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Der deutsche Software-Cluster gibt sein Debüt auf der CeBIT 2012

17.02.2012
Mit zahlreichen Exponaten präsentiert sich der deutsche Software-Cluster, Sieger im Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung, erstmals auf der CeBIT vom 6. bis 10. März 2012 in Hannover.

Die ersten Ergebnisse aus den Forschungsprojekten zur nächsten Generation der Unternehmenssoftware – emergenter Software – sind dort in Halle 9 am Stand F 30 ebenso erlebbar wie Einblicke in das Gründungsgeschehen und die wirtschaftliche Dynamik der Cluster-Region.

Zwei Jahre nach dem Sieg im Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung gibt der Software-Cluster sein Debüt auf der CeBIT. Entsprechend seiner sowohl technologischen wie auch unternehmerischen Zielsetzungen ist der Software-Cluster-Stand in Halle 9, F 30 zweigeteilt: auf der „Technologie“-Seite werden die ersten Ergebnisse aus den Forschungsprojekten zur nächsten Generation der Unternehmenssoftware – emergenter Software –gezeigt, während sich im Bereich „Wirtschaft“ junge Start-ups aus der Cluster-Region präsentieren sowie die wirtschaftlichen Aspekte der Software-Industrie näher beleuchtet werden.

Als Forschungsergebnisse präsentiert der Software-Cluster beispielsweise einen Demonstrator für die komfortable und verteilte Fernwartung und -kontrolle von industriellen Produktionsanlagen mit Hilfe von 3D-Visualisierung, einen Technologieprototypen für die unternehmensübergreifende Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien oder ein Beispiel für die Luftfahrtlogistik im digitalen Zeitalter mithilfe des Internets der Dinge.

Die Exponate stammen von einer Vielzahl von Partnern aus der gesamten Cluster-Region, u.a. dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE, dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, der TU Darmstadt sowie der SAP AG, der Software AG, der IMC AG, der intelligent views gmbh und der conweaver GmbH.

Auf der Wirtschaftshälfte des Software-Cluster-Standes präsentieren sich die jungen Firmen audriga aus Karlsruhe mit einem Beispiel für E-Mail-Umzug in der Cloud, IS Predict aus Saarbrücken mit einem Produkt zu selbstlernender Energy Intelligence für das Smart Home, das Smart Grid und Smart Production sowie die BSSN Software GmbH aus Kaiserslautern mit offenen Standards für die dauerhafte und unternehmensübergreifende Verwendung von Labordaten. Zudem können Unternehmer mithilfe eines interaktiven Tools das richtige Geschäftsmodell für ihre Innovation finden oder sich über Governance und Compliance in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsketten informieren.

Die Exponate und Mitaussteller des Software-Clusters auf der CeBIT 2012:
- Anwendungsübergreifende Unterstützung: Ein emergenter Wissensdienst am Arbeitsplatz
- Monitoring und Mining-Technologien zur Entwicklung von emergenten Softwareprozessen
- Governance und Compliance für emergente Software: Steuerung einer unternehmensübergreifenden Wertschöpfungskette
- Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien über Unternehmensgrenzen hinweg: Datenkontrolle der nächsten Generation
- Luftfrachtlogistik im digitalen Zeitalter: Allianz Digitaler Warenfluss (ADiWa)
- Business Model Wizard: Find and optimize the substance of your business
- Deklaratives 3D für das Internet: Fernwartung der Zukunft
- Partner im Software-Cluster werden: Semantisches Business-Portal für Cluster-Akteure
- Audriga: E-Mail und Groupware Migration als SaaS-Dienst
- IS Predict - Scheer Group: Selbstlernende Energy Intelligence
- BSSN Software GmbH: The AnIML Technology Leader
Der Software-Cluster, Sieger im Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung, ist eine in Deutschland und Europa einzigartige Konzentration von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich Software-Entwicklung. Er vereint die Forschungsexzellenz von Deutschlands führenden Informatik-Fakultäten mit der Wirtschaftskraft von Deutschlands größten Software-Unternehmen und der Innovationsstärke der zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen im Südwesten Deutschlands zwischen Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe und Saarbrücken. Dadurch können Forschungsergebnisse schneller in innovative Produkte und Dienstleistungen umgesetzt und am Markt eingeführt werden.

Bernd Hartmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.software-cluster.org/

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