Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BIOTECHNICA nach 2011 wieder im Zwei-Jahres-Turnus

15.03.2011
Messe passt sich Herausforderungen des Marktes an / Neuer Rhythmus entzerrt Fachmessetermine im internationalen Umfeld

Die BIOTECHNICA, Europas größte Messe für Biotechnologie und Life Sciences, wird von 2011 an wieder im Zwei-Jahres-Turnus ausgerichtet. "Damit stellt sich die BIOTECHNICA flexibel auf die Bedürfnisse der internationalen Branche ein", sagte Stephan Ph. Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG, am Dienstag in Hannover. Nach der diesjährigen Veranstaltung vom 11. bis 13. Oktober 2011 wird die BIOTECHNICA im Herbst 2013 erneut ihre Tore öffnen.

Diese Entscheidung sorge für eine Entzerrung verschiedener Fachmessetermine im nationalen und internationalen Umfeld. "Die Rückkehr in den Zwei-Jahres-Turnus optimiert die Messestruktur in der Biotechnologie- und Life-Science-Branche und trägt zur besseren terminlichen Koordinierung der Veranstaltungslandschaft in den kommenden Jahren bei", sagte Kühne.

Flexibles Konzept macht BIOTECHNICA erfolgreich

Die BIOTECHNICA passe sich den Herausforderungen des Marktes an, um optimale Voraussetzungen für effiziente Geschäftsanbahnungen zu schaffen. "Sie verändert sich ebenso konsequent, wie sich die Anforderungen des Marktes verändern. Durch unsere Nähe zur Branche können wir Stimmungen, Trends sowie Entwicklungen aufnehmen und neue Themen in das Messekonzept integrieren", fügte Kühne hinzu. "Wir werden weiterhin intensiv mit unseren Partnern aus Industrie, Wissenschaft, Wirtschaftsförderung und Politik daran arbeiten, die führende Position der BIOTECHNICA für die europäische Biotech-Branche auszubauen."

Daher bleibe die BIOTECHNICA auch künftig der wichtigste Branchentreffpunkt in Europa. "Keine andere Messe bietet einen so umfassenden Überblick über die Biotechnologie", sagte Kühne. "Während andere Veranstaltungen die Biotechnologie nur am Rande abdecken, zeigt die BIOTECHNICA mit ihrem Angebot das gesamte Spektrum der Biotechnologie."

Neue Fokusthemen und die klare Ausrichtung der BIOTECHNICA auf die vier Schwerpunktbereiche Biotechnik, Labortechnik, BioServices und Technologietransfer schärfen dabei weiter das Profil. Ergänzt wird die Messe durch internationale Konferenzen, Sonderschauen und Workshops mit mehr als 500 Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Das diesjährige Themenspektrum reicht von Biomedizin über Bioinformatik bis hin zu den neuen Fokusthemen BioServices, Industrielle Biotechnologie und Lebensmittelbiotechnologie. Die erste "BioServices Plattform" mit dem Schwerpunkt Auftragsentwicklung und -fertigung ist der zentrale Marktplatz für alle Dienstleister der Biotech- und Pharmaindustrie. Premiere feiert auch das Forum "Industrial Biotechnology". Dort dreht sich alles um innovative biotechnologische Methoden für industrielle Produktionsverfahren.

Die nächste BIOTECHNICA wird vom 11. bis 13. Oktober 2011 auf dem Messegelände in Hannover ausgerichtet.

Katharina Siebert
Tel.: +49 511 89-31028
E-Mail: katharina.siebert@messe.de

Katharina Siebert | Deutsche Messe AG Hannover
Weitere Informationen:
http://www.biotechnica.de

Weitere Berichte zu: BIOTECHNICA BioServices Biotechnologie Fachmessetermine

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Solarkollektoren aus Ultrahochleistungsbeton verbinden Energieeffizienz und Ästhetik
16.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Energieeffizienter Gebäudebetrieb: Monitoring-Plattform MONDAS identifiziert Einsparpotenzial
16.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie