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China bietet Potenzial für Hersteller von Medizintechnik und Analysen-, Bio- und Labortechnik

11.04.2013
Bedarf an innovativen Medizinprodukten wächst / 80 Prozent der Ausschreibungen aus dem Gesundheitsbereich

China ist der wichtigste Absatzmarkt in Asien für Hersteller von Medizintechnik und Analysen-, Bio- und Labortechnik. Und der chinesische Markt wird weiter an Bedeutung gewinnen, aufgrund der älter werdenden Bevölkerung und den gestiegenen Standards bei der medizinischen Versorgung.

Das Gesundheitssystem wuchs in den vergangenen Jahren um jährlich 24 Prozent; 80 Prozent der Ausschreibungen kommen aus dem Gesundheitsbereich. Seit 2008 ist die Bevölkerung Chinas flächendeckend mit einer Krankenversicherung versorgt.

Es besteht ein hoher Bedarf an Pflegeheimen. Zudem sind rund 2.000 Krankenhäuser geplant, die für ausländische Investoren zugänglich sind.

Im vergangenen Jahr wies China 27 Prozent Importzuwächse im Bereich der Medizintechnik aus, in 2012 wird sich der Prozentsatz auf zehn bis zwölf Prozent senken. Spitzenreiter sind die USA, danach Deutschland und Japan.

Neben den Chancen, die China für die Unternehmen bietet, gibt es aber auch einige Herausforderungen. Die Frage der Zulassungen von ausländischen Geräten ist nach wie vor schwierig und intransparent. Sorgen bereitet den Unternehmen das hohe Aufkommen an Plagiaten und auch die Produktanpassung ist für einige Firmen eine Herausforderung. Das Thema Personal ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg – und nicht einfach zu bewerkstelligen. Dieses Thema wird auch am kommenden Außenwirtschaftstag am 25. Juni in Berlin weiter diskutiert werden. Weitere Informationen zum Außenwirtschaftstag unter http://www.spectaris.de/verband/veranstaltungen.html.

Der Markt China ist mit insgesamt 34 Provinzen komplex. „Hersteller sollten ihre Produkte landesspezifisch anpassen und mit vereinfachtem, bedarfsgerechtem Design ausstatten“, rät Tobias Weiler, Geschäftsführer bei SPECTARIS. „Unverzichtbar sind lokale Netzwerke vor Ort und eine hohe Service-Orientierung.“

Deutsche Unternehmen können diese Netzwerke beispielsweise gut über Messeteilnahmen pflegen. Sie sind ein ideales Instrument zur Marktbeobachtung und -bearbeitung, da sich hier Trends gut ablesen lassen, und neue Kunden sowie Businesspartner gewonnen werden können. Vor allem zwei Messen stehen dabei für deutsche Unternehmen in China hoch im Kurs: Die halbjährlich stattfindende China Medical Equipment Fair (CMEF) in Shenzhen bietet im Rahmen des Auslandsmesseprogramms Ausstellungsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen unter dem Dach eines German Pavillons.

Auf der China Med, die jüngst vom 28. bis 30. März in Peking stattfand, präsentierten sich elf Aussteller im Rahmen eines von SPECTARIS organisierten deutschen Pavillons. Die Messe erzielte mit rund 500 Ausstellern eine gute Resonanz. Die deutschen Aussteller bewerteten auch die Qualität der Besucher als zufriedenstellend und sehen gute Chancen, weiterhin Erfolge im Bereich Medizintechnik in China erzielen zu können.

Pressekontakt:
Daniela Waterböhr
Verbandskommunikation
Fon +49 (0)30 41 40 21-59
Fax +49 (0)30 41 40 21-33
waterboehr@spectaris.de
http://twitter.com/spectaris
SPECTARIS. Deutscher Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e.V.

Werderscher Markt 15, D-10117 Berlin

Daniela Waterböhr | SPECTARIS
Weitere Informationen:
http://www.spectaris.de
http://www.spectaris.de/verband/veranstaltungen.html

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