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Krankenhäuser wirtschaftlich und sicher betreiben

15.11.2006
Wachsender Bedarf an medizinischen Leistungen, steigender Kostendruck, ökologische Verantwortung und die besonderen Anforderungen an Sicherheit machen den Betrieb von Krankenhäusern zu höchst anspruchsvollen Unterfangen.

Siemens Building Technologies bietet ein umfassendes Lösungsund Produktportfolio, das die technische Infrastruktur einer Klinik weitgehend zusammenführt und so wirtschaftlichen Nutzen sowie mehr Sicherheit für Patienten und Personal schafft.

Viele Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Kliniken stecken in einem Dilemma: Während die Nachfrage nach medizinischen Leistungen steigt und die Möglichkeiten der Patientenversorgung sowie der technischen Infrastruktureinrichtungen sich ständig verbessern, stehen die betroffenen Institutionen für die Finanzierung unter großem Kostendruck. Gleichzeitig gilt der reibungslose und sichere Betrieb als selbstverständlich – vom komfortablen Raumklima, der uneingeschränkten Energieversorgung, dem energieoptimierten Betrieb bis hin zum umfassenden Schutz von Personen, Werten und Prozessen.

Ein wirtschaftlich kritischer, aber auch sicherheitsrelevanter Aspekt ist das Energiemanagement für die Krankenhausorganisation. Die laufenden Betriebskosten eines Gebäudes sind wesentlich durch den Verbrauch von Strom, Wärme, Wasser, Abwasser und andere Medien geprägt. Monitoring und Controlling sind deshalb für Gebäudebetreiber wichtige Werkzeuge. Damit lassen sich Energiesparpotenziale evaluieren und durch die Umsetzung geeigneter Sparmaßnahmen der Energieverbrauch sowie die Betriebskosten langfristig und dauerhaft senken. Für ein kostenwirksames, nachhaltiges Energiemanagement bietet Siemens Building Technologies (SBT) eine effiziente, web-basierte Lösung an, bei der nur die tatsächliche Nutzung in Rechnung gestellt wird. Mit den ergänzenden Energiedienstleistungen und dem erprobten Wissen im Bereich Energie-Engineering ist Siemens ein kompetenter Partner bei der Umsetzung von Einsparmaßnahmen.

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Einsparungen finanzieren die Modernisierung

In Ergänzung zum Monitoring und Controlling bietet SBT das Performance Contracting an. Damit realisiert SBT als Generalunternehmer die erforderlichen Modernisierungen und Optimierungen. Die Investitionen amortisieren sich dabei aus den Energie- und Betriebskosteneinsparungen während der Vertragslaufzeit. Performance Contracting erhöht zudem die Betriebssicherheit, steigert den Wert der Gebäudeeinrichtungen und leistet durch Energieeinsparungen bzw. reduzierte Emissionen einen garantierten Beitrag zum Umweltschutz. Mehreinsparungen werden partnerschaftlich aufgeteilt, nicht erreichte Einsparungen von SBT getragen. Nach der Vertragslaufzeit fallen die Einsparungen allein dem Kunden zu.

Auch für mögliche Gefahrenereignisse, Stör- und Schadenfälle muss die Betriebsleitung einer Klinik gewissenhaft vorbereitet sein und geeignete Aktionspläne zur Hand haben. In erster Linie gilt es Patienten, Mitarbeiter und Besucher zu schützen, erst danach folgt die Begrenzung von Sachschäden oder das Beheben von technischen Störungen.

Je nach Anwenderbedürfnis und Konzept kommen unterschiedliche sicherheitstechnische Systeme oder Dienstleistungen zum Einsatz. Immer mehr gefragt sind integrierte Gesamtlösungen (Total Building Solutions), welche im übergreifenden Verbund dem Betreiber erhebliche Einsparpotenziale an Energie- und Betriebskosten erschliessen sowie den Betrieb bzw. die Überwachung der gebäude- und sicherheitstechnischen Systeme vereinfachen. Parallel dazu ist durch die erhöhten Erwartungen der Krankenhausbetreiber ein Trend zu erweiterten Dienstleistungen festzustellen. Verlangt werden eine hohe Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der sicherheits- und gebäudetechnischen Anlagen über deren ganzen Lebenszyklus.

