Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CeBIT - Multimediaprojekt hilft Behinderten und Ärzten

06.03.2002


(von links) Dipl.-Ing. Alexander Stolpmann, Michael
Schildener und Michael Schwarz mit zahlreichen Hilfsmitteln aus dem
Projekt MInfoR


MInfoR informiert über Rehabilitations-Hilfsmittel

... mehr zu:
»CeBIT »MInfoR »Multimediaprojekt

Trotz Handicap ein selbstbestimmtes Leben führen? Oft ist das heute noch ein Wunsch, der kaum in Erfüllung gehen kann, wenn das richtige Rehablitations-Hilfsmittel nicht gefunden wird. Eine neues Multimediaprojekt der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel schafft hier Abhilfe: "Multimediale Informationen über Rehabilitations-Hilfsmittel" (MInfoR) ermöglicht es Ärzten, Krankenkassen und Patienten gleichermaßen, sich über technische Hilfsmittel zu informieren. Das Besondere daran: Alle Produkte sind so dargestellt, dass jede Zielgruppe auf die für sie spezifische Sichtweisen und Informationen Zugriff haben wird. Erste Informationen über MInfoR sind im Internet zu finden: www.minfor.de. Vom 13. bis 20. März ist das Projekt auf der CeBIT zu finden: Halle 11, Stand D10.

Die Betroffenen selbst, aber auch ihre pflegenden Angehörigen sowie die professionellen Pflegekräfte sind zum großen Teil nicht ausreichend über notwendige Hilfsmittel informiert. Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten und deren Handhabung bleiben ihnen verborgen. Dies kann mitunter zu fatalen Folgen führen: Patienten sind unterversorgt, falsch ausgestattet, und es entstehen hohe Kosten durch Folgetherapien und notwendig werdende Korrekturen. Dies ist mit unnötigen Belastungen für die öffentlichen Haushalte, die Kranken- und Pflegeversicherungen verbunden.


Hier setzt MInfoR an und schafft mit seiner multimedialen Aufbereitung von Informationen über Rehabilitations-, Pflege- und entwicklungsfördernden Hilfsmitteln Abhilfe:
  • Produktinformationen werden multimedial aufbereitet (Bild-, Video-, Sprachunterstützung) und zielgruppenspezifisch vermittelt;
  • Verbraucher werden über die Produktpalette in einer Weise informiert, die auf ihre individuellen Belange und Möglichkeiten zugeschnitten ist.
  • Informationen sind leicht recherchierbar und werden auf anschauliche Weise vermittelt.
  • Verbraucher, Kostenträger, Ärzte und soziale Dienste werden durch produkt- und handlungsrelevante Informationen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt.
  • Durch die Einbindung o.g. Nutzergruppen soll bereits im Zuge der Produkterstellung eine intensive Rückkoppelung gewährleistet werden. Die betrifft sowohl die Aufnahme von Hilfsmitteln im alltäglichen Gebrauch als auch die Nutzung des Informationssystems in professionstypischen Zusammenhängen.

Technologische Grundlage für die Umsetzung dieser Zielvorgaben ist der Aufbau einer Datenbank mit client-optimiertem Zugriff und dynamischer Seitengenerierung, sowie die Entwicklung einer HTML-gestützten Informationsarchitektur mit ergonomischer Benutzerführung auf der Grundlage verschiedener Anwendermodelle.

Das Ziel dieses Projektes ist die Erstellung eines prototypischen multimedialen Produktinformationskataloges mit der Ausrichtung auf verschiedene Zielgruppen. Während in diesem Projekt Rehabilitationshilfsmittel mit ihren spezifischen Anforderungen im Mittelpunkt stehen, ist die entwickelte Technologie leicht auf andere Inhalte und Produktbereiche übertragbar.

MInfoR Projektpartner:

  • Gesundheitsseminare, Bremen
  • Alten- und Krankenpflege "Zuhause", Salzgitter

MInfoR wird gefördert durch die Arbeitsgruppe Innovative Projekte beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (AGIP).

MInfoR auf der CeBIT: vom 13. bis 20. März 2002, Halle 11, Stand D10.

Weitere Informationen:
Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Dipl.-Ing. Alexander Stolpmann
Dipl.-Sozpäd. Corinna Schade
Salzdahlumer Straße 46/48
38302 Wolfenbüttel
Telefon/Telefax: 05331/9396181
E-Mail: a.stolpmann@fh-wolfenbuettel.de oder co.schade@fh-wolfenbuettel.de

Evelyn Meyer | idw
Weitere Informationen:
http://www.minfor.de/

Weitere Berichte zu: CeBIT MInfoR Multimediaprojekt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie