Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Biotechnologie: Nachhaltigkeit, Unternehmertum, Fortschritt

05.10.2010
Was leistet Biotechnologie? Diese Frage beantworten erstmalig gemeinsam die DBU, BIO Deutschland, der DBU-geförderte Forschungsverbund ChemBioTech und die drei Finalisten des Biotechnica-Awards auf der Biotechnica 2010 auf Stand C35.

Der Stand - eine Premiere in seiner Konzeption - soll als Informationspunkt für Delegationen, Schüler- und Studentengruppen, Vertreter der Medien und allgemein Interessierten dienen.

Der Beitrag der Biotechnologie zur Erforschung und Entwicklung nebenwirkungsärmerer Medikamente, sauberer, CO2-reduzierter Produktionsprozesse und optimierter landwirtschaftlicher Erzeugnisse sowie gesünderer Nahrungsmittel steht dabei im Mittelpunkt.

Aber auch das Bild des innovativen Biotech-Unternehmens und seine Bedeutung bei der Schaffung nachhaltiger und hochqualifizierter Arbeitsplätze sowie deren Rolle bei der Sicherung einer zukunftsfähigen Wirtschaftskraft soll transportiert werden. Als Beispiele vor Ort werden die drei Biotechnica-Award-Finalisten am Stand zur Verfügung stehen: Addex Pharmaceuticals aus der Schweiz, Apeiron Biologics aus Österreich und Galapagos aus Belgien.

Umweltentlastung und Ressourcenschonung, diese zwei Nachhaltigkeitsziele stehen im Mittelpunkt der Biotechnologieförderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Dabei unterstützt die DBU insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung innovativer, umweltentlastender Ansätze mit Modellcharakter. Zentrales Alleinstellungsmerkmal der DBU-Förderung ist eine in jedes Förderprojekt integrierte Ökoeffizienzanalyse. Sie stellt sicher, dass bei der Entwicklung von Produkten und Verfahren neben ökonomischen auch ökologische Aspekte frühzeitig berücksichtigt werden.

Ein weiterer Pluspunkt: Als Kompetenz- und Koordinierungsplattform vernetzt der DBU-Verbund ChemBioTec relevante Projektpartner aus Forschung und Wirtschaft miteinander. Wie eine Evaluation unter Mitarbeit des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) belegt, erweist sich dieses Netzwerk aus Forschungseinrichtungen, kleinen und mittelständischen Unternehmen und Großindustrie als besonderer Mehrwert für die Projektpartner - auch deshalb, weil die Kooperationsbeziehungen über den Zeitraum der DBU-Förderung hinaus bestehen.

Auf diese Weise wurden im Bereich Biotechnologie bisher 210 Projekte mit insgesamt 56,5 Mio. Euro durch die DBU gefördert.

Bereits zweimal vergab die DBU den Deutschen Umweltpreis, den höchstdotierten Umweltpreis Europas, an Protagonisten der weißen Biotechnologie.

Die Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO
Deutschland) mit mehr als 260 Mitgliedern - Unternehmen, BioRegionen und Branchen-Dienstleister - und Sitz in Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, in Deutschland die Entwicklung eines innovativen Wirtschaftszweiges auf Basis der modernen Biowissenschaften zu unterstützen und zu fördern.
Pressekontakt:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
BIO Deutschland e. V.
Dr. Hans-Christian Schaefer
E-mail: hc.schaefer@dbu.de
Dr. Pablo Serrano
E-Mail: serrano@biodeutschland.org
Tel.: +49-541/9633-321
Tel.: +49-30/3450593-32

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de
http://www.biodeutschland.org

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Boden – Grundlage des Lebens / Bodenforscher auf der Internationalen Grünen Woche
16.01.2018 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

nachricht EMAG auf der GrindTec 2018: Kleine Bauteile – große Präzision
11.01.2018 | EMAG GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Warum genau diese 20? – Quantenchemie löst Aminosäure-Rätsel

22.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Simulation: Neuartiger zweidimensionaler Schaltkreis funktioniert mit magnetischen Quantenteilchen

22.01.2018 | Physik Astronomie

Vogelmonitoring leicht gemacht: Erfassung der Brutvögel wird digitalisiert

22.01.2018 | Ökologie Umwelt- Naturschutz