Funktechnik eröffnet Perspektiven für neue Anwendungen

Sicherheits- oder gebäudetechnische Anwendungen mittels drahtloser Signalübertragung (WLAN, RFID, GSM) haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Neue Anwendungsmöglichkeiten bieten sich mittels Radiofrequenzidentifikation (RFID). Das ist ein Verfahren, bei welchem Transponder oder Tags automatisch eine Information aussenden, wenn sie von einem Lesegerät dazu aufgefordert werden. Anders als ein Strichcodeleser braucht ein RFID-Leser keinen Sichtkontakt zu der Etikette, der Datenaustausch wird über Radiowellen abgewickelt. RFID kann gegenüber dem Strichcode mehr Informationen speichern und bietet beispielsweise in der Logistik entscheidende Vorteile, weil damit Produkte schneller auffindbar, klar identifiziert und schneller bewegt werden können. In Kliniken eignet sich RFID für die Kennzeichnung von Medikamenten oder auch für Einrichtungsgegenstände. Damit lassen sich Analysegeräte oder Betten schnell lokalisieren. RFID kann auch bei Menschen eingesetzt werden, beispielsweise bei desorientierten Patienten oder bei Säuglingen (Verwechslungen, Entführungen). In Deutschland und in den USA erprobt Siemens ein RFID-Armband, das in Krankenhäusern den Patienten angelegt wird. Der Chip enthält die Personalien, nicht aber Krankengeschichte, Röntgenbilder, Laborwerte oder die Abrechnungen. Diese vertraulichen Daten bleiben auf den jeweiligen Computern verwahrt. Das RFIDArmband erleichtert aber den Zugang, die Therapeuten können schnell und sicher den Patienten identifizieren und die entsprechenden Daten auf den Laptop oder ein Lesegerät holen.

Der kompetente Umgang mit Energieeffizienz und Sicherheitsfragen hat erhebliche Auswirkungen auf das Image der Klinik, die Mitarbeiterzufriedenheit, das Wohlbefinden der Patienten und letztlich auf die Wirtschaftlichkeit einer Klinik. Siemens bietet neben Sicherheits- und Gebäudemanagementlösungen umfassende Lösungen für die Energieaufbereitung und -verteilung, für Telefonie, Kommunikationsnetzwerke und ITInfrastruktur sowie bildgebende Diagnose- und Therapiesysteme. Solche Verbundlösungen kommen idealerweise bei Krankenhäusern zum Tragen, wo die technologische Kompetenz aus einer Hand mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit erzeugt.

Building Technologies als Geschäftsbereich von Siemens verbindet in einem Unternehmen Angebote für Sicherheitslösungen und Gebäudeautomation, sowohl als Dienstleister und Systemintegrator als auch als Hersteller von entsprechenden Produkten. Durch die einmalige Kombination dieser Geschäftsgebiete nimmt das Unternehmen weltweit eine Spitzenposition ein. Der Konzernbereich von Siemens ist Teil der Siemens Schweiz AG und umfasst überdies die Siemens Building Technologies GmbH & Co. oHG, Erlangen, die Siemens Building Technologies Inc., Buffalo Grove, USA, deren Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie alle wesentlichen Siemens Aktivitäten auf dem Gebiet der Gebäudetechnik. Das Unternehmen erarbeitete im Geschäftsjahr 2005 (30. September) einen Umsatz von rund 4,4 Milliarden Euro und beschäftigt derzeit etwa 28 000 Mitarbeiter in 51 Ländern.

Hansjoerg Wigger | Siemens Medical Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/buildingtechnologies

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