf Konstruktionen über, bei denen das Display und die Rückwand tragende Funktionen übernehmen und dadurch mehr Bauraum für die Elektronik lassen.“

Diese Zunahme an elektronischen Komponenten führte zur Formulierung der Waste Electronic and Electrical Equipment (WEEE) Direktive, denn man erkannte, dass die Menge bestimmter verbauter Materialien nicht den Anforderungen der Nachhaltigkeit entsprach und dass die Hersteller eine Mitverantwortung für die Entsorgung und das Recycling der Geräte am Ende ihrer Lebensdauer übernehmen mussten. Aber vielen Herstellern wurde auch bewusst, dass sie andere signifikante Nachhaltigkeitsziele erreichen konnten, indem sie biobasierte Werkstoffe wie Zytel® RS HTN sowohl für Strukturteile als auch für ästhetische Elemente des Telefongehäuses einsetzten.

DuPont™ Zytel® HTN ist ein Hochleistungspolyamid, mit dem sich dünnere, leichtere und widerstandsfähigere Handheld-Gehäuse herstellen lassen, die länger halten und zugleich leichter zu fertigen sind. Aus Sicht der Verarbeitung können die Zytel® HTN-Typen dank ihrer sehr guten Fließfähigkeit und Dimensionsstabilität auch Energie, Kosten und Zeit einsparen. Ein halogenfrei flammgeschützter Typ erfüllt die Anforderungen von Recyclingprogrammen für zerlegte Elektronikprodukte. Bestimmte Typen widerstehen den hohen Temperaturen beim Bestücken mit elektronischen Bauteilen, auch bei Verwendung bleifreier Lote.

Sowohl Zytel® HTN als auch Zytel® RS HTN ergeben sehr gute Oberflächenqualitäten, und sie sind leicht einfärbbar.

Alle von uns für den Handheld-Markt entwickelten Werkstoffe sind hochsteif und schützen die Bauteile im Falle eines Aufpralls vor zu hoher Verformung. Hazel erläutert: „Weil sich Displays und Platinen nicht zu stark verdrehen oder verformen dürfen, ist Steifigkeit unverzichtbar. Wir verwenden 50% Glasfasern, um die beste Steifigkeit und Zähigkeit zu erreichen (nur möglich in Polyamiden wie Zytel® HTN), aber wir müssen auch das RFI-Verhalten, die Einfärbbarkeit und die Oberflächengüte berücksichtigen – ein schwieriger Balanceakt.“ DuPont hat einen Mehrfach-Schlagversuch entwickelt, bei dem, anders als bei der Prüfung von Probestäben zur Messung der Bruchenergie, die Anzahl von Schlägen bis zum Probekörperversagen gemessen wird. Dieser Test ist deutlich repräsentativer für den Gebrauch eines Handhelds, und er zeigt, dass Zytel® HTN und Zytel® RS HTN hier beste Resultate liefern.

DuPont Performance Polymers entwickelt zusammen mit Kunden weltweit Produkte, Bauteile und Systeme, die zu einer verminderten Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie zum Schutz der Menschen und der Umwelt beitragen. In über 40 weltweit verteilten Produktions-, Entwicklungs- und Forschungszentren nutzt DuPont Performance Polymers das branchenweit breiteste Portfolio an Kunststoffen, Elastomeren, biobasierten Kunststoffen, Filamenten sowie Hochleistungsteilen und -halbzeugen zur Bereitstellung kosteneffizienter Lösungen für Kunden in der Luft- und Raumfahrt-, der Automobil-, Konsumgüter-, Elektro- und Elektronik- und der Sportartikelindustrie sowie dem Maschinenbau und anderen Branchen.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt. Weitere Informationen zu DuPont und Inclusive Innovation unter www.dupont.com.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Produktnamen mit der Kennzeichnung ® und ™ sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

PP-EU-2013-05

Kontakt:
Rémi Daneyrole
Tel.: +41 (0)22 717 54 19
Fax: +41 (0)22 580 22 45
remi.daneyrole@dupont.com

Rémi Daneyrole | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

nachricht Innovative Infrarot-Strahler optimieren die Herstellung von Fahrzeug-Innenausstattung beim Vakuumkaschieren
01.08.2017 | Heraeus Noblelight GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie