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NRW-Firmen zeigen auf der weltgrößten Biotechnologie-Messe BIO ihre Leistungsfähigkeit

08.05.2007
Pinkwart trifft auf der BIO in Boston den Innovationsminister von Ontario

Innovationsminister trifft Innovationsminister: Prof. Andreas Pinkwart hat sich in Boston mit Dalton McGuinty, Premierminister und zugleich Innovationsminister der kanadischen Provinz Ontario, über mögliche Kooperationen zwischen Nordrhein-Westfalen und Ontario in den Bereichen Energieforschung und weiße Biotechnologie ausgetauscht. Am Rande der weltgrößten Biotechnologie-Messe BIO, die Pinkwart während seiner sechstägigen USA-Reise besucht, vereinbarten die beiden Minister, die Gespräche über gemeinsame Projekte zu den Themen Biomasse, Biokraftstoffe und neue Materialien auf Basis nachwachsender Rohstoffe in Kürze fortzusetzen. An dem Gespräch in Boston nahm auch die Wirtschaftsministerin von Ontario, Sandra Pupatello, teil.

Auf seinem Messerundgang überzeugte sich Pinkwart von der Leistungsfähigkeit der acht Firmen aus NRW, die auf der BIO am deutschen Stand ausstellen. Zu diesen Firmen gehört Miltenyi Biotec, das zweitgrößte Unternehmen der Biotechnologie-Branche in NRW. Firmengründer Stefan Miltenyi erläuterte Pinkwart das von ihm entwickelte Verfahren zur Trennung von Zellen. Das Unternehmen aus Bergisch-Gladbach beschäftigt weltweit 1000 Mitarbeiter und ist mit einem Marktanteil von 70 Prozent weltweit führend im Bereich der Trennung und Analyse von Zellen. Dies gilt sowohl für die Forschung als auch für klinische Anwendungen. "Die Entwicklung der NRW-Bio-Unternehmen wie die Entwicklung der Branche insgesamt zeigen, dass sich die Biotechnologie zu einem echten Wachstums- und Beschäftigungstreiber entwickelt", sagte Pinkwart.

Am Messestand von Pennsylvania traf sich Pinkwart mit Rebecca O. Bagley, der Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium des US-Staates. Er führte damit eine Reihe von Gesprächen der Landesregierung mit Pennsylvania fort, die Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bei seiner USA-Reise im Februar mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages im Bereich Energieforschung begonnen hatte. Pinkwart tauschte sich mit Vertretern von Universitäten des US-Staates über den gelungenen Strukturwandel vom Stahl hin zu neuen Technologien aus.

Hinweis für die Redaktionen: Falls Interesse an Bildmaterial besteht, nehmen Sie bitte zur Pressestelle des Innovationsministeriums Kontakt auf.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de

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