Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

LZH auf der Hannover Messe 2002: Groß in der Mikrotechnik

04.04.2002


Das Laser Zentrum Hannover e.V. präsentiert die Vielfalt der Lasertechnik in der Mikromaterialbearbeitung, von optischen Komponenten bis zu medizintechnischen Anwendungen.

Möchten Sie von den Möglichkeiten der Lasertechnik in der Mikromaterialbearbeitung mehr erfahren? Dann besuchen Sie uns auf der Hannover Messe Industrie (15.-20.4.2002 in Hannover). Passend zur Thematik der Halle 6 ’MicroTechnology’ präsentiert das LZH die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Lasers in diesem wachsenden Industriebereich.
Mikromaterialbearbeitung und -systemtechnik: Seit Jahren wird Forschung und Entwicklung im Bereich der Mikrotechnik beim LZH ’groß geschrieben’. Anhand von am LZH gefertigten Mikrobauteilen (z. B. miniaturisierte optische Komponenten, Beschriftungen und komplizierte Schnitte im µ-Bereich) aus den unterschiedlichsten Materialien (PTFE, Quarzglas, Edelstahl, Formgedächtnislegierungen, organischen Materialien) können Messebesucher von den LZH-Ingenieuren den neuesten Stand der Mikromaterialbearbeitung und Mikrosystemtechnik erfahren, auch im Bereich der Lasermedizintechnik.
Nicht nur Excimerlaser sondern auch Femtosekundenlaser (fs-Laser) werden für die Mikromaterialbearbeitung am LZH eingesetzt. Das innovative Potential des fs-Lasers offenbart sich beispielhaft bei der Siliziumbearbeitung, die eine gute Alternative zu zeit- und kostenaufwendigen Lithographieverfahren darstellt. Besonders gut geeignet sind fs-Laser u.a. für Durchgangsbohrungen in Leiterplatten, da sich die Bohrungen durch eine hohe Qualität auf der Strahlaustrittseite und glatte Wände auszeichnet. Zudem beträgt die Bearbeitungszeit mit diesem Verfahren ca. ein Fünftel der für lithographische Verfahren erforderlichen Zeit.
In der Industrie besteht auch Bedarf an Herstellungsverfahren für Mikro-Prototypen; es mangelte bisher jedoch an geeigneten hochpräzisen Systemen. Um diese Lücke zu schließen, hat das LZH eine modular aufgebaute, laser-basierte Anlage zur Herstellung von Mikro-Prototypen entwickelt. Das Konzept dieser Anlage zielt auf die Produktion von Komponenten im Kubikmillimeterbereich mit Strukturauflösungen bis in den Bereich weniger Mikrometer. Mit diesem Anlagentechnik gefertigte Mikrobauteile finden auf dem LZH-Stand auf der Messe ein Forum.
Messtechnik: Das LZH ist auch aktiv im Bereich messtechnischer Anwendungen, die für die Mikromaterialbearbeitung von Bedeutung sind. Der Messebesucher findet z. B. Information zu einer schnellen und präzisen Abstandsmessung mit einem in die Lasermaterialbearbeitungsanlage integrierte Sensor. Ein System für die Oberflächenvermessung von rotierenden Bauteilen, mit Mikrometerauflösung. Strömungsmesstechnik, z. B. für die Messung des Geschwindigkeitsverlaufs der Ausströmung von Mikrodüsen ist auch Thema der "Mikro-Messtechnik".
Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist eine durch Mittel des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr unterstützte Forschungs- und Entwicklungseinrichtung auf dem Gebiet der Lasertechnik.

Für mehr Information:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Herr Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: bt@lzh.de

Michael Botts | idw
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de

Weitere Berichte zu: LZH Lasertechnik Mikrotechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie