Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

XML-Konverter für Finanzinformationen

26.02.2002


Kompetenzzentrum XML des Fraunhofer-Instituts IPSI präsentiert Entwicklungen auf der CeBIT
CeBIT Hannover, 13.-20.3.02, Halle 11, Fraunhofer Stand A14, Arbeitsplatz 10 im Themenbereich 4



Mit "XML Financial" hat das XML-Kompetenzzentrum des Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations- und
Informationssysteme (IPSI) eine Projektstudie zur kostengünstigen Entwicklung von Nachrichtenkonvertern für

Finanzinformationen erstellt. Das Ergebnis erlaubt eine "enorme Flexibilität bei der Erzeugung der Ausgabeformate", wie Projektleiter Thomas Klement betont, und ist sowohl als umfassender Backend-Konverter wie auch als Publishing-Komponente für Finanzinformationsdienste verwendbar.

Vorgestellt werden die Projektstudie und eine Demonstrationssoftware auf der CeBIT (Hannover, 13.-20.3.02, Halle 11, Fraunhofer Stand A14, Arbeitsplatz 10 im Themenbereich 4 - eBusiness). Partner des IPSI bei der Projektstudie waren das SIZ (Informatikzentrum der Sparkassenorganisation), die Bayerische Landesbank, DSD (Deutsche Sparkassen Datendienste), sowie die RWSO, Informatikgesellschaft der Württembergischen Sparkassenorganisation und die dvg Hannover Datenverarbeitungsgesellschaft, ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe.

Im XML-Financial-Projekt wurde das "XML Financial Format" zur bankfachlichen Integration der EDI-Nachrichtenformate EDIFACT und S.W.I.F.T. modelliert. Das XML Financial Format wird als neutrales Basisformat für einen Konverter zur Verarbeitung von EDI-Nachrichten eingesetzt. Der Konverter unterstützt mehrere WEB/EDI-Formate, die an EDIFACT angelehnt sind, indem bestehende "EDI nach XML"-Konverter als Plugins eingebaut werden. Die eigentliche Konvertierung der Finanznachrichten in das neutrale Format "XML Financial" erfolgt durch XML-Transformationen, die als Stylesheetregeln definiert sind. Dasselbe gilt auch für die Umsetzung in die Ausgabeformate. Der Konverter ist skalierbar und lässt sich auf mehrere Server verteilen.
Solche XML-Konverter können helfen, die in der Praxis noch immer anzutreffende Speicherung und Verarbeitung von EDI-Nachrichten mit teuren und schwer wartbaren Spezialwerkzeugen überflüssig zu machen. Der Einsatz breit verfügbarer und standardisierter Werkzeuge zur XML-Verarbeitung bedeutet eine wesentliche und zukunftssichere Rationalisierung bestehender Konversionsprozesse.

Die Ergebnisse des Projekts sind nicht frei verfügbar, doch bietet das IPSI an, entsprechende Dienstleistungen auch für andere Geldinstitute zu übernehmen. Das XML-Kompetenzzentrum des Fraunhofer IPSI und die Infonyte GmbH, eine Ausgründung des IPSI, bieten ein breites Leistungsspektrum von der Beratung bis zur Implementierung an und zeigen gemeinsam auf der CeBIT den Stand ihrer Entwicklungen (Hannover, 13.-20.3.02, Halle 11, Fraunhofer Stand A14, Arbeitsplatz 10 im Themenbereich 4).
Firmenkontakt : Fraunhofer IPSI, XML-Kompetenzzentrum, Dipl.-Inform. Thomas Klement, Dolivostr. 15, 64293-Darmstadt, http://xml.ipsi.fhg.de, eMail mailto:klement@ipsi.fhg.de, Tel. 06151 869-939, Fax 06151 869 966.

Pressekontakt:
Fraunhofer Institut
Integrierte Publikations- und
Informationssysteme IPSI
Dolivostraße 15
64293 Darmstadt
Telefon +49 (0) 61 51/8 69-60152
Telefax +49 (0) 61 51/8 69-968
mailto:michael.kip@ipsi.fraunhofer.de
http://www.ipsi.fraunhofer.de

Michael Kip | idw

Weitere Berichte zu: A14 Konverter Projektstudie XML-Konverter

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2017 zeigte neue Fertigungsverfahren für individualisierte Produkte
06.12.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Schlanke Motorsteuergeräte schaffen Platz im Schaltschrank erweitert RiLine Compact - Portfolio
30.11.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik

Wie Brände die Tundra langfristig verändern

12.12.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Gefäßregeneration: Wie sich Wunden schließen

12.12.2017 | Medizin Gesundheit