Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Besonders Ostdeutschland zieht positive Fünf-Jahres-Bilanz in Sachen Windenergie

05.03.2002


Sachsen-Anhalt hat den Bestand an Windrädern seit 1997 verzehnfacht

WindEnergy 2002, International Trade Fair Vom 18. - 21. Juni 2002 auf dem Hamburger Messegelände

In den letzten fünf Jahren hat sich der Windenergiemarkt besonders in den ostdeutschen Bundesländern stürmisch entwickelt, berichtet der Beirat der WindEnergy unter Berufung auf die aktuellen Marktzahlen des Deutschen Windenergie-Instituts (DEWI). Allen voran Sachsen-Anhalt: Hier hat sich der Bestand an Windenergieanlagen seit 1997 verzehnfacht. Heute drehen sich dort 793 Anlagen, vor fünf Jahren waren es noch 72. Aufgrund des fast 44-prozentigen Anlagenzubaus im Jahr 2001 können in Sachsen-Anhalt bereits 11,3 Prozent des Nettostromverbrauchs aus Wind gewonnen werden. Damit liegt das Bundesland in Sachen Windstromanteil auf Platz drei hinter den Küstenländern Schleswig-Holstein mit 25 Prozent und Mecklenburg-Vorpommern (19,2 Prozent).

In Mecklenburg-Vorpommern als windverwöhntem Bundesland drehten sich bereits vor fünf Jahren 237 Windmühlen - heute sind es mit 869 fünfmal mehr. Das Nachbarland Brandenburg hat seinen Bestand an Windenergieanlagen seit 1997 verfünffacht und zählt heute 870 WEA. Auch Thüringen, eher zurückhaltend im Hinblick auf Windenergie, installierte seit 1997 mehr als 200 neue Windräder und kommt heute auf immerhin 247 Anlagen. Dreimal so viele Windenergieanlagen wie noch 1997 drehen sich heute im Bundesland Sachsen (159/517).

Die neuesten Zahlen der Branche machen das starke Wachstum der deutschen Windindustrie deutlich, wobei im Offshore-Bereich und im Export noch enorme Wachstumspotenziale liegen. Deshalb konzentrieren sich viele Unternehmen zunehmend auf internationale Märkte mit erheblichem Potenzial wie etwa Spanien, Frankreich, Brasilien und China. Die neue, international ausgerichtete Fachmesse WindEnergy im Juni 2002 bietet den Herstellern sowie den Komponentenlieferanten und Zulieferern eine ideale Plattform zum Ausbau der internationalen Kontakte und des Exportgeschäftes. Die eigenständige Fachmesse, die vom 18. bis 21. Juni dieses Jahres erstmals in Hamburg stattfindet und zukünftig alle zwei Jahre ausgerichtet wird, kann dabei auf die hochkarätige Unterstützung des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagebau e.V. (VDMA) und die ideelle Trägerschaft des DEWI aus Wilhelmshaven zurückgreifen.

Angelika Schennen | ots
Weitere Informationen:
http://www.windenergy-hamburg.de

Weitere Berichte zu: DEWI Fachmesse Windenergie Windenergieanlage

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Effizienz steigern, Kosten senken!
17.08.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Maßgeschneiderte Lösungen für APos-Maschinen: Kamerasystem Keyence CV-X100
11.08.2017 | Heun Funkenerosion GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Scharfe Röntgenblitze aus dem Atomkern

17.08.2017 | Physik Astronomie

Fake News finden und bekämpfen

17.08.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Effizienz steigern, Kosten senken!

17.08.2017 | Messenachrichten