Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DuPont erarbeitet gemeinsam mit Kunden Möglichkeiten, mit Kalrez® und Vespel® Teilen die Prozesseffizienz zu steigern und ...

18.06.2012
... die Systemkosten zu senken

Achema 2012, Frankfurt, DuPont, Halle 9, Stand C13
Auf der Achema 2012 zeigt DuPont, wie DuPont™ Kalrez® Perfluorelastomer-Dichtungen und DuPont™ Vespel® CR-6100 Teile der chemischen Industrie helfen können, die Effizienz, Zuverlässigkeit und Sicherheit ihrer Prozesse nachhaltig zu steigern und zugleich die Systemkosten zu senken. Gemeinsam mit seinen Kunden arbeitet DuPont an der Realisierung optimaler Dichtungslösungen und langlebiger Verschleißteile für anspruchsvolle Anwendungen in der Verarbeitung von Chemikalien und Kohlenwasserstoffen sowie in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.

Dazu Cedric Triquet, European Segment Leader für Kalrez® Teile: „Der Einsatz von Kalrez® Dichtungen und Vespel® CR-6100 Verschleißteilen, rotierenden und weiteren Teilen in der Verfahrenstechnik gibt Entwicklern die Möglichkeit, die Forderungen nach mehr Sicherheit, Zuverlässigkeit und Produktivität der Prozesse zu erfüllen. Diese Produkte können dazu beitragen, die Wartungsintervalle (MTBR, Mean Time Between Repairs) zu erhöhen und damit die Gesamtsystemkosten zahlreicher Anlagen in der chemischen Industrie zu reduzieren.“

Reduktion der Gesamtsystemkosten

DuPont™ Kalrez® Perfluorelastomerteile wie O-Ringe, Dichtungen, Ventilsitze und Membranen widerstehen aggressiven Chemikalien und ermöglichen eine hohe Dichtigkeit über einen sehr breiten Temperaturbereich. DuPont zeigt anhand von Fallstudien bei diversen weltweit tätigen Chemieunternehmen und Herstellern von Hochleistungs-Prozesspumpen, dass Kalrez® Dichtungen die Gesamtsystemkosten in chemischen, pharmazeutischen und petrochemischen Prozessen um 10 % bis 200 % reduzieren können. Aufgezeichnete Daten belegen, dass die Lebensdauer von herkömmlichen O-Ringen in aggressiven chemischen Prozessen etwa sechs Monate, die von Kalrez® Perfluorelastomer-O-Ringen dagegen rund drei Jahre betragen kann, was Kosteneinsparungen von 98 % für den Einkauf der O-Ringe, deren Einbau und die damit zusammenhängenden Stillstandszeiten und Produktionsausfälle ermöglicht.

Für eine breitest mögliche chemische Beständigkeit wechseln Ingenieure zu Kalrez® Spectrum™ 6375 Teilen, denn diese widerstehen den meisten aggressiven Chemikalien wie Säuren, Aminen, Laugen, Aldehyden, Ethylenoxid, heißem Wasser und Heißdampf bei Einsatztemperaturen bis zu 275 °C.

In pharmazeutischen und lebensmitteltechnischen Anwendungen eignen sich die Kalrez® Typen 6221 oder 6230 zur Einhaltung der strengen Reinheitsanforderungen der United States Food and Drug Administration. Diese Kalrez® Dichtungen verbinden eine sehr hohe Reinheit mit einer nahezu universellen chemischen Beständigkeit und sehr guten elastischen Eigenschaften.
Effizientere und zuverlässigere Pumpen

DuPont™ Vespel® CR-6100 Teile bewähren sich z. B. als Verschleißringe in Pumpen und anderen Anwendungen in der chemischen und der Kohlenwasserstoff verarbeitenden Industrie. Im Vergleich mit aktuellen Alternativen können sie dazu beitragen, die Zuverlässigkeit und Energieeffizienz der Pumpen signifikant zu verbessern, und das bei deutlich geringeren Kosten. Sie kombinieren eine außerordentlich hohe chemische Beständigkeit mit hoher Verschleißfestigkeit, geringer Reibung und sehr hoher Zähigkeit. Sie können damit lange Trockenlaufzeiten überstehen, und sie eignen sich für den Einsatz bei kryogenen Temperaturen von –253 °C bis zu hohen Temperaturen von +288 °C in ‚nicht abrasiven‘ Anwendungen.
Hohe Dichtigkeit bei tiefen und hohen Temperaturen

Vespel® Teile sind in weiteren, für spezielle Anwendungen entwickelten Ausführungen erhältlich. Vespel® SP-21 Ventilsitzringe sorgen für eine hoch effiziente Abdichtung bei kryogenen Temperaturen, beispielsweise bei –163 °C in Flüssigerdgas (LNG) und bei bis zu –269 °C (4 K) in Helium. Bemerkenswerterweise ergibt dasselbe Material auch eine gute Abdichtung ohne nachweisbaren Phasenübergang bei Dauergebrauchstemperaturen von +300 °C.

Kompressor-Anwendungen

Die DuPont™ Vespel® SCP Produktfamilie ermöglicht eine deutliche Leistungsverbesserung von Kompressor-Kolbenringen, Packungen und Tragringen gegenüber herkömmlichen Werkstoffen wie PEEK und PTFE. Vespel® SCP-50094 Teile besitzen einen pv-Grenzwert (ungeschmiert) von 17,5 MPam/s bei Dauergebrauchstemperaturen von bis zu 325 °C. Ihre Druckfestigkeit ist vergleichbar mit der von Kohlenstoffstahl. Vespel® SCP-5050 bietet ähnliche Leistungseigenschaften bei einem mit dem von legiertem Stahl vergleichbaren Wärmeausdehnungskoeffizienten. Die Vespel® Produktfamilie umfasst Typen für den Einsatz in nassen, trockenen und knochentrockenen Gasen, geschmiert und ungeschmiert.

Vespel® CR-6100 Teile besitzen ebenfalls eine hohe Temperatur- sowie eine sehr gute chemische Beständigkeit in Halogenen und anderen schwierigen Gasen, und sie eignen sich daher für den Einsatz als Kompressor-Ventilplatten. Ihre hohe Ermüdungsbeständigkeit, sehr hohe Planheit sowie die für den Einsatz unter hohen Drücken erforderliche Festigkeit und Steifigkeit ermöglichen in Verbindung mit einer entsprechenden Dichtfläche, dass Vespel® CR-6100 Teile eine hohe Dichtigkeit über einen breiten Temperaturbereich bieten.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt. Weitere Informationen zu DuPont und Inclusive Innovation unter www.dupont.com.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Produktnamen mit der Kennzeichnung ® sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

PP-EU-2012-14

Redaktioneller Kontakt:
Nicole Savioz
Tel: +41 22 717 4042
Fax + 41 22 580 27 91
nicole.savioz@dupont.com
Vespel.dupont.com
Kalrez.dupont.com

Nicole Savioz | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration
25.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

Die Stromregelung ist eine der wichtigsten Komponenten moderner Elektronik, denn über schnell angesteuerte Elektronenströme werden Daten und Signale übertragen. Die Ansprüche an die Schnelligkeit der Datenübertragung wachsen dabei beständig. In eine ganz neue Dimension der schnellen Stromregelung sind nun Wissenschaftler der Lehrstühle für Laserphysik und Angewandte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgedrungen. Ihnen ist es gelungen, im „Wundermaterial“ Graphen Elektronenströme innerhalb von einer Femtosekunde in die gewünschte Richtung zu lenken – eine Femtosekunde entspricht dabei dem millionsten Teil einer milliardstel Sekunde.

Der Trick: die Elektronen werden von einer einzigen Schwingung eines Lichtpulses angetrieben. Damit können sie den Vorgang um mehr als das Tausendfache im...

Im Focus: The fastest light-driven current source

Controlling electronic current is essential to modern electronics, as data and signals are transferred by streams of electrons which are controlled at high speed. Demands on transmission speeds are also increasing as technology develops. Scientists from the Chair of Laser Physics and the Chair of Applied Physics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have succeeded in switching on a current with a desired direction in graphene using a single laser pulse within a femtosecond ¬¬ – a femtosecond corresponds to the millionth part of a billionth of a second. This is more than a thousand times faster compared to the most efficient transistors today.

Graphene is up to the job

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bakterielle Nano-Harpune funktioniert wie Power-Bohrer

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

eTRANSAFE – ein Forschungsprojekt für mehr Sicherheit bei der Arzneimittelentwicklung

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

26.09.2017 | Physik Astronomie