Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Automatisches Furnieren erhöht die Kapazität

22.02.2007
Wie in der gesamten Oberflächentechnik sind in jüngster Zeit beim Furnieren große Fortschritte erzielt worden. Neben den Einsparungen an Werkstoffen, Restverminderung, Kleberreduzierung sind vor allem in der Verfahrenstechnik, also in der Steuerung und Automatisierung der Arbeitsvorgänge, Verbesserungen festzustellen. Allerdings achten die Technologieanbieter auch hier darauf, dass die Anlagen modular aufgebaut sind, weil keineswegs jeder Investor ein voll integriertes Bearbeitungszentrum benötigt.

Da fugenlose Deckfurniere nur selten in ausreichender Stückzahl und in den benötigten Größen anfallen, ist es erforderlich, die Holzblätter zu entsprechenden Formaten zusammenzusetzen. Schon dieser Prozess ist ein komplexer Vorgang, zumal die Teile nach gleicher Maserung und Blattbreite zugeschnitten, verzinkt, zusammengefügt und verklebt werden müssen. Die Furniere werden mit den üblichen Holzleimen - sei es auf Polyurethanbasis oder auf Harnstoffbasis - verleimt. Mit einer EDV-Steuerung und mit Beschickung ist der Vorgang heute vollautomatisiert, sodass die Bedienung einfach ist und das Produkt von gleich bleibender hoher Qualität. Ausrichten und Positionierung der Furnierblätter erfolgen ebenso automatisch wie die Steuerung der Ablage. Kappmessereinstellung, Programmierung und Überwachung der Heizelemente, Blattzähler für Fertigmaße und Fugenzähler sind dabei Standard.

Ein besonderer Fortschritt liegt bei der Furniertechnik darin, dass die Oberflächen mit Hilfe der Hotcoating-Technologie veredelt werden können. Dabei werden die vorteilhaften Eigenschaften der Polyurethan-Schmelzklebestoffe genutzt, um die Furnieroberfläche gegen UV-Einwirkungen zu schützen. Die Hotcoating-Technologie hat zudem den Vorteil, dass sie weder ein aufwändiges Zwischenschleifen noch die Applikation von mehreren Lackschichten erfordert.

Das Auftragen des Furniers auf die Trägerplatte kann kontinuierlich auf Kaschieranlagen oder diskontinuierlich auf Membranpressen erfolgen, wobei das Pressen mit hydraulischen Heißpressen in der Industrie üblich ist. Im handwerklichen Bereich sind aber auch einfachere Verfahren mit optimalen Maschinen gängig. Auf der LIGNA+ HANNOVER 2007 sind weitere Fortschritte beim Furnieren durch Automatisierung und Steuerungstechniken zu sehen.

Weitere Informationen zum gesamten Programm der LIGNA+ HANNOVER 2007 sowie zu einzelnen Angebotsschwerpunkten stehen im Internet unter www.ligna.de.

Anja Brokjans | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.ligna.de

Weitere Berichte zu: Automatisierung Furnier HANNOVER Steuerung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Digitalisierung von HR-Prozessen – tisoware auf der Personal Nord und Süd
21.03.2017 | tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft mbH

nachricht Hochauflösende Laserstrukturierung dünner Schichten auf der LOPEC 2017
21.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen