Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dräger Medical setzt neue Maßstäbe in der akutmedizinischen Versorgung

15.11.2006
Im Rahmen der Medica, der weltweit größten Medizinfachmesse, präsentiert Dräger Medical AG & Co. KG ein innovatives System, das erstmals Patientenüberwachung, Therapiefunktionen und Informationsmanagement integriert. Mit dem Infinity® Acute Care SystemTM verfolgt Dräger einen völlig neuen Ansatz für die akute Patientenversorgung über alle Behandlungsphasen hinweg – von der Notfallmedizin über den OP bis hin zur Intensivmedizin und Neonatalogie.

Orientierung an den Kundenbedürfnissen

In enger Zusammenarbeit mit Experten aus führenden europäischen, asiatischen und amerikanischen Krankenhäusern hat Dräger Medical die wichtigsten Anforderungen an künftige medizinische Arbeitsplätze in einer prozessgetriebenen Krankenhausumgebung ermittelt. Überein-stimmend erklärten die Kliniker, dass Standardisierung ein Ziel sein müsste, um Trainingszeiten zu verkürzen und Fehler zu vermeiden. Darüber hinaus sollte es möglich sein, Informationen aus der Flut von Echtzeit- und historischen Patientendaten zu generieren, um auf deren Basis schneller noch bessere Entscheidungen treffen zu können. Dies umzusetzen erfordert, die Anzahl der verschiedenen Benutzerober-flächen zu reduzieren und eine stärkere Transparenz, Konsistenz und Integration der Daten zu schaffen.

Dr. Wolfgang Reim, Vorstandsvorsitzender von Dräger Medical, fasst die Herausforderungen, die ein Krankenhaus tagtäglich meistern muss, zusammen: „Das heutige Patientenumfeld ist sehr komplex. Es gibt unzählige Geräte mit verschiedenen Funktionen und Bedienoberflächen sowie immer mehr Echtzeit- und archivierte Daten. Aber die Geräte kommunizieren nicht miteinander und zeigen nur isolierte Datenaus-schnitte an. Das kann zum Beispiel zu vielen falsch-positiven Alarmen in der Akutversorgung führen. Und es erschwert Ärzten und Pflegepersonal, den Status des Patienten schnell zu erfassen. Diese Situation kann von einem Krankenhaus kurzfristig kaum gelöst werden, weil oft weder die Organisation noch die technische Ausrüstung an den Behandlungsprozess angepasst sind.“

... mehr zu:
»Infinity »Maßstab »Patientendaten

Jetzt bietet ein medizintechnisches Unternehmen erstmalig ein abteilungsübergreifendes, standardisiertes und integriertes System an. Drei Jahre Entwicklungsarbeit und die Ergebnisse vieler strategischer und technischer Workshops in der ganzen Welt sind in das Infinity Acute Care System eingeflossen – zusammen mit dem Know-how aus den Disziplinen wie Anästhesie, Beatmungstherapie und Patienten-überwachung, das das Unternehmen über Jahrzehnte gesammelt hat.

Standardisierung spart Zeit und verbessert die Prozesse

Das Infinity Acute Care System setzt durchgehend auf Harmonisierung. Alle Bestandteile des Systems, die im Verlauf der akutmedizinischen Behandlung eingesetzt werden, bauen auf derselben grundlegenden Hardware- und Software-Architektur, Benutzeroberfläche und Nomenklatur auf. Das Infinity-System integriert viele Schlüsselfunktionen der akutmedizinischen Patientenversorgung auf der Basis eines gemeinsamen Technologiekonzepts: Patientenüberwachung, Beatmung, Anästhesie, IT, webbasierte Anwendungen und Zubehör. Diese Integration ermöglicht quasi eine nahtlose Datenerfassung und einen Zugriff auf Patientendaten während des gesamten akutmedizinischen Behandlungsprozesses.

Herzstück des Infinity-Systems ist das Medical Cockpit™, eine standardisierte Steuereinheit, mit der das Krankenhauspersonal auf Patientendaten zugreifen, aber auch das Patientenmonitoring und die Therapieeinheiten (wie Beatmung und Narkose) steuern kann. Das Cockpit ermöglicht auch Zugriff auf das Krankenhausinformationssystem sowie – über die integrierte syngo® -Funktionalität des Dräger Medical Joint Venture-Partners Siemens Medical Solutions – den Aufruf von Befundbildern.

Neben klinischen Vorteilen bietet das Infinity System auch eine verbesserte Investitionssicherheit. Dank seiner Skalierbarkeit und Modularität kann es je nach Bedarf krankenhausweit eingesetzt und erweitert werden. Darüber hinaus unterstützt das System eine maximale Geräteauslastung. Infinity wächst mit dem Infrastrukturbedarf des Krankenhauses – von einem einzigen Bett oder einer einzigen Anwendung über eine stationsweite bis zu einer krankenhausweiten Lösung.

“Mit unserem neuen Infinity-System haben wir das technische Umfeld des Patienten wesentlich vereinfacht - und den Patienten wieder in den Mittelpunkt gerückt“, so Dr. Wolfgang Reim. “Infinity integriert unterschiedliche Datenquellen und erzeugt aus diesen Daten Informationen, die zu besseren und schnelleren Entscheidungen beitragen und so die Patientensicherheit erhöhen. Da das System mit Plug-and-Play-Komponenten konzipiert wurde, wird beispielsweise auch der krankenhausinterne Transport stark vereinfacht. Wenn Krankenhäuser ihre Patientenprozesse optimieren, kann dieses System unseren Kunden helfen, die Effizienz in vielen Bereichen bedeutend zu verbessern. Davon profitiert am Ende der Patient. Das neue Infinity-System setzt neue Maßstäbe, die über die derzeitigen Einsatzweisen von medizintechnischen Geräten im klinischen Akutbereich hinausgehen."

Über Dräger Medical:

Dräger Medical AG & Co. KG ist einer der weltweit führenden Hersteller medizintechnischer Geräte, der umsatzstärkste Teilkonzern der Drägerwerk AG (deren Anfänge auf das Jahr 1889 zurückgehen) sowie ein Joint Venture zwischen der Drägerwerk AG (65 Prozent) und der Siemens AG (35 Prozent). Der Teilkonzern bietet Produkte, Dienstleistungen und integrierte CareArea™-Lösungen entlang der Patientenprozesskette: von der Notfallmedizin, über den perioperativen Bereich, die Intensiv- und Perinatalmedizin bis hin zu Home Care. Dräger Medical hat seinen Hauptsitz in Lübeck und beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter.

Marissa Stocker | Draeger Medical
Weitere Informationen:
http://www.draeger.com

Weitere Berichte zu: Infinity Maßstab Patientendaten

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"
24.05.2017 | Universität Ulm

nachricht Neue Prozesstechnik ermöglicht Produktivitätssteigerung mit dem Laser
18.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten