Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Optisch steht die WM-Aufstellung

17.04.2002


Deutsche OptoTechnologie gründet bundesweites OptecNet

Über 400 Unternehmen und Forschungspartner aus der OptoTechnologie streben gemeinsam an die Spitze der Weltliga und haben sich deshalb unter einem Dach vereinigt: Dem OptecNet Deutschland e.V. Die Firmen und Forschungsinstitutionen, die bereits in regionalen "Kompetenznetzen Optische Technologien" zusammen-geschlossen sind, wollen nun bundesweit Synergieeffekte in Forschung, Entwicklung und Ausbildung nutzen. Sie fordern zugleich die Platzierung und Sicherung von Optik und Photonik in der Ausbildung.

Den Optischen Technologien gehört die Zukunft. Vom CD-Player über den Laser in Biotechnologie und Medizin bis zur UV-Härtung von Kunststoffen. Von der leuchtenden Anzeige des Mobiltelefons bis zum Computerbildschirm: Überall steckt Licht drin. Kaum ein Bereich der Biotechnologien oder der Mikroelektronik, in dem Optische Technologien keine Verwendung finden. Jährlich soll der Weltmarkt für Optische Technologien um 20 Prozent wachsen.

Schon jetzt gehört die OptoTechnologie zu den Schlüsseltechnologien der deutschen Wirtschaft. Deutschland steht in vielen Gebieten der Optischen Technologien bereits an der internationalen Spitze. Um ihre Position noch auszubauen und ein Portal für den europäischen und internationalen Markt zu schaffen, haben sich nun Unternehmen, Ausbildungs- und Forschungspartner der Optischen Technologien deutschlandweit zusammengeschlossen. Sie wollen in Forschung, Entwicklung und Ausbildung an einem Strang ziehen, indem sie zum Beispiel in Netzwerken die Entwicklung neuer Ideen für eine intelligente Fertigung vorantreiben. Die Industrie hat Vorarbeit geleistet, indem sie beispielsweise Arbeitsgemeinschaften mit Universitäten gebildet hat.

Für den Medaillenrang sind aber nicht nur die Unternehmen gefordert. Notwendig ist auch ein Wirtschaftsklima, das Innovationen nach Nutzen und Bedarf der Wirtschaft fördert. Um Know-How zu schaffen und zu halten, muss außerdem Optik und OptoTechnologie in der naturwissenschaftlichen Erstausbildung, Weiterbildung und im Physik- und Ingenieurstudium gesichert werden. Außerdem sollte man die bestehenden Bausteine der Ausbildung an die Bedürfnisse der Optischen Technologien anpassen. Vorbilder für neue Studiengänge existieren bereits in Aalen, Göttingen, Emden und bald auch in Stuttgart.

Der Zusammenschluss zum OptecNet Deutschland e.V bündelt das Wissen der Zukunft. OptecNet will einen Dialog mit der Öffentlichkeit herstellen und fördern, um die Optischen Technologien zum Begriff werden zu lassen, mit dem jeder etwas anfangen kann.

OptecNet Deutschland e.V. wurde als Zusammenschluss der sieben regionalen "Kompetenznetze Optische Technologien" ins Leben gerufen, die derzeit noch durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden. Partner ist außerdem die eigenfinanzierte HansePhotonik.

Das BMBF fördert die Optischen Technologien in Deutschland über das Förderprogramm "Optische Technologien - Made in Germany" in den nächsten fünf Jahren mit 280 Millionen Euro.

Sie suchen weitere Informationen? Willkommen in der Zukunft! Besuchen Sie uns zwischen dem 15. und dem 20. April auf der Hannover Messe, Halle 18, 1.OG, Stand J06.

Dr. Robert Grub | ots

Weitere Berichte zu: Forschungspartner OptoTechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht OLED auf hauchdünnem Edelstahl
21.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Die Chancen der Digitalisierung für das Betriebliche Gesundheitsmanagement: vitaliberty auf der Zukunft Personal 2017
19.09.2017 | vitaliberty GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie