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Neue Plattform für die Life-Science-Industrie in Nordamerika

28.11.2007
  • BIOTECHNICA AMERICA schließt Messe-Allianz mit der amerikanischen INTERPHEX und der PharmaMedDevice
  • Drei Parallelveranstaltungen mit begleitendem Kongress in Philadelphia
  • Konzentration von Pharma- und Biotech-Unternehmen unter einem Dach

Ein neues Life-Science-Event in Amerika wird im kommenden Jahr Akzente setzen: Dazu bündeln die BIOTECHNICA (Europas Leitmesse für Biotechnologie), die amerikanische INTERPHEX (internationale Ausstellung und Konferenz für die pharmazeutische Industrie) sowie die PharmaMedDevice (Fachmesse für pharmazeutisch-medizinische Kombinationsprodukte und innovative Drug-Delivery-Technologien) ihre Kompetenzen.

"Durch den Zusammenschluss dieser drei Veranstaltungen entsteht ein zentraler amerikanischer Treffpunkt, der Ausstellern aus aller Welt den Zugang zu sämtlichen Bereichen der Biotech- und Pharmaindustrie ermöglich", sagt Stephan Kühne, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG. Alle drei Veranstaltungen finden parallel vom 26. bis 28. März 2008 im Pennsylvania Convention Center in Philadelphia statt. "Damit haben sie das Potenzial, sich als wichtigste Kommunikationsplattform für die Life- Science-Industrie im nordamerikanischen Raum zu etablieren."

Mit der Anbindung der BIOTECHNICA AMERICA an die seit 1980 veranstaltete INTERPHEX sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Konzentration von Biotech- und Pharmaindustrie gelungen. Als zentrale Plattform mit umfassendem Konferenzprogramm führe sie globale Pharma- und Biotech-Kompetenz unter einem Dach zusammen und schaffe Raum zum Austausch von Informationen, zur Förderung gemeinsamer Forschungspartnerschaften und zum Knüpfen von Netzwerken für strategische Allianzen, so Kühne.

Laut IMS HEALTH, weltweit führender Anbieter von Informationen und Dienstleistungen für die Pharma- und Gesundheitsindustrie, könnten über 20 Milliarden US-Dollar für strategische Partnerschaften zwischen Unternehmen aus der biotechnologischen und pharmazeutischen Industrie in 2007 investiert werden. Der US-Markt für Bio-Manufacturing, so IMS, werde derzeit auf 50 Milliarden US-Dollar geschätzt.

"Mit den Veranstaltern der INTERPHEX und der PharmaMedDevice haben wir kompetente Partner gefunden, die sehr viele Synergien zu den Zielgruppen der BIOTECHNICA bieten", betont Kühne. Die INTERPHEX zog bereits im letzten Jahr allein 1 948 Besucher aus der biotechnologischen und biopharmazeutischen Industrie an, darunter Vertreter namhafter Unternehmen wie Amgen, Baxter, Bayer, Genentech, Merck, Novartis, Pfizer, Sanofi Pasteur, Schering-Plough, Unigene sowie Wyeth. Zu der gemeinsamen Veranstaltung im März 2008 werden mehr als 1 000 Aussteller sowie 10 000 Besucher erwartet.

Philadelphia gilt als bedeutendster Standort für die pharmazeutische Industrie in Amerika. Die Stadt ist zudem die Nummer drei für die amerikanische Life-Science-Industrie (Quelle: Philadelphia Visitors and Convention Bureau). In den Vereinigten Staaten gibt es derzeit etwa 1 415 Biotech-Unternehmen. Davon sind 329 Firmen an der Börse notiert.

BIOTECHNICA AMERICA, INTERPHEX und PharmaMedDevice können mit einer für alle drei Veranstaltungen gültigen Eintrittskarte besucht werden. Die Veranstaltungen öffnen am Mittwoch, 26., und Donnerstag, 27. März 2008, von 10 bis 17 Uhr und am Freitag, 28. März 2008, von 10 bis 15 Uhr.

Weitere Informationen zur BIOTECHNICA AMERICA finden Sie im Internet unter www.biotechnica-america.com sowie www.interphex.com.

Katharina Siebert | Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.biotechnica-america.com
http://www.interphex.com
http://www.biotechnica.de

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