Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Röntgen mit Ysio wi-D: bequemer für den Patienten, flexibler für den Arzt

14.11.2007
Siemens bringt neues Röntgengerät mit kabellosem Detektor auf den Markt

Mit Ysio wi-D stellt Siemens Medical Solutions sein erstes digitales Röntgengerät mit einem kabellosen Detektor vor. Detektoren wandeln Röntgenstrahlung in digitale Bildinformationen um und sind üblicherweise fest im Untersuchungstisch eingebaut. Der Detektor von Ysio wi-D (wireless Detector) lässt sich aus dem Tisch herausnehmen und direkt unter oder neben den Patienten setzen. Aufnahmen, die mit einem fest integrierten Detektor nicht oder nur schwer möglich sind, wie etwa laterale Aufnahmen der Hüfte, sind nun problemlos machbar. Außerdem können Patienten mit Bewegungseinschränkungen zum Beispiel ohne Umlagern aus einem Rollstuhl geröntgt werden. Der kabellose Detektor, der die Bilddaten per W-LAN an die Befundungsstation übermittelt, ist so flexibel einsetzbar wie eine Kassette beim analogen Röntgen und hat gleichzeitig alle Vorteile des digitalen Röntgens.

Das digitale Röntgen bietet gegenüber dem Röntgen mit Film oder Speicherfolie mannigfaltige Vorteile. Allerdings können die fest im System integrierten Flachdetektoren nicht so flexibel angewandt werden wie die Kassetten, und auch mit verkabelten, mobilen Flachdetektoren ist man im wahrsten Sinne des Wortes angebunden. Das neue Röntgensystem Ysio wi-D von Siemens Medical Solutions vereint nun die Vorteile des Flachdetektors mit denen der Kassette. Grundlage hierfür ist ein kabelloser Detektor (wi- D – wireless Detector), der flexibel wie eine Kassette eingesetzt werden kann.

Ysio wi-D ist ein von Grund auf neu konzipiertes Röntgensystem, bei dem das Deckenstativ, der Untersuchungstisch und das Rasterwandgerät speziell auf das digitale Röntgen abgestimmt wurden. Während im Rasterwandgerät ein ebenfalls neu entwickelter Detektor fix installiert ist, der erweiterte Applikationen erlaubt, kommt im Tisch ein kabelloser Detektor zum Einsatz, der seine ganze Stärke besonders dann ausspielt, wenn er außerhalb des Tisches eingesetzt wird. Wie eine Filmkassette kann der Detektor nahezu überall positioniert werden. Wird der Patient auf einem Trolley oder im Rollstuhl in den Untersuchungsraum gebracht, muss er nicht umgelagert werden, denn der Detektor kann direkt unter oder neben dem Patienten platziert werden. Mit seinen über 7 Millionen Pixeln und einer Pixelgröße von 144 Mikrometern liefert der Detektor in Sekundenschnelle Bilder in exzellenter Bildqualität. Die weiterentwickelte Software DiamondViewPlus optimiert zusätzlich den Detailkontrast und den Rauschpegel der Bilder.

... mehr zu:
»Ysio

Digitale Röntgensysteme vereinfachen gegenüber Kassettensystemen die Arbeitsabläufe ganz wesentlich, zum Beispiel weil die Bilddaten automatisch an die Befundungsstation übergeben werden. Ysio wi-D erleichtert den Arbeitsalltag mit einer Reihe zusätzlicher Leistungsmerkmale: Auf Knopfdruck fährt das System bis zu 1.000 verschiedene Positionen gemäß der eingestellten Organprogramme an. Fixe Hindernisse im Raum, beispielsweise ein Waschbecken, werden dabei elegant umfahren. Die Einstellwerte können auf dem farbigen, übersichtlichen Display am Strahlerstativ, welches als Touchscreen-Oberfläche ausgelegt ist, schnell und leicht geändert werden. Eine Fernbedienung erhöht den Bedienkomfort.

Da Ysio wi-D durch seine Vielseitigkeit in allen Röntgenräumen eingesetzt werden kann und seine Leistungsmerkmale auf kurze Untersuchungszeit ausgerichtet sind, ist es ein ideales System, um den täglichen Patientendurchsatz entscheidend zu erhöhen.

Siemens Medical Solutions ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich versteht sich als medizinischer Lösungsanbieter mit Kernkompetenzen und Innovationsstärke in diagnostischen und therapeutischen Technologien sowie in der Wissensverarbeitung einschließlich Informationstechnologie und Systemintegration. Mit seinen Akquisitionen in der Labordiagnostik wird Siemens Medical Solutions das erste voll integrierte Diagnostik-Unternehmen, das Bildgebung und Labordiagnostik, Therapielösungen und medizinische Informationstechnologie miteinander verbindet und um Beratungs- und Serviceleistungen ergänzt. Das Unternehmen bietet Lösungen für die gesamte Versorgungskette unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Siemens Medical Solutions beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2007 (bis 30. September) erzielte Siemens Medical Solutions nach U.S. GAAP einen Umsatz von 9,85 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 10,27 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,32 Mrd. € (vorläufige Zahlen, nicht testiert).

Marion Bludszuweit | Siemens Medical Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical
http://www.siemens.com/med-bilder/Ysio_wi_D

Weitere Berichte zu: Ysio

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"
24.05.2017 | Universität Ulm

nachricht Neue Prozesstechnik ermöglicht Produktivitätssteigerung mit dem Laser
18.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften