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InnovationsArea: analytica bringt Start-ups und Jungunternehmen in die breite Fachöffentlichkeit

16.04.2007
Existenzgründungen in Biotechnologie und Chemie spielen eine tragende Rolle bei dem Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Die analytica 2008 als internationale Leitmesse für Analytik, Labortechnik und Biotechnologie vom 1. bis 4. April 2008 in München unterstützt aktiv diesen Prozess mit einem neuen Ausstellungsbereich: Die InnovationsArea bietet jungen Unternehmen eine optimale Plattform für die Präsentation von Geschäftsideen, Produkten und den Aufbau von Kontakten, und das zu attraktiven Konditionen, die den ersten Auftritt auf einer Messe zum Erfolg werden lassen.

München, 16.04.2007 - Start-ups wie Ausgründungen aus Unternehmen und Forschungsinstituten oder Spin-offs von Universitäten und Hochschulen sind Innovationsmotoren im Hightech-Umfeld: Sie tragen Forschungsergebnisse in den Markt und geben damit wichtige Impulse für deren wirtschaftliche Nutzung. Biotechnologie und Life Sciences stehen hier bei der analytica ganz vorne; aber dies gilt auch für moderne chemienahe Disziplinen wie etwa Nano¬technologie, Mikroverfahrenstechnik und Lab-on-Chip-Lösungen.

Experten sind sich einig, dass Forschung und Entwicklung hier maßgeblich von der Innovationsdynamik neuer, kleiner Unternehmen geprägt werden. Das untermauert auch die Statistik: Die kleinen Unternehmen befinden sich in der Überzahl: Über 88 Prozent der Firmen beschäftigen weniger als 50 Mitarbeiter, davon hat knapp die Hälfte (40 Prozent) nur ein bis neun Mitarbeiter. Und die Firmen sind jung: Das durchschnittliche Alter betrug Ende 2005 nur 6,9 Jahre. Jedes Jahr kommen in der Biotech-Branche einige Dutzend neuer Firmen hinzu. Gleiches gilt in der Nanotechnik, die als Querschnittstechnologie einen ihrer Schwerpunkte in der Chemie hat: Allein hier sind in den letzten zehn Jahren über 200 neue Start-up-Unternehmen gegründet worden.

analytica 2008 richtet eigenen Ausstellungsbereich für Start-ups ein Die analytica als internationale Leitmesse für Analytik, Labortechnik und Biotechnolo¬gie trägt dieser Bedeutung junger Unternehmen in 2008 erstmals mit einem eigenen Ausstellungsbereich Rechnung: Die InnovationsArea in der Halle B2 richtet sich speziell an die Neugründungen dieser Branchen und bietet den Start-ups und Spin-offs eine kompakte Präsentations-Plattform. Hier sind nicht nur junge Biotech- und Life-Sciences-Firmen eingeladen, ihre Innovationen, Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsideen einem breiten nationalen und internationalem Fachpublikum vorzustellen, sondern auch Neugründungen aus den Bereichen Nano-Chemie, Mikroreaktionstechnik oder Bioinformatik.

Die InnovationsArea ist mehr als nur ein Ausstellungs-Cluster, um die Innovations¬kraft dieser jungen Unternehmen adäquat zu präsentieren. Sie wird durch ein InnovationsForum ergänzt und bietet neben Ausstellungsfläche und Stand¬angeboten eine Reihe professioneller Messe-Marketing- und Besucherkommunikations-Services zu attraktiven Konditionen. Das InnovationsForum informiert an allen Messetagen über Neuheiten aus Analytik, Labortechnik, Biotechnologie sowie Labor-Diagnostik und stellt die Bühne für Diskussionen und Vorträgen zu Zukunftstechnologien und Forschungstrends. Es bietet aber auch Informationen für Start-ups, etwa über Fördermöglichkeiten und andere relevante Themen für junge Unternehmen.

Alles aus einer Hand: Fläche, Stand und Kommunikationsleistungen
Die InnovationsArea unterstützt damit den Aufbau von persönlichen Kontakten mit Ausstellern, Besuchern und potenziellen Geschäftspartnern. "Junge Unternehmen erhalten alles aus einer Hand, um ihren ersten Messeauftritt kostengünstig und effektiv zu gestalten," erläutert Hans-Joachim Heusler, Geschäftsführer der Messe München, das neue Konzept. "Denn wir unterstützen diesen Messeauftritt mit einer ganzen Reihe von Leistungen und Services, in denen die langjährige Messe- und Kommunikationserfahrung der analytica einfließt." Als Start-ups für die InnovationsArea gelten Firmen, die nicht älter als fünf Jahre sind und maximal 15 Mitarbeiter haben.

Bioregionen, Innovations- und Gründerzentren, Forschungsinstitute, Universitäten und staatlich geförderte Gemeinschaftsstände ergänzen die InnovationsArea, die damit zu einem attraktiven Besuchermagneten der analytica 2008 wird. "Mit dem neuen Ausstellungsbereich untermauert die analytica 2008 die hohe Bedeutung der universitären Forschung für die Innovationskraft der gesamten Branche und bietet diesen jungen, dynamischen Unternehmen die Plattform für den geschäftlichen Erfolg auf internationalem Weltniveau," so Hans-Joachim Heusler.

analytica als Anwärter im Förderprogramm des BMWi Mit der neuen InnovationsArea geht die analytica 2008 auch mit den aktuellen wirtschaftspolitischen Programmen zur Förderung von jungen innovativen Unternehmen konform: So startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung im letzten Herbst den Wettbewerb "GO-Bio" mit dem Ziel, Wissenschaftler zur Gründung eigener Biotech-Unternehmen und zur kommerziellen Vermarktung ihrer Forschungsthemen zu ermutigen und diesen Prozess finanziell zu unterstützen.

Ende Januar 2007 legte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ein Förderprogramm für die Beteiligung von Jungunternehmen an Leitmessen in Deutschland auf. Dieses startet ab Juni 2007 und soll die Vermarktung sowie den Export von Produkten und Verfahren, die von diesen Firmen neu entwickelt wurden, in Form einer Messeteilnahme verbessern. Bis Ende 2007 sind die geförderten Messen bereits definiert, die Messen für 2008 werden derzeit geprüft. Die analytica 2008 ist ein Anwärter im Förderprogramm, die Entscheidung darüber soll im Frühsommer fallen. Weitere Details dazu folgen im Falle eines positiven Bescheides.

Ellen Richter-Maierhofer | Messe München
Weitere Informationen:
http://www.analytica.de
http://www.messe-muenchen.de

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