Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schwerpunktthema Mikroproduktion auf der Microtechnology

24.05.2007
IVAM zeigte intelligente Lösungen für die Industrie

Von smarten Materialien über innovative Fertigungslösungen bis zum intelligenten Container mit RFID-Technologie: Die Fachmesse Microtechnology innerhalb der Hannover Messe vom 16. bis 20. April 2007 stand ganz im Zeichen intelligenter Hightech-Lösungen im Miniaturformat. 60 Aussteller setzten auf dem 700 Quadratmeter großen Produktmarkt "Mikro, Nano, Materialien" neue Trends für industrielle Anwendungen.

Einen Schwerpunkt bildeten flexible Lösungen für die Mikroproduktion. "Unser Ziel ist ein Mikrostarterkit, das kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in die Fertigung erleichtert", meint Prof. Dr. Jens Wulfsberg vom Laboratorium Fertigungstechnik der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien der Technischen Universität Ilmenau stellte sich der Herausforderung, mit massentauglichen Technologien hohe Induktivitätswerte in Spulen zu realisieren.

"Das ist uns mit einer Kombination von Mikroprägen und konventionellen Keramiktechnologien gelungen", sagt Dr. Matthias Kallenbach von der TU Ilmenau. "In der industriellen Fertigung werden miniaturisierte Werkzeuge benötigt, um kleinere Geometrien zu erzeugen", so Felix Schmitt vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik, welches seine Arbeit mit neuartigen Faserlasern vorstellte. Die Tampere University of Technology aus Finnland präsentierte die Microfactory - ein kompaktes Produktionssystem für kleinste Teile wie biologisch abbaubare medizinische Implantate oder elektronische Komponenten.

Auch das Trendthema Nanotechnik griffen zahlreiche Aussteller auf. "Im Moment entwickeln wir Verbundwerkstoffe mit Carbon Nanotubes. Daraus könnten zum Beispiel hochfeste Kunststoffseile werden", sagt Patrick Sonntag von der Nanocompound GmbH. "Zukünftig werden Nanometerstrukturen immer mehr Bedeutung für Oberflächenfunktionen und -eigenschaften bekommen", betont Heinz-Peter Hippler von der Nanofocus AG, die ihr Kompetenzspektrum in der quantitativen Strukturanalyse präsentierte. Auch die Firma FRT führte am IVAM-Stand Geräte vor, die bis in den Nanobereich messen. Positioniersysteme für die Hundertprozentkontrolle in der Messtechnik zeigte die Feinmess Dresden GmbH.

"Unsere Aussteller sind mit dem Messeergebnis hochzufrieden", freut sich Dr. Uwe Kleinkes von IVAM, dem Veranstalter des Produktmarktes "Mikro, Nano, Materialien". "Auf unseren Lorbeeren ausruhen wollen wir uns allerdings nicht - die Nachfrage ist groß, daher wird auch auf der Microtechnology 2008 wieder ein Produktmarkt für Hightech-Firmen stattfinden." Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen sind schon jetzt unter http://www.ivam.de erhältlich.

Josefine Zucker | idw
Weitere Informationen:
http://www.ivam.de

Weitere Berichte zu: Aussteller Microtechnology Mikroproduktion

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Impfstoffe zuverlässig inaktivieren mit Elektronenstrahlen

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Darmkrebs: Wenn die Wachstumsbremse fehlt

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Riesensalamander, Geckos und Olme – Verschwundene Artenvielfalt in Sibirien

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie