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Diodenlaser und Draht – ein starkes Team beim Auftragschweißen und Generieren

05.06.2015

Das Fraunhofer IWS Dresden und die Laserline GmbH aus Mülheim-Kärlich präsentieren zur diesjährigen LASER World of PHOTONICS in München erstmalig die für den Einsatz mit dem Hochleistungs-Diodenlaser optimierte Drahtbearbeitungsoptik zum richtungsunabhängigen Auftragschweißen und Generieren. Mit bis zu 5 kW Laserleistung und einem Drahtdurchmesser zwischen 0,6 mm und 1,6 mm können Bauteile großflächig beschichtet und dreidimensional generiert werden. Dabei sind Aufbauraten von bis zu 250 cm³/h erzielbar.

Im Unterschied zu den bisher eingesetzten Laserbearbeitungsoptiken bietet die Bearbeitungsoptik „COAXwire“ des Fraunhofer IWS mehr als nur stechende oder schleppende Drahtzufuhr. Die koaxiale Drahtförderung ermöglicht Richtungsänderungen ohne Umorientierung des Drahtförderers und Beschichtungswinkels bis in den Überkopfbereich.


Bearbeitungsoptik COAXwire am Roboter

© Fraunhofer IWS Dresden / Frank Höhler


Hochleistungs-Diodenlaser LDF 4500-30 zum Drahtauftragschweißen

© Laserline GmbH

Neu- oder Reparaturteile können somit auch an bisher nicht zugänglichen Positionen beschichtet werden. Weltklasse sind auch die besonders niedrigen Rautiefen. Bei einer Flächenbeschichtung mit Inconel 625 wurden beispielsweise Rautiefen von Rz < 45 µm quer zur Schweißraupe nachgewiesen.

Vom großflächigen Beschichten einfacher Bauteilgeometrien bis hin zu Turbinen-schaufeln mit komplexen dreidimensionalen Strukturen bietet das Laserauftragschweißen ein breites Tätigkeitsfeld. Die Effizienz der Technologie definiert sich über Faktoren wie den Energieverbrauch und die Auftragsrate, aber auch über den Grad der Ausnutzung der zugeführten Zusatzwerkstoffe.

Durch die Substitution der bisher üblicherweise verwendeten Pulverwerkstoffe mit Draht wird ein verlustfreier Auftrag erzielt. Zugleich reduziert sich die Verschmutzung der Produktionsumgebung auf ein Minimum.

Durch die Weiterentwicklung der „COAXwire“-Bearbeitungsoptik des Fraunhofer IWS Dresden werden die Vorteile des Draht-Auftragschweißens mit den Vorteilen der von der Laserline GmbH entwickelten Diodenlaser vereint. Die Optik und der Diodenlaser, mit seinem Wirkungsgrad von über 48 %, erhöhen die Wirtschaftlichkeit des Laser-Auftragschweißens im industriellen Umfeld gravierend.

Die Experten des Fraunhofer IWS Dresden und der Laserline GmbH Mülheim-Kärlich freuen sich auf Ihren Besuch zur LASER World of PHOTONICS, Halle A3, Stand 121 (Fraunhofer-Gemeinschaftsstand) oder Halle A3, Stand 403 (Laserline GmbH).
Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden
01277 Dresden, Winterbergstr. 28

Prof. Dr. Steffen Nowotny
Telefon: (0351) 83391 3241
Telefax: (0351) 83391 3300
E-Mail: steffen.nowotny@iws.fraunhofer.de

Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Ralf Jäckel
Telefon: (0351) 83391 3444
Telefax: (0351) 83391 3300
E-Mail: ralf.jaeckel@iws.fraunhofer.de

Laserline GmbH Mülheim-Kärlich
56218 Mülheim-Kärlich, Fraunhofer-Str.

Dipl.-Ing. Sörn Ocylok
Telefon: (02630) 964 2880
Telefax: (02630) 964 1018
E-Mail: soern.ocylok@laserline.de

Internet:
http://www.iws.fraunhofer.de und
http://www.iws.fraunhofer.de/de/presseundmedien/presseinformationen.html
http://www.laserline.de

Weitere Informationen:

http://www.iws.fraunhofer.de/de/presseundmedien/presseinformationen.html
http://www.iws.fraunhofer.de/de/presseundmedien/presseinformationen/2015/pressei...
http://www.iws.fraunhofer.de/en/pressandmedia/press_releases/2015/press_release_...
http://www.laserline.de

Dr. Ralf Jaeckel | Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS

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