Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Biochip-Technologie für jedes Labor

17.04.2002


Die Herstellung der Biochips erfolgt mit einer CLONDIAG ® eigenen, patentierten Technologie, die aus der Halbleiterindustrie stammt und Tausendstel Millimeter kleine Strukturen erzeugen kann.
"obs/Clondiag"


ArrayTube®’s sind die neue Biochip-Plattform für die einfache Durchführung von Gentests. Ein ArrayTube® besteht aus einem Standard-Reaktionsröhrchen mit integriertem Biochip, der den Boden des Gefäßes bildet.
"obs/CLONDIAG"


Das Jenaer Biotech-Unternehmen CLONDIAG(R) chip technologies GmbH wird auf der diesjährigen Analytica-Fachmesse in München ein weltweit neuartiges Analysesystem präsentieren, das den Einsatz von Biochips für Gentests einem breiten Nutzerkreis in Forschung und Anwendung verfügbar machen wird. Mit dem sogenannten ArrayTube(R) (AT) System ist es zum ersten Mal möglich, einfache und vor allem kostengünstige Untersuchungen mit DNA-Biochips, millimetergroßen Trägern mit einer Vielzahl mikroskopisch kleiner Genabschnitte auf der Oberfläche, durchzuführen.

Kernstück der neuen Technologie ist das sogenannte ArrayTube(R), das aus einem einfachen Standard-Laborröhrchen mit fest integriertem Biochip besteht. Alle für die Genanalyse notwendigen Arbeitsschritte können direkt im Röhrchen, dem "Tube", mit gängigem Laborequipment durchgeführt werden. Ergänzt wird die neue Biochip-Plattform durch ein neuartiges Proben-Markierungsverfahren und ein eigens entwickeltes Auslesegerät, das die Wechselwirkungen von der Probe mit den Gensonden auf dem Biochip nachgweist. Das gesamte ArrayTube(R)-System läßt sich einfach bedienen, arbeitet mit hoher Zuverlässigkeit und ist für nahezu jedes Labor erschwinglich. Nach Angaben der Geschäftsleitung von CLONDIAG(R) besitzt das AT-System das Potential, DNA-Biochip-Analysen zu einer Standardtechnologie für jedes Routinelabor zu machen. Das Unternehmen geht davon aus, daß mit dem Einsatz des ArrayTube(R)-System eine Vielzahl von bislang nur in der Forschung angewandten Gentests den Weg in die diagnostische Praxis finden und Entwicklungen in der sogenannten individualnorientierten Medizin beschleunigt werden.

Die CLONDIAG(R) GmbH wurde 1998 in Jena/Thüringen gegründet. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, führender Anbieter von pharmaassozierten diagnostischen Werkzeugen für die individualorientierte Medizin zu werden. An der Schnittstelle von Mikrosystemtechnik, Molekularbiologie, Chemie und Informationstechnologie ist es CLONDIAG(R) kürzlich gelungen, das Konzept eines Teststreifens für die genetische vor-Ort-Diagnostik zu verwirklichen und damit die Grundlage für eine neue Kategorie von Diagnostika zu schaffen. CLONDIAG(R) verfügt über ein breites Portfolio patentierter Technologien und beschäftigt am Standort Jena zur Zeit 35 Mitarbeiter.

Dr. Karin Adelhelm | ots
Weitere Informationen:
http://www.clondiag.com

Weitere Berichte zu: ArrayTube Gentest

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Fraunhofer IDMT auf der Prolight + Sound 2017: Objektbasierte Tonmischung wird noch einfacher!
03.04.2017 | Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

nachricht AERO 2017: Neuartiger elektrischer Antrieb für ökoeffizientes Fliegen mit Motorsegler
31.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Im Focus: Tief im Inneren von M87

Die Galaxie M87 enthält ein supermassereiches Schwarzes Loch von sechs Milliarden Sonnenmassen im Zentrum. Ihr leuchtkräftiger Jet dominiert das beobachtete Spektrum über einen Frequenzbereich von 10 Größenordnungen. Aufgrund ihrer Nähe, des ausgeprägten Jets und des sehr massereichen Schwarzen Lochs stellt M87 ein ideales Laboratorium dar, um die Entstehung, Beschleunigung und Bündelung der Materie in relativistischen Jets zu erforschen. Ein Forscherteam unter der Leitung von Silke Britzen vom MPIfR Bonn liefert Hinweise für die Verbindung von Akkretionsscheibe und Jet von M87 durch turbulente Prozesse und damit neue Erkenntnisse für das Problem des Ursprungs von astrophysikalischen Jets.

Supermassereiche Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien sind eines der rätselhaftesten Phänomene in der modernen Astrophysik. Ihr gewaltiger...

Im Focus: Deep inside Galaxy M87

The nearby, giant radio galaxy M87 hosts a supermassive black hole (BH) and is well-known for its bright jet dominating the spectrum over ten orders of magnitude in frequency. Due to its proximity, jet prominence, and the large black hole mass, M87 is the best laboratory for investigating the formation, acceleration, and collimation of relativistic jets. A research team led by Silke Britzen from the Max Planck Institute for Radio Astronomy in Bonn, Germany, has found strong indication for turbulent processes connecting the accretion disk and the jet of that galaxy providing insights into the longstanding problem of the origin of astrophysical jets.

Supermassive black holes form some of the most enigmatic phenomena in astrophysics. Their enormous energy output is supposed to be generated by the...

Im Focus: Neu entdeckter Exoplanet könnte bester Kandidat für die Suche nach Leben sein

Supererde in bewohnbarer Zone um aktivitätsschwachen roten Zwergstern gefunden

Ein Exoplanet, der 40 Lichtjahre von der Erde entfernt einen roten Zwergstern umkreist, könnte in naher Zukunft der beste Ort sein, um außerhalb des...

Im Focus: Resistiver Schaltmechanismus aufgeklärt

Sie erlauben energiesparendes Schalten innerhalb von Nanosekunden, und die gespeicherten Informationen bleiben auf Dauer erhalten: ReRAM-Speicher gelten als Hoffnungsträger für die Datenspeicher der Zukunft.

Wie ReRAM-Zellen genau funktionieren, ist jedoch bisher nicht vollständig verstanden. Insbesondere die Details der ablaufenden chemischen Reaktionen geben den...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

Baukultur: Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte

21.04.2017 | Veranstaltungen

Licht - ein Werkzeug für die Laborbranche

20.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intelligenter Werkstattwagen unterstützt Mensch in der Produktion

21.04.2017 | HANNOVER MESSE

Forschungszentrum Jülich auf der Hannover Messe 2017

21.04.2017 | HANNOVER MESSE

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten