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Mehr als Schweißen und Bohren: 1. HANNOVER MESSE Herbstforum zeigte neue Perspektiven für Laser in der Mikrotechnik

12.10.2007
Von Mikrofügeverfahren für neue Werkstoffkombinationen bis zu druckbarer Elektronik mit Lasertechnologie reichte das Themenspektrum des 1. HANNOVER MESSE Herbstforums "Laser in der Mikrotechnik" in Aachen.

75 Experten und Anwender aus Industrie und Wissenschaft trafen sich am 9. Oktober im Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, um aktuelle Lasertechnik-Entwicklungen zu diskutieren.

Organisiert wurde das Forum vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe, dem Fraunhofer ILT, dem Laserzentrum Hannover e.V. und der LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH. Mit den Schwerpunkten Mikromaterialbearbeitung, Systemtechnologie und optische Messtechnik gab es erste Einblicke in den neuen Bereich "Laser für Mikromaterialbearbeitung" auf der MicroTechnology/HANNOVER MESSE 2008.

Die Vorträge zeigten auf, wie bewährte und neue Lasertechnologien eine große Bandbreite innovativer Anwendungen ermöglichen. "Selbst mit scheinbar unspektakulären Diodenlasern lässt sich Außergewöhnliches realisieren. Neuartige Ergebnisse gibt es zum Beispiel mit dem Mikroschweißen, dem Beschriften und in der Halbleiterbearbeitung direkt mit der Diode", betont Dr. Paul Harten von LIMO.

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Mikrofügeverfahren für neue Werkstoffkombinationen präsentierte Dr. Arnold Gillner vom Fraunhofer ILT. Wie Femtosekundenlaser zur Herstellung von Medizintechnikprodukten wie Stents und Mikronadeln genutzt werden, erläuterte Dr. Andreas Ostendorf vom Laser Zentrum Hannover. Excimerlaseranwendungen in der Nanotechnologie stellte Gerd Spiecker von der Coherent GmbH vor. "Der Trend geht in Richtung druckbare Elektronik. Lasertechnik wird zum Strukturieren dieser Schichten benötigt. Der Vorteil ist, dass das Ganze ohne Vakuum funktioniert", so Spiecker.

Mehr zum Thema erfahren Besucher der MicroTechnology/HANNOVER MESSE vom 21. bis 25. April 2008 auf dem neuen Ausstellungsbereich "Laser für Mikromaterialbearbeitung". Außerdem ist am 23. April ein "Laser Day" im Rahmen des Forums "Innovations for Industry" geplant. Unternehmen und Institute, die ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Laser-Sonderschau einem breiten Fachpublikum präsentieren möchten, können sich bei Jana Gliesche (Tel.: +49 231 9742 7081, E-Mail: jg@ivam.de) oder unter http://www.ivam.de/index.php?content=messe_details&id=275 informieren.

Josefine Zucker | idw
Weitere Informationen:
http://www.ivam.de
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