Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DBU-Gemeinschaftsstand bei der „BAU 2015“ (Halle B 0, Stand Nr. 106)

07.01.2015

„Ressourcenschonend und energieeffizient Bauen“ – DBU-Talks am 20. und 21. Januar

Innovative Lösungen für ressourcenschonendes und energieeffizientes Bauen präsentiert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) während der „BAU 2015“, der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme (19. bis 24. Januar, München).

Am DBU-Gemeinschaftsstand in Halle B 0 (Stand Nr. 106) zeigen fünf DBU-Förderpartner beispielhafte Projektergebnisse für mehr Ressourceneffizienz am Bau: vom Stoffpass für Neubau und Bestandsgebäude über Angebote zur Wiederverwendung gebrauchter Bauteile bis hin zur Schaffung hochwertiger Recyclingmöglichkeiten für Baumaterialien aus Gebäudeabbruch.

Am Dienstag, 20. Januar, und Mittwoch, 21. Januar, lädt die DBU am Messestand zudem zu zwei Diskussionsveranstaltungen – unter anderem mit dem DBU-Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann – ein.

Der Bausektor in Deutschland gehört zu den rohstoffintensivsten Wirtschaftsbereichen. Errichtung, Ausbau, Nutzung, Modernisierung und Instandhaltung von Gebäuden und Infrastruktur verbrauchen hierzulande einen Großteil an Fläche, Energie und Rohstoffen. Bauwerke sind zudem wertvolle „Rohstoffminen“.

Ihre nachhaltige Nutzung kann einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz im Bauwesen und der Schonung von Primärrohstoffen leisten. Ziel ist ein hochwertiges Recycling in möglichst großem Maßstab. Dazu sind Recyclingfähigkeit und Wiederverwendbarkeit bei Bauwerken und den dort verwendeten Materialien und Bauteilen nach dem Rückbau ebenso wichtig wie der sinnvolle Einsatz von recycelten und aus Wiederverwendung stammenden Materialien oder Bauteilen.

Folgende fünf Mitaussteller präsentieren ihre beispielhaften Lösungen für ressourcen- und energieeffizientes Bauen:

• bauteilnetz Deutschland
Netzwerk zur Wiederverwendung gebrauchter Bauteile/ Qualifizieren im Ressourcenschutz
www.bauteilnetz.de

• Technische Universität (TU) München, Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion
Stoffpass Gebäude – Entwicklung eines operativen Stoffstrommanagements für Neubau und Bestand
www.hfm.tum.de

• Deutsch-Französisches Institut für Umweltforschung (DFIU) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
Minimierung von Umweltbelastungen beim Abbruch von Hoch-/ Tiefbauten und Schaffung hochwertiger Recyclingmöglichkeiten für Materialien aus Gebäudeabbruch
www.dfiu.kit.edu

• Deutscher Dachgärtner Verband (DDV)
Leitfaden Dachbegrünung für Kommunen/ Identifizierung von Vegetationsflächenpotenzials auf Dächern in Städten
www.dachgaertnerverband.de 

• DBU Zentrum für Umweltkommunikation
„Haus sanieren – profitieren“ – Klimaschutz- und Informationskampagne der Deutschen Bundesstiftung Umwelt zur energetischen Gebäudesanierung
www.sanieren-profitieren.de

DBU-Talks am Messestand
Am Dienstag, 20. Januar, und Mittwoch, 21. Januar, finden zwei Diskussionsveranstaltungen am DBU-Stand statt.

Anschließend lädt die DBU zu einem Imbiss und zur Präsentation der DBU-geförderten Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ein.

• Dienstag, 20. Januar, 12 bis 13 Uhr:
DBU-Talk „Ressourceneffizienz am Bau“
Erschließen von Ressourcenpotenzialen – wiederverwenden, verwerten und recyceln
Beteiligte: Generalsekretär Dr. Heinrich Bottermann (DBU),
Dipl.-Arch. Ute Dechantsreiter (bauteilnetz Deutschland),
Prof. Dr. Frank Schultmann (KIT),
Dipl.-Ing. Architekt Stephan Ott M.A. (TU München)

• Mittwoch, 21. Januar, 12 bis 13 Uhr:
“Haus sanieren–profitieren“-Talk „Energieeffizienz beim Altbau“
„Haus sanieren – profitieren“, die Klimaschutz- und Informationskampagne der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Teilnehmer: Andreas Skrypietz („Haus sanieren – profitieren“),
Wolfgang Ansel, Deutscher Dachgärtner Verband e.V., DDV,
Bernhard Pex, C.A.R.M.E.N.,
Hans Stanglmair, Solarfreunde Moosburg,
Rudi Ostermeier – Energie Konzepte Ostermeier, Referent und Energie-Checker „Haus sanieren – profitieren“

Weitere Informationen zum DBU-Gemeinschaftsstand während der „BAU 2015“ unter www.dbu.de/bau

Deutsche Bundesstiftung Umwelt
Franz-Georg Elpers
Pressesprecher
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Tel.: 0541/9633521
Mobil: 0171/3812888
Fax: 0541/9633198
E-Mail: fg.elpers@dbu.de

Franz-Georg Elpers | DBU Pressestelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik