Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Bootswirtschaft hat wieder Tritt gefasst

28.10.2010
Branche startet zuversichtlich in die hanseboot 2010

51. Internationale Bootsausstellung Hamburg vom 30. Oktober bis 7. November 2010 auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe

Die Bootswirtschaft in Deutschland kommt wieder in Schwung. Nachdem eine Befragung des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbands (DBSV) zur wirtschaftlichen Situation seiner Mitgliedsfirmen bereits im Sommer für Optimismus gesorgt hatte, legt jetzt das statistische Bundesamt mit Zahlen über Ein- und Ausfuhr von Booten und Yachten nach.

„Wir haben es mit einem kräftigen Wachstum zu tun, das der Branche Aufwind gibt und sie zuversichtlich in die hanseboot starten lässt“, freut sich der Geschäftsführer des DBSV Claus-Ehlert Meyer.

Im Deutschen Boots- und Schiffbauerverband sind 420 Betriebe von der Superyachtwerft an der Küste über große Serienyachtbauer bis hin zur kleinen Holzbootwerft am Bodensee organisiert. Der Verband ist darüber hinaus ideeller Träger der Internationalen Bootsausstellung Hamburg.

Der DBSV hat die neuesten Zahlen des statistischen Bundesamtes in einem Marktbericht für den Zeitraum Juni 2009 bis Juni 2010 zusammengefasst. Vor allen Dingen der Anstieg des Imports von mehr als 22 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum der Vorjahre unterstreicht die Erholung der deutschen Bootswirtschaft. Laut DBSV wurden fast 8.800 Motor- und Segelboote im Gesamtwert von etwas mehr als 100 Millionen Euro importiert. Dabei legte die Anzahl der großen, teuren Segelyachten mit einem Anstieg von 62,5 Prozent am meisten zu. Wertmäßig ist das sogar ein Anstieg von 107 Prozent.

Auch beim Export von Booten und Yachten geht es bergauf. Es wurden im Berichtszeitraum 7.830 Boote und Yachten im Gesamtwert von 367 Millionen Euro ins Ausland verkauft. Eine Aufsehen erregende Steigerung macht dabei der Wert der großen Motoryachten über zwölf Meter Länge aus. Der Export von 29 Yachten im Wert von 235 Millionen Euro bedeutet eine Wertsteigerung von über 900 Prozent. Zurückzuführen ist dies auf die Auslieferung von einigen Superyachten.

Der größte Wertanstieg bei den Segelyachten fand beim Export von Booten in der Größenordnung zwischen 7,5 und 12 Metern statt. Die verkaufte Stückzahl lag im Vergleichszeitraum bei plus 48 Prozent. Der Umsatz konnte in dieser Kategorie um etwas mehr als 29 Prozent auf rund 47 Millionen Euro gesteigert werden.

Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen von kleinen Booten wider. Beim Import gab es eine leichte Steigerung der Stückzahl um 6,68 Prozent auf mehr als 7.100 Boote, obwohl ihr Wert um gut 30 Prozent abgenommen hat. Besser läuft es bei deutschen Bootsbauern, die kleine Boote exportieren. Der Zuwachs beträgt knapp zehn Prozent auf insgesamt 6.200 Boote im Wert von 13,2 Millionen Euro.

„Auch wenn die Zahlen noch weit von denen der Jahre 2006/2007 mit einem Exportumsatz von circa einer Milliarde Euro entfernt sind, hat sich Optimismus in der Bootsbranche durchgesetzt“, sagt DBSV-Geschäftsführer Meyer. Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf die aktuellen, optimistischen Erwartungen der Zubehörhersteller und -grossisten, von denen in der Konjunkturumfrage des DBSV mehr als die Hälfte von einer spürbaren Verbesserung des Geschäftsverlaufs berichten.

Dieser positive Trend zeichnet sich auch auf der 51. hanseboot ab. Mit über 750 Ausstellern aus 25 Nationen liegen die Veranstalter der traditionsreichsten Bootsausstellung in Deutschland rund fünf Prozent im Plus im Vergleich zum Vorjahr. Auch die vielen Neuentwicklungen und Bootspremieren, die die Branche in den Hallen der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe präsentiert, stimmen optimistisch.

Die positive Stimmung der Bootsbranche kann sich auch bei den hanseboot-Besuchern fortsetzen. Laut Konjunkturbefragung des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbands gibt es in diesem Jahr kaum Preisanstiege. 66 Prozent der Verbandsmitglieder sehen demnach von Preiserhöhungen ab und mehr als acht Prozent werden die Preise sogar senken.

Die hanseboot 2010, 51. Internationale Bootsausstellung Hamburg, vom 30. Oktober bis 7. November 2010 ist täglich von 10 bis 18 Uhr, am Mittwoch von 10 bis 20 Uhr auf dem Gelände der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe geöffnet. „Kids go free!“: Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren haben freien Eintritt. Die Comeback-Karte für 13 Euro (ermäßigt 11 Euro) berechtigt zum Wiedereintritt ab 15 Uhr an einem beliebigen Tag. Weitere Informationen unter www.hanseboot.de .

Kontakt Deutscher Boots- und Schiffbauerverband:
Claus-Ehlert Meyer
Geschäftsführer DBSV;
E-Mail: meyer@dbsv.de
Pressekontakt hanseboot:
Saskia Ostermeier
Tel.: 040 3569 2445,
E-Mail: saskia.ostermeier@hamburg-messe.de

Saskia Ostermeier | Hamburg Messe
Weitere Informationen:
http://www.hanseboot.de

Weitere Berichte zu: Bootsausstellung Bootswirtschaft DBSV Elbe Schiffbauerverband Segelyachten

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer IDMT auf der Prolight + Sound 2017: Objektbasierte Tonmischung wird noch einfacher!
03.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

nachricht AERO 2017: Neuartiger elektrischer Antrieb für ökoeffizientes Fliegen mit Motorsegler
31.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Im Focus: Tief im Inneren von M87

Die Galaxie M87 enthält ein supermassereiches Schwarzes Loch von sechs Milliarden Sonnenmassen im Zentrum. Ihr leuchtkräftiger Jet dominiert das beobachtete Spektrum über einen Frequenzbereich von 10 Größenordnungen. Aufgrund ihrer Nähe, des ausgeprägten Jets und des sehr massereichen Schwarzen Lochs stellt M87 ein ideales Laboratorium dar, um die Entstehung, Beschleunigung und Bündelung der Materie in relativistischen Jets zu erforschen. Ein Forscherteam unter der Leitung von Silke Britzen vom MPIfR Bonn liefert Hinweise für die Verbindung von Akkretionsscheibe und Jet von M87 durch turbulente Prozesse und damit neue Erkenntnisse für das Problem des Ursprungs von astrophysikalischen Jets.

Supermassereiche Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien sind eines der rätselhaftesten Phänomene in der modernen Astrophysik. Ihr gewaltiger...

Im Focus: Deep inside Galaxy M87

The nearby, giant radio galaxy M87 hosts a supermassive black hole (BH) and is well-known for its bright jet dominating the spectrum over ten orders of magnitude in frequency. Due to its proximity, jet prominence, and the large black hole mass, M87 is the best laboratory for investigating the formation, acceleration, and collimation of relativistic jets. A research team led by Silke Britzen from the Max Planck Institute for Radio Astronomy in Bonn, Germany, has found strong indication for turbulent processes connecting the accretion disk and the jet of that galaxy providing insights into the longstanding problem of the origin of astrophysical jets.

Supermassive black holes form some of the most enigmatic phenomena in astrophysics. Their enormous energy output is supposed to be generated by the...

Im Focus: Neu entdeckter Exoplanet könnte bester Kandidat für die Suche nach Leben sein

Supererde in bewohnbarer Zone um aktivitätsschwachen roten Zwergstern gefunden

Ein Exoplanet, der 40 Lichtjahre von der Erde entfernt einen roten Zwergstern umkreist, könnte in naher Zukunft der beste Ort sein, um außerhalb des...

Im Focus: Resistiver Schaltmechanismus aufgeklärt

Sie erlauben energiesparendes Schalten innerhalb von Nanosekunden, und die gespeicherten Informationen bleiben auf Dauer erhalten: ReRAM-Speicher gelten als Hoffnungsträger für die Datenspeicher der Zukunft.

Wie ReRAM-Zellen genau funktionieren, ist jedoch bisher nicht vollständig verstanden. Insbesondere die Details der ablaufenden chemischen Reaktionen geben den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

Baukultur: Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte

21.04.2017 | Veranstaltungen

Licht - ein Werkzeug für die Laborbranche

20.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intelligenter Werkstattwagen unterstützt Mensch in der Produktion

21.04.2017 | HANNOVER MESSE

Forschungszentrum Jülich auf der Hannover Messe 2017

21.04.2017 | HANNOVER MESSE

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten