Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von Mini-Antennen aus Nano-Tinte und keimfreien ´Im-Ohr-Hörgeräten´

15.11.2007
Europas größte Fachmesse für Nanotechnologie NanoSolutions stellt sensationelle Neuerungen vor

Die von der G+J Expomedia Events GmbH veranstaltete größte europäische Fachmesse für Nano-Anwendungen, NanoSolutions, findet vom 21. – 23. November 2007 in der Messe Frankfurt statt.

Zu der diesjährigen NanoSolutions werden ca. 150 nationale wie internationale Aussteller sowie 3.000 – 4.000 Besucher erwartet. Besucher der Messe können erfahren, welche Entwicklungen aus den Nano- und Materialtechnologien reif für den Einsatz sind und wie Unternehmen daraus Innovationen mit hohem Mehrwert und Kundennutzen machen können.

Die Antenne aus dem Drucker

Das Fraunhofer-Institut IFAM stellt auf der NanoSolutions einen Strömungssensor aus, der durch die exakte Kontaktierung auf der Platine hoch präzise Messungen ermöglicht. Die maskenlose Kontaktierung von Mikrosystemen mit einem Aerosoldruckverfahren heißt „Mascless Mesoscale Material Deposition“ (kurz M3D®). Mit diesem Verfahren lassen sich Materialien mit den unterschiedlichsten Eigenschaften verarbeiten, leitend oder isolierend. Die Anwendungsbereiche reichen von Mikro-Batterien, Platin-Brennstoffzellen, hochdichten Verschaltungskreisen auf Leiterplatten bis hin zu Mikrosensoren für die Luftfahrt. Die M3D® ist wie maßgeschneidert für die Herstellung winziger Antennen, beispielsweise benötigt auf Smart Labels, der modernen Form des Strichcodes.

Unsichtbare Hightech-Oberflächen gegen Krankheitskeime

Mit Hilfe eines Systems der integrierten Nanotechnologie hat die Engineered nanoProuducts Germany AG (EPG) eine Möglichkeit entwickelt, Oberflächen von medizinischen Geräten, Einrichtungen, Möbeln und Gebäudeelementen auf einfache Weise mit unsichtbaren Hightech-Oberflächen zu beschichten und damit permanent keimtötend und gleichzeitig schmutzabweisend zu machen. Das System der integrierten Nanotechnologie vereint in Form von Nanopartikeln u. a. die keimtötende Wirkung von Silber, die selbstreinigende und keimtötende Photoanalyse mit Titanoxid sowie Antihaftkomponenten in einer einzigen hauchdünnen Schicht. Bereits auf dem Markt befinden sich bakterizid und easy-to-clean beschichtete Im-Ohr-Hörgeräte der Audio Service GmbH (Herford). Die integrierten Nano-Oberflächen vernetzen unterschiedliche Nanopartikel und werden für jede Anwendung maßgeschneidert. Sie lassen sich sowohl auf Metall, Kunststoff, Glas als auch auf Holz oder Textilien aufbringen.

Die G+J Expomedia Events GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Gruner + Jahr AG & Co KG, Europas größtem Zeitschriftenverlag und der Expomedia Deutschland GmbH.

Informationen zur Pressekonferenz am 21. November 2007, 10:00 Uhr unter:
www.nanosolutions-cologne.com/de/Presse.html
Weitere Informationen:
EXPO XXI Köln
Britta Kolberg
Pressesprecherin
Tel.: +49 (221) 35577-104
kolberg@ExpoXXI.de
Gladbacher Wall 5
50670 Köln

Britta Kolberg | EXPO XXI Köln
Weitere Informationen:
http://www.nanosolutions-frankfurt.de
http://www.nanotech-material-week.com

Weitere Berichte zu: NanoSolutions Nanopartikel Nanotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE