Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Geballte Innovationskompetenz: Europas größtes Netzwerk der Satellitennavigation zu Gast auf der ITK-Messe SYSTEMS in München

18.10.2007
Potenziale aufzeigen, Synergien stiften, Zukunft gestalten. Unter diesem Motto präsentiert sich die Navigation World vom 23. bis zum 26. Oktober als Gravitationszentrum der europäischen Satellitennavigations-Industrie auf der SYSTEMS 2007.

Das Kompetenznetzwerk Navigation World bündelt die Aktivitäten von derzeit elf europäischen Innovationsclustern in denen rund 600 expandierende Unternehmen im Bereich der satellitengestützten Navigation tätig sind. Über 60 Fachreferate, Podiumsdiskussionen, Praxisberichte sowie die frisch gekürten Gewinner der diesjährigen European Satellite Navigation Competition zeichnen am Stand 321 in Halle B1 vier Tage lang ein ebenso detailscharfes wie facettenreiches Leistungsbild dieser Wachstumsbranche.

Die Satellitennavigation entwickelt sich zu einem der wichtigsten Industriesektoren des 21. Jahrhunderts. Aktuellen Studien zufolge wird alleine der Markt für navigationsfähige, mobile Endgeräte bereits in drei Jahren einen globalen Umsatz von 60 Milliarden Euro erwirtschaften. Ähnlich profitable Entwicklungen verspricht der Straßentransport. Hier prognostizieren konservative Schätzungen einen Bestand von 180 Millionen Empfängern und einen weltweiten Jahresumsatz von 40 Milliarden schon für das Jahr 2010.

Offener Ideentransfer und Vernetzung

Ausgeschöpft sind die Möglichkeiten damit noch lange nicht. „Die Satellitennavigation wird mittlerweile nicht mehr als Nischenmarkt wahrgenommen“, erläutert Thorsten Rudolph, Geschäftsführer des Anwendungszentrums für Satellitennavigation in Oberpfaffenhofen. „Mit dem europäischen Satellitennavigationssystem Galileo ergeben sich vor allem für die europäische Wirtschaft enorme Chancen, frühzeitig entscheidende Wachstumsweichen zu stellen“. Als Gastgeber und Organisator der Navigation World hat sich das Anwendungszentrum der Aufgabe verschrieben, diese Wachstumspotenziale aufzuzeigen. „Wir verstehen die Satellitennavigation als dynamische Querschnittstechnologie mit einem schier unbegrenzten Spektrum denkbarer Anwendungen und Schnittstellen, die es zu entdecken, zu entwickeln und zu vermarkten gilt“, erläutert Rudolph die Generallinie des Messe-Engagements. Voraussetzung dafür ist jedoch die Bereitschaft der Navigationsbranche, gemeinsam und über Staats-, Firmen- und Institutionsgrenzen hinweg an einem Strang zu ziehen. “Nur durch die gezielte Koordination regionaler Einzelanstrengungen, durch personelle und informelle Vernetzung, vor allem aber durch den permanenten Austausch von Ideen, Erfahrungen und Wissen können wir mehr Aufmerksamkeit schaffen, Ideen anstoßen, neues Denken mobilisieren sowie neue Produkten und Dienstleistungen fördern.“

Das Kompetenznetzwerk wächst

Seinen sichtbaren Ausdruck findet das Konzept einer gesamteuropäischen Zusammenarbeit im bewusst gewählten Standdesign: „Alles ist offen, es gibt keine Abschottungen oder Reservate“, betont Rudolph. „Auf der Navigation World sind Australien und Bayern, Süd-Frankreich und Großbritannien oder Hessen und die Niederlande nur einen Schritt voneinander entfernt.“ Dass der Gedanke eines barrierefreien Miteinanders breite Zustimmung findet, dokumentiert auch die jüngste Ausweitung der Kooperationspartnerschaften. „Unsere Satellitennavigations-Community wächst rasant“, freut sich Thorsten Rudolph. „Für das nächste Jahr können wir mit dem australischen Queensland und Taiwan zwei neue Mitglieder begrüßen. Darüber hinaus führen wir mit einer Reihe potenzieller und äußerst spannender Partner intensive Gespräche.“

Forum der Ideen: Das Branchenspektrum im Überblick

Welche Bandbreite die Palette innovativer Anwendungen schon heute abdeckt, stellt das FORUM NAVIGATION WORLD mit mehr als 60 Fachbeiträgen sowie Praxisberichten aus Forschung und Industrie unter Beweis. Dabei sind jeweils sechs zwanzigminütige Vorträge zu einem thematischen Infoblock gebündelt, den eine moderierte Podiumsdiskussion abschließt. Am Dienstag, dem 23.10.2007, rücken die Themen „Mobile Navigation“ und „Ortsbezogene Dienste“ sowie die Aktivitäten der europäischen Regionalpartner in den Vordergrund. Am Donnerstag, dem 25.10.2007 setzen „Erweiterte Realität und Navigation“, „Transport und Logistik“, sowie „Digitale Karten“ und „Dynamische Inhalte“ drei gewichtige Schwerpunkte. Am Freitag, dem 26.10.2007, dreht sich unter dem Stichwort CAR ITC alles um das Zukunftsfeld automotiver Lösungen. Am Mittwoch, dem 24.10.2007, steht zunächst die Region Bayern und danach der Ideenwettbewerb European Satellite Navigation Competition im Zentrum des Standgeschehens. Nach der Präsentation des Gesamtsiegers Galileo Masters gilt das Augenmerk den Gewinnern und Innovationsvorschlägen der drei erstmalig ausgelobten Spezialpreise. Anschließend stellen sich die Sieger der Regionalwettbewerbe mit ihren prämierten Anwendungsszenarien vor. Ab 18.00 Uhr lädt das Anwendungszentrum die Besucher der Navigation World zur Standparty ein.

Aus Begegnungen werden Partnerschaften

Während der vier Messetage bietet die exklusive Networking Lounge auf 105 Quadratmetern und in entspannter Atmosphäre reichlich Gelegenheit zum intensiven Erfahrungsaustausch, zum Anknüpfen und Vertiefen internationaler Kooperationspartnerschaften. Auf Anfrage vermittelt das Team am Central Counter gerne Einzelgespräche mit den Referenten oder registrierten Besuchern. „Persönliche Kontakte bauen Brücken“, sagt Thorsten Rudolph. „Wenn wir dazu beitragen können, hat die Navigation World ihr Ziel erreicht.“

Das detaillierte Veranstaltungsprogramm, Termine, Organisatorisches und weitere Hintergrundinformationen finden Sie unter www.navworld24.com sowie unter www.systems.de.

Ansprechpartner für die Presse:
Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen
Tel.: 08153-9875-10
vivani@anwendungszentrum.de
Über die Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen (AZO):
Das AZO wurde als Inkubator geschaffen, um den Luft- und Raumfahrtstandort Oberpfaffenhofen zu einem Cluster europäischer Satellitennavigation auszubauen. Der Freistaat Bayern fördert dieses Vorhaben mit 3,57 Millionen Euro. Darin enthalten sind die Gründung des Inkubators und die Errichtung eines eigenen Gebäudes für das Anwendungszentrum Satellitennavigation.
Ziel des AZO ist es, den Unternehmen optimale Voraussetzungen zu bieten, um innovative Produkte und Dienstleistungen auf der Basis von GPS und in Zukunft auch Galileo schneller am Markt zu etablieren. Der Inkubator bietet Gründern für sechs Monate Gelegenheit, ihre Geschäftsideen im Vorfeld einer Gründung zu einem entscheidungsreifen Geschäftsplan zu entwickeln. Dafür stehen umfangreiche Büroflächen am Sonderflughafen Oberpfaffenhofen zur Verfügung, in unmittelbarer Nähe zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) und dem zukünftigen Galileo-Kontrollzentrum.

Seit dem Start haben 31 Unternehmensgründer die Startup-Phase durchlaufen, wodurch über 450 Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Über die SYSTEMS
Die SYSTEMS ist die führende Business-to-Business-Messe für IT, Media und Communications. Sie findet in München statt, Europas größtem Hightech- und Medienstandort.
Den Ausstellern bietet die SYSTEMS effiziente Unterstützung im Kontaktmanagement. Sie ist die Plattform für qualifizierte Kontakte, insbesondere mit kommerziellen und technischen Entscheidern aus Mittelstand und Großunternehmen. Diese erhalten auf der Basis der lösungs- und themenorientierten Messestruktur ein Höchstmaß an Sicherheit und Transparenz für ihre Investitionsplanungen.
Aussteller- und Besucherzahlen der SYSTEMS sind von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer im Auftrag der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) geprüft.

Die SYSTEMS 2007 findet vom 23. bis 26. Oktober 2007 in der Neuen Messe München statt. Die Marke SYSTEMS ist 365 Tage im Jahr präsent – unter http://www.SYSTEMS-world.de

Jennifer Marschall | Anwendungszentrum GmbH
Weitere Informationen:
http://www.anwendungszentrum.de
http://www.navworld24.com
http://www.systems.de

Weitere Berichte zu: AZO Galileo SYSTEMS Satellitennavigation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie