Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Big Five der Lebensmittel

12.01.2016

Von allem etwas - von nichts zu viel

Ein Plädoyer in Theorie und Praxis für abwechslungsreiches Essen ist der Auftritt des Max Rubner-Instituts auf der Internationalen Grünen Woche in diesem Jahr. Die von verunsicherten Verbrauchern immer wieder in den Raum gestellte Frage „Ja, was soll ich denn überhaupt noch essen?“ wird vom Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel eindeutig beantwortet: Von allem etwas, von nichts zu viel.


© Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel

Linsen, Spätzle und Saitenwurst, Ente mit Rotkraut und Semmelklöße, Lachsfilet mit Tagliatelle und Salat oder ein aufwendig belegtes Brot: viele Klassiker der Kochkunst, egal ob aus Deutschland oder dem Rest der Welt bedienen sich bei der Zusammenstellung der Zutaten aus allen großen Lebensmittelgruppen. 

Der Teig der Pizza deckt die Getreide-Gruppe ab, Tomaten, Paprika und Kräuter sind die Vertreter der Gemüse-Gruppe, oft ist das Gemüse in Olivenöl eingelegt, womit der Bereich „Fette und Öle“ abgedeckt wäre, nicht selten dürfen Schinken- oder Salami-Scheiben auf der Pizza die Fleisch-Gruppe ins Gedächtnis rufen - und natürlich gibt es keine Pizza ohne Käse, dem Beitrag aus der Milch-Gruppe. Damit sind die Big Five der Lebensmittel in einem einzigen Gericht versammelt, das jeder kennt und fast jeder schätzt. Zufall? Instinktives Ernährungswissen? Oder einfach die praktische Erkenntnis, dass erst die Kombination nicht nur den Hunger kurz und langfristig stillt, fit hält und vor allem schmeckt?

Keine Frage, man kann auf bestimmte Lebensmittelgruppen in der Ernährung verzichten, wenn man dann eventuell entstehende Nährstofflücken anderweitig deckt – man kann, aber man muss es nicht. Eine in der Gesamtmenge dem Energiebedarf angemessene, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung auf der Basis von Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch, Milch und Milchprodukten, Ölen und Fetten sowie Getreide, Kartoffeln oder ähnlichem ist gesund und schmeckt. Es gibt gute Gründe und Argumente dafür, Produkte aus jeder dieser „Big Five“ der Lebensmittelgruppen zu essen und keine Gruppe auszuschließen. Wer dann noch viel Gemüse verzehrt und nicht zu viel Fleisch, hat die Weichen für eine gesunde Ernährung gestellt.

Auf eine von Informationen unterlegte praktische Demonstration des Themas „ausgewogene Ernährung“ legt das Max Rubner-Institut bei der IGW 2016 in Berlin sein Augenmerk. Dazu wird den Besucherinnen und Besucher in der Halle des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft eine Menge Wissen über die verschiedenen Bestandteile und Inhaltsstoffe der Lebensmittel vermittelt.

Gleichzeitig wird vor ihren Augen ein belegtes Brot aus allen oben erwähnten Lebensmittelgruppen, Schritt für Schritt – parallel zum Erzählten - zusammengestellt. Auf ein duftendes gegrilltes Vollkornbrot, mit bestem Olivenöl veredelt, folgen wahlweise Heringshappen, Schinken oder Bergkäse  - ergänzt durch Gurkenscheiben, Feigenchutney oder Zwetschgenmus und Walnuss ... Das leckere Brot erhalten Interessierte gemeinsam mit den kurz zusammengefassten Informationen, um sich für den weiteren Besuch der IGW zu stärken. Und am Ende gibt es noch ein attraktives Booklet mit interessanten Informationen rund um die Lebensmittelgruppen.

Warum wir was essen. Das Max Rubner-Institut stellt die Big Five des Essens vor.

Weitere Informationen:

http://www.mri.bund.de

Dr. Iris Lehmann | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Berichte zu: Big Five Ernährung IGW Lebensmittel Rubner-Institut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien
24.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

nachricht MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin
24.02.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie