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Bayer MaterialScience auf der European Coatings Show 2007 in Nürnberg

09.05.2007
„Always Pioneering“
Business Unit Coatings, Adhesives, Sealants ist Wachstumstreiber für Polyurethan-Beschichtungen

Unter dem Motto „Always Pioneering“ präsentiert sich die Bayer MaterialScience AG mit ihrer Business Unit Coatings, Adhesives, Sealants (CAS) auf der European Coatings Show vom 8. bis 10. Mai 2007 in Nürnberg in Halle 4, Stand 149. Seit der Einführung von Lackpolyisocyanaten vor gut 50 Jahren hat das Unternehmen immer wieder mit wichtigen Innovationen die Marktentwicklung für Polyurethanbeschichtungen vorangetrieben und ist weltweiter Marktführer für aliphatische und aromatische Polyisocyanate.

„Auch in Zukunft möchten wir der Partner der Wahl für unsere Kunden in der Lack-, Klebstoff- und Dichtstoffindustrie sein und gemeinsam mit ihnen innovative Lösungen entwickeln, getreu unserem Motto ´VisionWorks – Today and Tomorrow´“, sagte Patrick Thomas, der Vorstandsvorsitzende von Bayer MaterialScience, auf einer Pressekonferenz. An dieser Botschaft orientierten sich auch Gesamtstandleiter Dr. Theodor Engbert und sein Team bei der Konzeption des fast 300 Quadratmeter großen Messestands von Bayer MaterialScience.

Überdurchschnittliches Wachstum für Polyurethanbeschichtungen

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Im Vergleich zu anderen Beschichtungssystemen verzeichnen Lacke und Klebstoffe auf Polyurethanbasis zurzeit weltweit ein überdurchschnittliches Wachstum von etwa fünf Prozent pro Jahr. „Dies liegt zum einen an ihren einzigartigen Eigenschaften und ihrer Eignung für viele Substrate und Einsatzgebiete, zum anderen setzen wir uns durch kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen intensiv für die Erschließung neuer Märkte ein und agieren damit als Wachstumstreiber“, erläuterte Dr. Joachim Wolff, Mitglied des Executive Committee von Bayer MaterialScience und Leiter der Business Unit CAS.

Darüber hinaus investiert die Business Unit CAS zurzeit in die Erweiterung bestehender Kapazitäten für die Wachstumsmärkte in der Region Fernost/Ozeanien. „Am integrierten Standort in Shanghai planen wir unter anderem die Errichtung einer neuen Produktionsanlage für umweltverträgliche wässrige Polyurethan-Dispersionen für Lacke und Klebstoffe, die über eine Jahreskapazität von 20.000 Tonnen verfügen und im zweiten Quartal 2008 in Betrieb gehen soll“, so Wolff weiter. Aufgrund der starken Nachfrageentwicklung in der Region Fernost/Ozeanien plant die Business Unit CAS darüber hinaus die Erweiterung bestehender Kapazitäten in Shanghai.

Effiziente Innovationskette

„Im Bereich Business Development haben wir die Produktforschung, Anwendungsentwicklung und das technische Marketing in einer Hand vereint und damit eine effiziente Innovationskette aufgebaut“, sagte Bernd Steinhilber, Leiter Marketing und Business Development in den Regionen Europa, Naher Osten, Afrika und Lateinamerika in der Business Unit CAS. „Durch diese Bündelung können wir Ideen schneller und flexibler in Markterfolge umsetzen. Die Organisation baut auf vier Schlüsseltechnologien mit deutlichem Wachstumspotenzial auf: Polyisocyanate, Prepolymere, Dispersionen und Rohstoffe für UV-härtende Systeme.“ Das Business Development arbeitet eng mit den Marketing-Bereichen zusammen und bietet besonders innovations- und wachstumsorientierten Kunden individuellen Service und enge Entwicklungspartnerschaften an. Ergänzend dazu stellen Technical Centers als kompetente und gut ausgestattete Einrichtungen die technische Betreuung von Kunden auf regionaler Ebene sicher. Neben den bereits existierenden Centers in Leverkusen, Pittsburgh, Shanghai, Guangzhou und Japan ist die Gründung weiterer Einrichtungen in den Wachstumsmärkten in Indien, Vereinigte Arabische Emirate und Russland geplant.

Von selbstheilenden Lacken bis zur effizienten Verklebung von Kunststoff- und Metallteilen

Beispielhaft seien einige aktuelle Innovationen aus Business Development und Marketing genannt. Bei selbstheilenden Automobil-Klarlacken, so genannten Reflow-Systemen, kann eine plastische Deformation – z.B. ein Kratzer – durch Erwärmen „geheilt“ werden. Inzwischen gibt es zur Formulierung solcher Lacke ein marktreifes Produkt: Das hoch funktionelle aliphatische Polyisocyanat Desmodur® XP 2679 verleiht ihnen eine weiter verbesserte Widerstandsfähigkeit gegen Nass- und Trockenverkratzung.

Polyaspartat-Polyisocyanat-Systeme haben sich einen festen Platz im Korrosionsschutz erobert. Während bisher schon zweischichtige Aufbauten erheblich kürzere Applikationszeiten erlaubten, eröffnet sich mit den jüngsten Systemen sogar die Möglichkeit eines einschichtigen „direct-to-metal“-Aufbaus, der sich neben stark erhöhter Effizienz auch dadurch auszeichnet, dass die gesetzlichen VOC-Vorgaben (VOC steht für volatile organic compounds) deutlich unterschritten werden.

Latent-reaktive 1K-Klebstoffdispersionen auf Basis von Dispercoll® U erlauben nun auch eine hoch effiziente und kraftschlüssige Verbindung von Kunststoff- und Metallsubstraten. Dabei wird entweder die Klebstoffdispersion auf eine Metalloberfläche aufgetragen und getrocknet oder ein entsprechender Klebstofffilm aufgelegt. Das beschichtete Metall kann unterhalb von 35 °C gelagert werden, seine Oberfläche ist klebefrei und unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Beim Anspritzen des heißen thermoplastischen Kunststoffs erwärmt sich der Klebstofffilm und wird klebrig, gleichzeitig setzt im Film die Vernetzungsreaktion ein. Diese hoch effiziente Entwicklung könnte interessante Zukunftsperspektiven z.B. für die Automobil- und Elektroindustrie eröffnen.

Vorstoß in neue Dimensionen

Neben den bekannten Produktlinien fokussiert sich die Business Unit CAS auf die Erschließung neuer Geschäftsfelder und hat im neu gegründeten Bereich Innovation & Business Creation ein unternehmerisches Umfeld für deren Entwicklung geschaffen. Es ist das Ziel, innovative Rohstoffe, Produkte und Prozesse zu erforschen, diese gemeinsam mit Kunden zur Marktreife zu entwickeln und mit geeigneten Geschäftsmodellen zu vermarkten. Aktuelle Themen sind medizinische Beschichtungen, Anwendungen in den Bereichen Kosmetik, Druck, Papier und Druckfarben sowie holografische Datenträger und Nano-Hybridbeschichtungen.

Im Interesse seiner Kunden bekennt sich Bayer MaterialScience weiterhin zum Geschäft mit konventionellen Harzen wie zum Beispiel Alkydal®, Roskydal® und Desmophen® A, setzt aber künftig auf schlanke und sehr effiziente Strukturen. Das Unternehmen plant die Gründung einer Gesellschaft mit dem Namen Viverso, die mit einem innovativen Geschäftsmodell auf Basis schlanker und einfacher Prozesse die weitere Vermarktung dieser Produkte übernimmt. Dieses Modell ist auf hohe Produktqualität und reibungslose Belieferung fokussiert und steht für marktgerechte Preise. Über ein einfach zu nutzendes Einkaufsportal im Internet kann der Kunde rund um die Uhr Bestellungen aufgeben, seinen Auftragsbestand abfragen und vieles mehr. Die Markteinführung von Viverso ist zu Beginn des kommenden Jahres geplant. Die Gesellschaft wird eine 100prozentige Tochter von Bayer MaterialScience sein.

Über Bayer MaterialScience:

Mit einem Umsatz von 10,2 Milliarden Euro im Jahr 2006 (fortzuführendes Geschäft) gehört die Bayer MaterialScience AG zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von High-Tech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende 2006 etwa 14.900 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Hinweis für die Redaktionen:
News und Informationen über Produkte, Anwendungen und Services der Bayer MaterialScience AG sind unter „www.bayerbms.de“ zu erhalten.
Hotline für Leseranfragen:
Fax: (0221) 9902-160
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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Weitere Informationen:
http://www.bayerbms.de

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